Dungeons & Dragons Online: Stormreach: Turbine verklagt Atari - 4Players.de

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Online-Rollenspiel
Release:
21.03.2006
Test: Dungeons & Dragons Online: Stormreach
70

Leserwertung: 65% [1]

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Dungeons & Dragons Online: Turbine verklagt Atari

Schadenersatz in Höhe von knapp 30 Mio. Dollar fordert Turbine Entertainment (Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar ) von Atari, wie Varietys Spieleblog berichtet. Das Studio wirft dem Publisher u.a. Vertragsbruch und Betrug vor, und bezieht sich dabei auf ein Abkommen zwischen den beiden Parteien hinsichtlich Dungeons & Dragons Online: Stormreach .

Turbine hatte ursprünglich eine Sublizenz für die D&D-Rechte von Atari erworben - der Hersteller hält die allgemeinen Versoftungsrechte für die bekannte Marke. So habe das Unternehmen beispielsweise ursprünglich darauf bestanden und zugesagt, das Onlinespiel auch in Europa zu vertreiben, hätte dies dann aber nicht in adäquater Weise bewerkstelligt. In Nordamerika war Turbine kurzfristig selbst als Publisher eingesprungen.

Vor einiger Zeit begann das Team, DDO umzubauen und ihm ein Free-to-Play-Modell zu verpassen. Im Mai habe man sich mit Atari über eine Verlängerung des Lizenzvertrags geeinigt und "gutgläubig" mehrere Hunderttausend Dollar an eigentlich erst noch anstehenden Gewinnbeteiligungen an den Partner überwiesen, gleichzeitig außerdem selbst mehere Millionen in die Produktion investiert.

Obwohl man dort das Geld angenommen hatte, habe Atari versucht, Turbine in eine Lage zu manövrieren, die es ermöglichen würde, noch höhere Zahlungen einzufordern, oder das Abkommen zu beenden. Wohl aus gutem Grund - laut Klage werkelt man bei Atari an einem "konkurrierenden MMO-Dienst auf Basis der D&D- und AD&D-Lizenz." Der Publisher habe deswegen entgegen aller Zusagen und Behauptungen eigentlich nicht vorgehabt, DDO noch in irgendeiner Form zu unterstützen. Damit würde die Klage wohl auch das bestätigen, was die Gerüchteküche vor einigen Monaten durchsickern hatte lassen: Das mittlerweile zu Atari gehörende Studio Cryptic arbeitet an einem Neverwinter Nights-MMORPG.

Die komplette Klageschrift kann hier eingesehen werden.

Kommentare

Mr.Yeah schrieb am
56er hat geschrieben:Muss mich euch anschließen, wenn man sich überlegt was die hier aber schon mit 4players versucht haben (Stichwort Erpressung) ist es auch nicht mehr verwunderlich das ihr letztes Spiel Scorpion Disfured war ;)
Leider kann ich mit diesem Stichwort nicht viel anfangen. Könnte mir jemand bitte Links o.Ä. zum Vorfall angeben? Interessiert mich gerade sehr.
johndoe797130 schrieb am
NWN MMO? Sieht das dann so bekloppt aus wie der Reinfall Storm of Zehir?
Sir Richfield schrieb am
Wie sage ich so gerne? Begrabt den Namen endlich neben den ET Modulen in der Wüste.
Vandil schrieb am
56er hat geschrieben: @Vandil: Hab NWN 2 zwar nur mal auf ner Lan in ner richtigen Party gezockt, aber Spaß hat das auf jeden Fall gemacht. Schon alleine die Tatsache das alle MAcken der KI sofort weg waren, und man sich endlich auf seinen Char und das Spiel konzentrien konnte hat bei mir damals für ein Motivations Schub gesorgt.
Es macht auch rießig Spaß. Deswegen verstehe ich den Fokus auf ein mögliches Neverwinter Nights MMOG nicht. Würde man die Fehler der Serverstabilität beseiteigen, Server aufstellen und die Spieler an Firmeneigenen Persistent Worlds teilhaben, hätten sie ein MMOG. 9,99 Euro im Monat, fettisch.
schrieb am

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