H1Z1: Just Survive: Angespielt: Zombie-Abenteuer oder Prügel-Survival? - 4Players.de

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Vorschau: H1Z1: Just Survive
 
 
 
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H1Z1: Just Survive
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Angespielt: H1Z1

H1Z1: Just Survive (Shooter) von Daybreak Game Company
H1Z1: Just Survive (Shooter) von Daybreak Game Company - Bildquelle: Daybreak Game Company
“Anytown“ in Amerika – nachdem ich 30 Minuten warten musste, um auf den Spielserver zu kommen, befinde ich mich, nur mit meinen Fäusten und einer Taschenlampe bewaffnet, im Nirgendwo von H1Z1.

Die erste Erkundung fällt sehr ernüchternd aus. Die Spielwelt besteht zum größten Teil aus leeren Wiesen und Straßen, die es sehr lange zu durchqueren gilt, um auf ein verlassenes Haus oder eine heruntergekommene Tankstelle zu treffen. Nachdem ich endlich ein leer stehendes Haus gefunden habe, kommt immerhin etwas Survival-Horror-Stimmung auf.  Meine Schritte auf Holzparkett knarzen, der Wind heult und der prasselnde Regen klingt anders, sobald ich unter einem Plastiksegel Unterschlupf finde. Die Freude darüber wird allerdings im Keim erstickt, als ich selbst nach zwei Spielstunden in keinem der Schränke, Autos und Hütten Beute finde.

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Screenshot - H1Z1 (PC)

Da steh ich also in meiner Grundausrüstung aus Jeans und T-Shirt, Hunger und Durst werden immer größer, als plötzlich ein anderer Spieler mit einem Stock angreift. Aufeinander einzuprügeln scheint die Hauptaktivität in H1Z1 zu sein. Zwar hat jeder Spieler die Möglichkeit sich Waffen wie z.B. einen Bogen mit Gegenständen zu bauen. Anderen Spieler in den Rücken zu fallen und sich an ihrer Beute zu bedienen, scheint aber aktuell der gängigere Weg zu sein. Übermächtige Gegner durch die in Kritik geratenen „Pay2Win-Airdrops“  konnte ich bei meinem Spieldurchgang zum Glück nicht entdecken. Auch wurde nie in Form von blinkenden Symbolen oder Fenstern auf diese Möglichkeit hingewiesen.

Wo bleiben eigentlich die von Sony beworbenen „intelligenten Untoten“? „Zombie-Survival-MMO“ stand in der Spielbeschreibung. Die wenigen Zombies, die ich auftreiben konnte - ja, ich musste aktiv danach suchen - gestalten sich wie ganz nett designte Pappaufsteller und wirken somit wie eine weitere Crafting-Zutat: Zombie hauen, Zombie ausrauben, weiter geht’s. Gegenwehr ist kaum zu erwarten und es kommt keinerlei Gefühl von Bedrohung auf.

Mittlerweile habe ich zwei Stücke Fleisch, einen Bogen und ein paar grafisch sehr karge Orte ohne Beute gesehen. Da man in der Welt auf kaum was anderes als Spieler trifft, beteilige ich mich an der Hetzjagd und verfolge schwache Spieler,  um mich an ihrer Beute zu bedienen. Beim Anpirschen an ein vermeintliches Opfer trifft mich ein Pfeil im Rücken. Ich verliere meine komplette Ausrüstung und alles beginnt wieder von vorn. Erneut muss ich minutenlang über karge Wiesen rennen, um auf Spielinhalt zu treffen.

Die ersten Ausflüge in der Welt von H1Z1 lösten durch die dichten Soundeffekte und die absolute Hilflosigkeit durchaus ein Gefühl von Survival-Abenteuer aus. Sehr schnell bröckelt jedoch diese Fassade und man begegnet einer leeren Spielwelt  und sinnlosem PvP-Niederknüppeln.

Nach dem Aufspielen eines Patches, der die Loot-Probleme lösen sollte, kam es zu schwerwiegenden Problemen, wodurch die H1Z1-Server momentan vom Netz genommen wurden. Mehr erfahrt ihr in der Vorschau, sobald wir ausführlichr spielen konnten.

Einschätzung: ausreichend



Kommentare

Balmung schrieb am
Da wird sich auch nichts mehr dran ändern, wer etwas gescheites sucht, der kann bei dem Genre F2P gleich außen vor lassen.
Petie schrieb am
Kleines Update da mittlerweile der Loot gepatched wurde:
Es ist kein Survival-Spiel, nicht in momentaner Fassung, es ist reinstes PVP gebashe.
Mittlerweile findet man in manchen Häusern selbst bei hohem Traffic auf dem Server teilweise 2-3 Wummen im selben Haus, 4-5 Messer usw., das ist nicht die Regel, kommt aber oft vor, wenn es nicht so viele sind, findet man halt im nächsten wenigstens eine. Munition gibt es wie Sand am Meer. Wir haben mittlerweile eine kleine Basis neben Pleasent Valley, der größten Stadt im Spiel, dort muss ich bloß die Zombies um unser Haus töten, nach 5min habe ich 10 Kisten voller Munition, Waffen, Craftingmaterialien, Nahrung, Trinken.
Aus dem Überfluss an allem folgt das Gebashe, was vorher schon schlimm war, nun aber noch fataler ist.
90% der Spieler sind wie eh und je Fehl am Platz, Leuten denen man hilft oder die man nicht direkt abschiesst danken es einem meist mit einer Kugel in den Kopf. Wer also solche Spiele nicht stumpf als PVP missbraucht, und sich über Leute die dies tun und jegliche Immersion durch dumme Sprüche, Gesang im Voice-Chat und affenähnliches Verhalten aufregt, dem sei von diesem Spiel momentan definitiv abgeraten.
Ein Spiel zu spielen wo man sich nur aufregt....das kann man sich auch sparen.
Ein Survival-Spiel zu spielen um wirklich konstant in Kämpfe verwickelt zu sein, kann man sich ebenso sparen und sich auf bessere Shooterableger konzentrieren.
Vermutlich werden hier Änderungen vorgenommen, dennoch sehe ich für das Spiel im Survival-Genre und besonders für eingeschweißte Survivalspieler die mehr daraus machen als affenartiges Geballer ohne Grund und ohne Verstand keine Zukunft.
Balmung schrieb am
Am Gameplay wird sicher sicherlich noch einiges ändern, an der Community nicht, die wird eher noch schlechter werden sobald es richtig F2P wird.
Petie schrieb am
Hab jetzt mal an die 30 Stunden reingeschaut, aber mir werden diese Spiele jedes mal verdorben, und zwar von den Spielern. Man kriegt echt die Krise wenn man intuitiv immer den Voice-Chat benutzt und versucht Kontakt aufzunehmen, niemanden einfach so direkt auf Sicht angreift und selbst dann der Gegenüber dir in den Rücken fällt.
Bestes Beispiel :
Nach einigen Stunden umherstreifen durch die karge Landschaft und nach dem "Looten" ( so kann man es selbst nach dem 3. Patch noch nicht nennen ) einiger Städte sowie Rastplätze usw. gelang es mir das erste mal nach einem Serverreboot tatsächlich direkt eine AR-15, ein Hunting Rifle sowie eine M1911 zu finden (hier gilt anscheinend wer zuerst kommt malt zuerst), selbstverständlich ohne Munition - denn die bleibt bisher leider oft aus, sowie Crowbar und andere div. wichtige Items, die bisher echt verdammt rar sind. Ich war logischerweise ziemlich aus dem Häuschen, dann kurz darauf rief jemand hinter mir "help", "help me dude", ich drehe mich und erblicke einen frisch gespawnten Herrn der auf der Flucht vor seinem Verfolger war, ich ergriff die Initiative und "beseitigte" seinen Verfolger, doch direkt im nächsten Moment schoss mir der nette Herr, anstatt mir zu danken, direkt in den Rücken. Da vergeht einem logischerweise schon so einiges.
Es laufen einfach so viele Trottel mit Musik im Voicechat rum, oder schreien rum, oder sie beleidigen dich, welcher vernünftige Mensch soll da noch Spaß haben ?
Alles in allem hat H1Z1 schon Potential - wird dieses für die ernsthaft geneigten Spieler aber wahrscheinlich nie entfalten können, da die Community einfach großteils für den Arsch ist. Der Loot ist rar, somit versucht jedes verdammte Bambi 'nen Luckypunch zu landen, das klappt auch oft, in meinen Augen liegt das daran, dass das Meleesystem ziemlich unausgefeilt ist so wie etliche andere Dinge ( div. Gewichte von Items etc. ).
Sicher, es ist eine Early Access,...
Balmung schrieb am
Tjo, und wenn eben DAS das Erlebnis eines Zombie Spiels sein soll... ich weiß nicht. RBTV hat H1Z1 auch angespielt und da sah man auch deutlich, dass die Zombies keine wirklich große Gefahr darstellen und die Gefahr eher von anderen Spielern ausgeht. Die Zombies müssten einfach zahlreicher sein, das ein Zombie allein meist nicht so gefährlich ist, wenn er einen nicht gerade völlig überrascht und man wehrlos in die Enge getrieben da steht, kennt man ja auch aus den meisten Zombie Filmen.
Aber gut, da kann man wieder argumentieren "ist ja nur eine Alpha"... kann also alles noch kommen...
schrieb am

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