Spacecom: Angespielt: Minimalismus im Weltraum - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: Flow Combine
Publisher: 11 bit studios
Release:
17.09.2014
17.09.2014

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Angespielt: Spacecom (PC)

Spacecom (Strategie) von 11 bit studios
Spacecom (Strategie) von 11 bit studios - Bildquelle: 4Players
Spacecom inszeniert den großen galaktischen Konflikt: Rebellen greifen das Imperium an, welches hart und unerbittlich zurückschlägt. Wer jetzt auf spektakuläre Dogfights und effektgeladene Gefechte zwischen Großkampfschiffen hofft, wird enttäuscht: Spacecom setzt auf ein minimalistisches, stark an Defcon erinnernden Design. Kolonien, Schlachtverbände und Bomberschwadrone werden über ein steriles und distanziert wirkendes Interface kontrolliert, bei dem Pfeile, Kreise und Balken die Zerstörung ganzer Sonnensysteme bedeuten können. Zwar entsteht keine ganz so bedrückende Atmosphäre wie beim nuklearen Thriller von Introversion, aber diese Kulisse garantiert Übersicht.

Minimalistisch: Laserfeuer und Explosionen gibt es hier nicht zu sehen.
Minimalistisch: Laserfeuer und Explosionen gibt es hier nicht zu sehen.


Mit drei Flottenarten versucht man, der Rebellion Herr zu werden: Kampfverbände, Belagerungsflotten und Invasionsstreitkräfte treten gegeneinander an, wobei nur die Kampfverbände andere Flotten zerstören können. Belagerungsschiffe machen Planetensysteme unbewohnbar und Invasionsstreitkräfte übernehmen bewohnbare Welten. Die Flotten können im Rang aufsteigen und müssen über Sprungverbindungen von System zu System navigiert werden. Schön: Die Sonnensysteme dürfen mit Schilden, Kampfstationen und Bodenstreitkräften aufgerüstet werden, um Angriffen besser Widerstand leisten zu können. Dabei ist wichtig, die Ressourcenversorgung aufrecht zu erhalten. Nur die mit dem eigenen Gebiet verbundenen Planetensysteme erhalten Rohstoffe, um Gebäude oder Flotten zu erschaffen.

Die an Perlenketten erinnerden Versorgungslinien sind die Lebensadern des Imperiums.
Die an Perlenketten erinnerden Versorgungslinien sind die Lebensadern des Imperiums.


Spacecom macht schon jetzt einen guten Eindruck: Die sterile, entrückt wirkende Kulisse schafft eine unheimliche Kommandanten-Atmosphäre, bei der man über die Bevölkerung ganzer Sternensysteme entscheidet. Kampf und Produktion gehen gut von der Hand und es stellt sich schnell ein Brettspiel-Flair ein, bei dem taktisch Truppen verschoben werden, um einen möglichst unvorbereiteten Feind ins Mark zu treffen.

Einschätzung: gut     

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