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Science Fiction-Shooter
Publisher: Nexon
Release:
Q3 2016

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LawBreakers: Cliff Bleszinskis Shooter bekommt Unisex-Toiletten als politisches Statement

LawBreakers (Shooter) von Nexon
LawBreakers (Shooter) von Nexon - Bildquelle: Nexon
Der kommende Shooter von Cliff Bleszinski bekommt genderneutrale Toiletten - das hat der Gears-of-War-Schöpfer auf seinem Twitter-Account verkündet. Für sich genommen mag das nur nach einem kleinen Easter-Egg in LawBreakers klingen; laut Polygon.com will Bleszinski aber ein Statement gegen neue Gesetze in seinem Bundesstaat North Carolina setzen. Auch sein aktuelles Studio Boss Key Productions hat dort seinen Sitz, und zwar in der Stadt Raleigh. Im März hat Gouverneur McCrory den "North Carolina House Bill 2" verabschiedet, der den Bürgern vorschreibe, nur jene Toiletten zu benutzen, welche dem Geschlecht auf ihrer Geburtsurkunde entsprechen. Transgender-Frauen z.B. würde somit gesetzlich vorgeschrieben, weiterhin aufs Männerklo zu gehen - und umgekehrt.

Bleszinski habe das Gesetz bereits in der Vergangenheit intensiv kritisiert, so Polygon. Am 26. März etwa spöttelte er auf Twitter: "Ich kann's kaum erwarten, dass Geburtsurkunden-Türsteher und Genital-Inspektoren in meiner Wohngegend auftauchen! Oh Mann!" Auch andere Prominente aus Kunst und Unterhaltung haben in den vergangenen Wochen gegen das Gesetz protestiert: Bruce Springsteen und Pearl Jam haben z.B. ihre Konzerte in North Carolina abgesagt. Bleszinski scheint allgemein wenig von nach Geschlechtern getrennten Toiletten zu halten: Laut einem Interview auf egmnow.com sind die stillen Örtchen im Studio bereits Unisex-Toiletten. Das Unternehmen solle dabei helfen, für ein moderneres und fortschrittlicheres Bild der Südstaaten der USA zu sorgen.

Der kommende Shooter von Cliff Bleszinski hat wenig mit den Deckungsmechanismen von Gears of War gemein, sondern konzentriert sich auf schnelle Shooter-Action á la Quake in einem futuristischem Setting. Der PC-Titel soll im dritten Quartal 2016 erscheinen.

Letztes aktuelles Video: PAX East 2016 - Kills of the Day 3


Quelle: Twitter, Polygon.com, egmnow.com

Kommentare

Jazzdude schrieb am
Mal was anderes: Bei dem verwendeten Schild würde ich von einem schlecht gemalten Kleid ausgehen und annehmen, das wäre die normale Frauentoilette.
Kann man das nicht etwas klarer gestalten? Z.B. Eine Figur mit Brüsten und Pipimännchen?
SethSteiner schrieb am
Unc13Fu hat geschrieben:(...) Ich glaube natürlich nicht, dass das ein besonders verbreitetes oder häufig auftretendes Problem ist. Von daher ist es natürlich auch fragwürdig, ob es dafür ein Gesetz benötigt. Wie ich bereits sagte, ich bin nicht wirklich ein Verfechter dieses Gesetzes.

Genau das was du hier schließlich anführst ist der Grund, warum es keine rationalen Gründe für dieses Gesetz gibt. Rational bedingt ja Probleme, die ein Gesetz begründen können, diese Fehlen aber. Dass es ein System gibt ist ja kein Grund für einschränkende Maßnahmen, sonst könnte demnächst jemand drei oder vier Türen einrichten und der Gesetzgeber wäre gezwungen für dieses System ein Gesetz zu verabschieden. Selbst im Falle dessen, dass es zu sexueller Belästigung auf getrennten Toilettenbereichen kommt, ist das noch kein Grund für ein Gesetz, immerhin ist sexuelle Belästigung schon eine Straftat und sie wird nicht verhindert, wenn man eine weitere Straftat dazwischenschaltet. , immerhin haben Dinge wie Belästigung und Vergewaltigung vor allem etwas mit Enthemmung und Machtfantasien zutun, wer also besoffen ist oder einfach so drauf abzielt, dem ist es auch egal ob er sich strafbar macht, wenn er die Tür öffnet oder erst, wenn er die Frau oder den Mann dahinter antatscht. Wie man es dreht und wendet, vernünftige Gründe jemanden wegen seines Geschlechts zu verbieten auf eine Toilette des anderen zu gehen gibt es nicht, schon weil es keinerlei positive Effekte gibt und sei es nur in der Regulierung, nach dem jemand etwas falsches getan hat. Es gibt nur weitreichende, negative Effekte und ich denke hier gar nicht mal an LGTBQ, sondern an Eltern mit ihren Kindern oder pflegebedürftige, behinderte Menschen.
AntsinthePants schrieb am
Diese "Haben wir keine anderen Probleme"-Leute sind immer die ersten die motzen wenn sie im Stau stehen, die Bahn Verspätung hat oder die Kassenschlange lang ist...
Ist immer echt einfach so etwas abzuwinken, wenn man selbst nicht betroffen ist. Man sollte auch nicht vergessen, dass Krieg und Diskriminierung ganz oft sehr dicht beieinander liegen. Es geht doch nur noch selten um Ressourcen oder Landmasse, eher um puren Hass.
Unc13Fu schrieb am
Wulgaru hat geschrieben:
Unc13Fu hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:sondern mit dem expliziten Ziel Transsexuelle zu diskriminieren.

Der Konservative würde jetzt sagen "mit dem expliziten Ziel gesellschaftliche Werte zu verteidigen" :mrgreen:

Aber sicher würde er das. Allerdings muss er sich dann nicht beschweren wenn man ihn Hinterwäldler nennt um zu deinem Ausgangspunkt zurückzukommen, da er sich in diesem Falle weigern würde anzuerkennen das Transsexuelle überhaupt existieren...ach was Szenario, ich glaube man kann durchaus mit Berechtigung davon ausgehen das das in North Carolina bei den Leuten die dort das Gesetz auf den Weg gebracht haben und verteidigen absolut der Fall ist.
Man muss jetzt auch nicht zuuuuu höflich sein. :wink:

Es ist auch immer ein wenig eine Frage der Perspektive.... :wink:
Ich gebe gerne zu, dass ich mich mit diesem speziellen Gesetz und den genauen Umständen nicht allzu sehr befasst habe, und daher kein endgültiges Urteil fällen kann oder möchte. Ich wollte nur aufzeigen, dass es für solche Gesetzgebung eben durchaus nicht in Hass begründete Argumente geben kann.
Wulgaru schrieb am
Unc13Fu hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:sondern mit dem expliziten Ziel Transsexuelle zu diskriminieren.

Der Konservative würde jetzt sagen "mit dem expliziten Ziel gesellschaftliche Werte zu verteidigen" :mrgreen:

Aber sicher würde er das. Allerdings muss er sich dann nicht beschweren wenn man ihn Hinterwäldler nennt um zu deinem Ausgangspunkt zurückzukommen, da er sich in diesem Falle weigern würde anzuerkennen das Transsexuelle überhaupt existieren...ach was Szenario, ich glaube man kann durchaus mit Berechtigung davon ausgehen das das in North Carolina bei den Leuten die dort das Gesetz auf den Weg gebracht haben und verteidigen absolut der Fall ist.
Man muss jetzt auch nicht zuuuuu höflich sein. :wink:
schrieb am

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