Shadow Blade: Reload: Angespielt: Interessanter Ninja mit Mobil-Syndrom - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Arcade-Action
Entwickler: Dead Mage
Publisher: Dead Mage
Release:
Q4 2014

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Angespielt: Shadow Blade Reload (PC)

Shadow Blade: Reload (Action) von Dead Mage
Shadow Blade: Reload (Action) von Dead Mage - Bildquelle: Dead Mage
Seit dem guten alten Revenge of Shinobi auf dem Mega Drive üben Ninja-Plattformer einen hohen Reiz auf mich aus. Dementsprechend wurde ich hellhörig, als ich von Shadow Blade Reload erfahren habe. Gegenwärtig auf Steam in der Early-Access-Version 0.6.5. für 9,99 Euro zu haben, scheint der junge Ninja Kuro alles mitbringen zu können, um in die Fußstapfen des Sega-Shinobis oder von Mark of the Ninja treten zu können: Er springt dank guter Kollisionsabfrage gewandt über Abgründe, kann sich an Wänden per Doppelsprung nach oben arbeiten und weicht Fallen grazil aus. Und natürlich lässt er auch die eine oder andere Pixelfigur als Leiche hinter sich, wenn sie es wagen sollte, sich ihm in den Weg zu stellen. Hierzu kann er entweder seine Klingen oder seine Wurfsterne verwenden.

Shadow Blade Reload bietet mechanisch gelungene Plattform-Action.
Shadow Blade Reload bietet mechanisch gelungene Plattform-Action.


Während man mechanisch alles mitbringt, um ein interessantes Action-Adventure zu kreieren und die Kulisse zwar spartanisch wirkt, aber stimmige Bilder zeichnet, gibt es allerdings ein Manko, das mich trotz aller Vorzüge zweifeln lässt, ob ich den Ninja begleiten möchte, wenn er denn irgendwann fertig ist. Denn das "Reload" kommt nicht von ungefähr. Shadow Blade gehört zu den Titeln, die ihre Anfänge als Geschicklichkeits-Test für mobile Touchscreens nahmen. Richtig: Shadow Blade ist eigentlich ein Handy-bzw. Tablet-Titel, der derzeit für 1,44 Euro im Play-Store von Google bzw. für 1,79 Euro auf iTunes erhältlich ist und auch für Ouya veröffentlicht wurde. Und diese Ursprünge sind nicht nur in der Menüstruktur spürbar, auch hinsichtlich Levelgröße oder –Zielen bleibt kein Zweifel, dass der PC nicht die Primärplattform war.

Der Editor erlaubt die Erstellung eigener Levels.
Der Editor erlaubt die Erstellung eigener Levels.


Die meisten Abschnitte lassen sich ungefähr innerhalb einer Minute bewältigen. Die letztlich benötigte Zeit spielt ebenso in die Bewertung ein wie aufgesammelte Orbs oder besonders gut versteckte Symbole. Da ich als S-Bahn-Fahrer mobilen Spielchen nicht abgeneigt bin, kann ich einen gewissen Unterhaltungswert darin entdecken. Doch als Konsolen- und PC-Spieler hätte es durchaus mehr sein können - da können die Kulisse und die saubere Mechanik auch nicht mehr viel reden. Immerhin: Mit einem Editor können eigene Abschnitte erstellt werden.

Einschätzung: befriedigend

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Thema!
schrieb am

Facebook

Google+