Transverse: Mangelndes Interesse: Piranha Games beendet Crowdfunding-Kampagne vorzeitig - 4Players.de

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Entwickler: Piranha Games
Publisher: Piranha Games
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Transverse - Mangelndes Interesse: Crowdfunding-Kampagne vorzeitig beendet

Transverse (Simulation) von Piranha Games
Transverse (Simulation) von Piranha Games - Bildquelle: Piranha Games
Piranha Games hat die Crowdfunding-Kampagne für das Online-Weltraumspiel Transverse vorzeitig beendet. Nach 24 Tagen kamen etwas mehr als 11.000 Dollar von 133 Unterstützern zusammen. Zunächst wollte man eine Million Dollar einsammeln, aber die Summe wurde dann später auf 500.000 Dollar abgesenkt. Alle Unterstützer erhalten ihr Geld zurück. Wie es mit dem Projekt weitergehen soll, ist noch unklar.

Dass die Resonanz der Spieler auf das Projekt ziemlich mau ausfiel, dürfte mit Mechwarrior Online (von Piranha Games) zusammenhängen, das ebenfalls via Crowdfunding finanziert wurde (wir berichteten). Denn viele zu Beginn versprochene Features haben es bisher nur mit Verzögerung oder noch gar nicht in das Spiel geschafft. Der Entwickler hatte durch ein hauseigenes Gründer-Programm über fünf Mio. Dollar von mehr als 500.000 Spielern eingenommen, die in die Entwicklung von Mechwarrior Online fließen sollten. Als dann Transverse angekündigt wurde, äußerten viele Spieler ihre Bedenken, dass große Teile der Entwicklungsressourcen in das neue Projekt gesteckt werden könnten. Zudem wurde die mangelnde Transparenz im Umgang mit dem Geld der Gründer bemängelt - viele Spieler wüssten nicht, wohin der größte Teil des Geldes gegangen sei.

Transverse sollte eine Online-Weltraumsimulation werden, in der Spieler ähnlich wie in Star Citizen durch ein großes Universum streifen, u.a. als Pirat, Händler oder Erkunder. Die Spieler sollten in der Lage sein, wie in Eve Online eine durch große Konzerne gelenkte Ökonomie aufzubauen, die nur durch Ereignisse im Spiel beeinflusst wird. Die wichtigen Elemente des Erfolges seien Reputation, Geld und Waren-Kontakte. Verträge, um anderen Spielern zu helfen, sei der schnellste Weg, diese Ziele zu erreichen. Die Spielerschiffe seien modular aufgebaut und würden in drei Klassen - Forschung, Industrie und Kampf - aufgeteilt.

Quelle: Piranha Games

Kommentare

LePie schrieb am
otothegoglu hat geschrieben:Ich finde eigentlich am Interessantesten an dieser News/der Kapagne, dass durchschnittlich 82,70$ investiert wurden. Ich bezweifle wahrlich, dass alles unabhängige Backer waren...

Der Großteil dieser Backer dürfte sicherlich weit weniger als das gepledged haben, während die Entwickler selber (ganz wie bei Areal oder diversen anderen Crowdfunding-Kampagnen) noch mit einigen tausend USD einsprangen, um das Resultat schönzufärben. Ich bin mir aber sehr sicher, dass einige wenige "Enthusiasten" wirklich mit solchen oder noch größeren Summen zu bürgen bereit waren.
otothegoglu schrieb am
Ich finde eigentlich am Interessantesten an dieser News/der Kapagne, dass durchschnittlich 82,70$ investiert wurden. Ich bezweifle wahrlich, dass alles unabhängige Backer waren...
Brakiri schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Todesglubsch hat geschrieben:Streich das "angeblich". Auch Nival hat bei Heroes 5 bereits durchsickern lassen, dass die Arbeit mti Ubi wohl nicht so... angenehm ist. Dennoch: Dadurch konnte Limbic ganze drei Aufträge an Land ziehen (Heroes 6 Patch-Support & DLC, M&M X und Heroes 7), damit war ihr Bestehen für mehrere Jahre gesichert. Hinsichtlich aktueller Firmengeschichten *zur News schiel* ist das doch garnicht mal so schlecht.

Ich kenne Entwickler (nicht im Spielebereich), die hatten die Möglichkeit für einen Zeitraum von ca. fünf Jahren für Siemens an einem großen Projekt zu arbeiten. Fünf Jahre gesichertes Einkommen. Auf dem Blatt Papier. In der Theorie. Die Praxis sieht so aus, dass die Siemens-IT-Einkäufer in nicht wenigen Fällen die Grundlagen eines Projekts und ersten Code von einem deutschen Entwickler bauen lassen. Wenn der Entwickler klein genug ist, zögert man Milestonezahlungen so lange raus, bis der kleine Entwickler pleite gegangen ist. Weil es ein kleiner Entwickler ist, dessen ganze Ressourcen von Siemens in Beschlag genommen wurden (so dass man keine anderen Aufträge mehr annehmen konnte) und der auch nicht die Kohle für einen langanhaltenden Rechtsstreit hat. Die Restarbeit wird dann günstig in den Ostblock vergeben, wo billige Codesklaven auf Basis der schon geleisteten Vorarbeiten den Rest fertigstellen. Zu einem Bruchteil der ursprünglich geplanten Kosten. Der Siemens-IT-Einkäufer streicht dann persönliche Boni ein, weil das Projekt unter Budget geblieben ist und der Projektverantwortliche macht die Augen zu und denkt nur an seine eigene Karriere und die Projekte in seinem Bereich.
Diese Entwickler haben den Auftrag abgelehnt.
Ich hoffe für die Leute bei Limbic nur, dass man vorsorgt, anstatt sich darauf zu verlassen, dass Ubisoft schon alles korrekt abrechnet.

Das ist ja hart.
Kajetan schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben:Streich das "angeblich". Auch Nival hat bei Heroes 5 bereits durchsickern lassen, dass die Arbeit mti Ubi wohl nicht so... angenehm ist. Dennoch: Dadurch konnte Limbic ganze drei Aufträge an Land ziehen (Heroes 6 Patch-Support & DLC, M&M X und Heroes 7), damit war ihr Bestehen für mehrere Jahre gesichert. Hinsichtlich aktueller Firmengeschichten *zur News schiel* ist das doch garnicht mal so schlecht.

Ich kenne Entwickler (nicht im Spielebereich), die hatten die Möglichkeit für einen Zeitraum von ca. fünf Jahren für Siemens an einem großen Projekt zu arbeiten. Fünf Jahre gesichertes Einkommen. Auf dem Blatt Papier. In der Theorie. Die Praxis sieht so aus, dass die Siemens-IT-Einkäufer in nicht wenigen Fällen die Grundlagen eines Projekts und ersten Code von einem deutschen Entwickler bauen lassen. Wenn der Entwickler klein genug ist, zögert man Milestonezahlungen so lange raus, bis der kleine Entwickler pleite gegangen ist. Weil es ein kleiner Entwickler ist, dessen ganze Ressourcen von Siemens in Beschlag genommen wurden (so dass man keine anderen Aufträge mehr annehmen konnte) und der auch nicht die Kohle für einen langanhaltenden Rechtsstreit hat. Die Restarbeit wird dann günstig in den Ostblock vergeben, wo billige Codesklaven auf Basis der schon geleisteten Vorarbeiten den Rest fertigstellen. Zu einem Bruchteil der ursprünglich geplanten Kosten. Der Siemens-IT-Einkäufer streicht dann persönliche Boni ein, weil das Projekt unter Budget geblieben ist und der Projektverantwortliche macht die Augen zu und denkt nur an seine eigene Karriere und die Projekte in seinem Bereich.
Diese Entwickler haben den Auftrag abgelehnt.
Ich hoffe für die Leute bei Limbic nur, dass man vorsorgt, anstatt sich darauf zu verlassen, dass Ubisoft schon alles korrekt abrechnet.
Todesglubsch schrieb am
Kajetan hat geschrieben:Angeblich als Folge von Arbeiten für Ubisoft musste der Entwickler von M&M 6 Insolvenz anmelden.
Aber dies nur dazu :)

Streich das "angeblich". Auch Nival hat bei Heroes 5 bereits durchsickern lassen, dass die Arbeit mti Ubi wohl nicht so... angenehm ist. Dennoch: Dadurch konnte Limbic ganze drei Aufträge an Land ziehen (Heroes 6 Patch-Support & DLC, M&M X und Heroes 7), damit war ihr Bestehen für mehrere Jahre gesichert. Hinsichtlich aktueller Firmengeschichten *zur News schiel* ist das doch garnicht mal so schlecht.
schrieb am

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