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Online-Rollenspiel
Publisher: Travian Games
Release:
2017

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Crowfall: EVE Online trifft Game of Thrones: Kickstarter brachte fast 1,8 Mio. Dollar

Crowfall (Rollenspiel) von Travian Games
Crowfall (Rollenspiel) von Travian Games - Bildquelle: Travian Games
Die Kickstarter-Kampagne von ArtCraft Entertainment für das ambitionierte Online-Rollenspiel Crowfall ist mit 1.766.204 Dollar ziemlich erfolgreich zu Ende gegangen. 16.936 Personen haben das Projekt unterstützt. Werden die PayPal-Einnahmen mitgerechnet, sind es 17.000 Unterstützer und 1.783.796 Dollar. Das Projekt kann auf Crowfall.com weiter unterstützt werden.

Da die Mindestmarke zur Finanzierung bei 800.000 Dollar bereits ziemlich zügig übersprungen werden konnte, sind diverse Zusatzziele ebenfalls erreicht worden. Hierzu zählen: Verbesserte Partikeleffekte, weibliche Zentauren-Modelle, Reittiere und Karawanen, Artefakte und Relikte, zusätzliche Regelsätze, ein Turniersystem für Gilden und Fraktionen sowie Haustiere, die kämpfen dürfen.


(Bildquelle: Kickstarter)

Crowfall wird als klassisches Online-Rollenspiel in Kombination mit einem Strategiespiel beschrieben - es sei wie Game of Thrones trifft EVE Online, meinen die Entwickler. Federführend verantwortlich sind J. Todd Coleman (Creative Director von Shadowbane, Wizard101 und Pirate101) und Gordon Walton (Executive Producer von Ultima Online, Star Wars Galaxies und Star Wars: The Old Republic). Der Clou bei Crowfall ist die Unterteilung in dauerhafte (persistente) Königreiche und sterbende - also kurzlebige - Welten (genannt Kampagnen), die allesamt mit einem Charakter bereist werden. Die sterbenden Welten sollen für vier Wochen bis drei Monate zur Verfügung stehen und können unterschiedliche Regeln, Modi sowie Sieg-Bedingungen haben. Der erstellte Charakter geht nicht verloren, wenn eine der sterbenden Welten (Kampagnen) untergeht, vielmehr können dann andere Welten besucht werden. Der Protagonist besteht dauerhaft, die Kampagnen sind vergänglich.

Betritt man eine Kampagnen-Welt ist alles auf der Karte zunächst verdeckt (Nebel des Krieges) und muss erkundet werden. Die Entwickler vergleichen diese Startphase mit dem Auftakt bei Civilization: Man weiß nicht, wo man auf der Welt ist, wo die anderen Mitspieler sind und muss sich zunächst mit Ressourcen sammeln, Herstellung, Kämpfen gegen computergesteuerte Gegner und Co. beschäftigen. Die große Unbekannte seien hingegen andere Spieler und später sollen dann Allianzen geschmiedet werden. Jede Kampagnen-Karte soll komplett zerstörbar sein - hierzu wird eine auf Voxeln basierende Technik (vgl. Minecraft) eingesetzt. Zudem lassen sich die Karten prozedural generieren.

Neben diesen Kampagnen-Welten gibt es die dauerhaft bestehenden Welten, die ewigen Königreiche. Hier herrschen Fraktionen, die von Spielern geführt werden. Sie können ihr weitläufiges Herrschaftsgebiet in unterschiedliche Fragmente unterteilen, Regeln/Gesetze (z.B. Steuern) festlegen oder Krieg führen. Anders als in den sterbenden Welten gibt es dort keine Rohstoffe zu sammeln und deswegen müssen die Spieler die Kampagnenkarten absolvieren, um die nötigen Ressourcen für ihr ewiges Königreich zu finden - für sich selbst oder für ihren Herrscher.

Abseits dieses Mehr-Welten-Konzepts scheint sich das Charaktersystem an bestehenden Online-Rollenspielen zu orientieren. So wird es grundlegende Klassen geben, die man mit Stärken und Schwächen individuell weiterentwickeln kann. Manche Archetypen sollen besser für den Kampf geeignet sein, während andere Klassen bei der Herstellung oder beim Ressourcen-Management hervorstechen. Ein Ritter kann z.B. Tank, Nah- oder Fernkämpfer werden.

Crowfall wird explizit nicht für den Massenmarkt entwickelt. Schon mit 100.000 Spielern sei man zufrieden, heißt es in der Kickstarter-Beschreibung. Ein monatliches Abo soll nicht zwingend erforderlich sein, aber eine VIP-Mitgliedschaft sei geplant.

Letztes aktuelles Video: Kickstarter-Trailer


Quelle: ArtCraft Entertainment

Kommentare

sphinx2k schrieb am
Ich bin gespannt ist zumindest der nächste Hoffnungsträger von mir. Nachdem SOE (Jetzt Daybreak) ja an eine Investmentfirma gegangen ist mache ich mir für EQ Next nicht mehr allzu viel Hoffnung.
Aber gute Features alleine machen noch kein gutes Spiel. Denn der Spielspaß ist entscheidend.
Auch wenn ich weiß wer da wieder aus dem Gebüsch gesprungen kommt. Ich finde vor allem das geplante GW2 Modell mit. Einmal Zahlen und dann Spielen ohne Abbo als eine sehr gute Idee!
DonDonat schrieb am
TaLLa hat geschrieben:Das Prädikat EVE Online in den Mund zu nehmen ist schon ziemlich selbstbewusst.
Vor allem da bis auf dass durchaus ehrgeizige Ziel "EVE Online trifft auf Game of Thrones" das Spiel nach dem was ich bisher gelesen/ gesehen habe, keinerlei Alleinstellungsmerkmale hat...
Es sieht aus wie fast jedes MMO und scheint vom Kampfsystem her auch so zu sein...
Ich für meinen Teil finde das Konzept eine Welt ala EVE auch mal in einem "normalen" MMO einzubauen ja schon ganz nett, aber das alleine trägt für mich nicht das gesamte Spiel :cry:
onaccdesaster schrieb am
Danke 4Players für diesen Bericht.
Klingt auf jedenfall interessant und wenn da der Executive Producer von Ultima Online, Star Wars und The Old Republic dabei ist dann könnte das was werden denn diese Spiele waren gute Spiele.
Ich selbst spiele wirklich gerne RTS-Spiele und diese Mischung mit einem Charakter und Kampagnen und der persistenten Welt klingt wirklich als etwas neues.
Werde es im Auge behalten.
@TaLLa
Für mich klingt dieser Vergleich mit EvE Onlije ganz bodenständig denn EvE hat trotz seiner 12 Jahre eine kleine Spielergemeinschaft. Da klingt es doch besser wenn man ein bodenständiges Spiel nimmt das Bestand hat anstatt zu sagen " Wir entwickeln den WoW-Killer.
Das hatte man schon öfter gehört ;-)
frostbeast schrieb am
Shadowbane habe ich früher sehr gerne gespielt
TaLLa schrieb am
Das Prädikat EVE Online in den Mund zu nehmen ist schon ziemlich selbstbewusst.
schrieb am

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