Wie umsatzträchtig ist es?

Dass Steam ein einträgliches Unterfangen ist, dürfte angesichts der Größe und des Zuspruchs der Plattform kaum überraschen. Konkrete Angaben zu Umsatz oder Absatz verkneift sich Valve allerdings seit jeher. Bestenfalls verkündet der Hersteller prozentuale Veränderungen oder die Zahl der registrierten Nutzer. Die auf Steam vertretenen Publisher sind keinen Deut redseliger und schweigen ebenfalls beharrlich. Auch traditionell für die Absatzerfassung zuständigen Unternehmen wie der GfK oder der NPD Group wird bisher kein direkter Zugang zu den Daten gewährt.

Die auf Download-Plattformen spezialisierten Marktanalysten von Forecasting and Analyzing Digital Entertainment (FADE) schätzen, dass die Distributionsplattform im vergangenen Jahr mit 970 Mio. Dollar nur knapp an der Umsatzmilliarde vorbeigeschrammt ist. Der einträglichste Monat sei der Dezember mit Einnahmen von knapp 213 Mio. Dollar gewesen.

Mit einem Gesamtumatz von 80 Mio. Dollar sei Valve mit seinen Spielen insgesamt der drittstärkste Anbieter auf dem eigenen Dienst. Natürlich verdienen die Mannen um Gabe Newell insgesamt deutlich mehr, sind sie doch auch an allen anderen Einnahmen beteiligt als Betreiber der Plattform.

Laut der FADE-Kristallkugel schafften es bis dato über 180 Titel, jeweils mehr als eine Mio. Dollar an Umsatz zu generieren. Der Krösus des vergangenen Jahres sei natürlich Call of Duty: Black Ops gewesen mit einem geschätzten Absatz und Umsatz von 1,6 Mio. Exemplaren bzw. 98,2 Mio. Dollar. Mit Einnahmen von 153 Mio. Dollar sei Activision auch insgesamt der größte Publisher auf Steam.

In Sachen Umsatz (in Dollar) waren die folgenden Titel im vergangenen Jahr am erfolgreichsten auf Steam:

  1. Call of Duty: Black Ops - 98,2 Mio.
  2. Call of Duty: Modern Warfare 2 - 39,4 Mio.
  3. Left 4 Dead 2 - 36 Mio.
  4. Battlefield: Bad Company 2 - 25,4 Mio.
  5. Civilization V - 21,9 Mio.
  6. Portal - 20 Mio. Dollar
  7. Fallout: New Vegas - 17 Mio.
  8. Metro 2033 - 13,4 Mio.
  9. Mafia II - 11,9 Mio.
  10. Warhammer 40K: Dawn of War II - Chaos Rising - 10,8 Mio.


Genauere Angaben zu den Metriken bzw. Heuristiken, die den Schätzungen zu Grunde liegen, wurden nicht gemacht.


Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Pressemitteilung
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Kommentare

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  • n8mahr schrieb:
    eXtonix schrieb:
    Demon's Souls und Dark Souls auf dem PC wäre genial, keine Lust immer diese dumm PS3 anzuwerfen.
    Im Gegensatz zu meinem (schönen) PC braucht meine PS3 nur ein paar Sekunden, um startbereit zu sein. Dazu kommt
     [...]
    n8mahr schrieb:
    eXtonix schrieb:
    Demon's Souls und Dark Souls auf dem PC wäre genial, keine Lust immer diese dumm PS3 anzuwerfen.
    Im Gegensatz zu meinem (schönen) PC braucht meine PS3 nur ein paar Sekunden, um startbereit zu sein. Dazu kommt noch das bessere Gamepad auffer PS3, der größere Bildschirm.. ich wüsste nicht, warum ich ein Konsolenspiel auf dem PC zocken sollte. Jedes System hat seine Stärken.
    Als ob das heutzutage noch irgendwelche Gründe wären... -Die neuen PCs brauchen auch nicht grad lang zum starten (SSD etc....) -Gamepad ist reine Geschmacksache und aufm Pc spielt man auch nicht grad mehr aufm 15 Zoll Bildschirm (soll nix gegen Konsolen sein hab selbst ne PS3)
  • Sid6581 schrieb:
    Schön zu sehen, dass sich PC-Spiele immer noch lohnen, angesichts solcher Zahlen braucht sich wohl niemand Sorgen zu machen.
    naja im vergleich zu dem was die spiele in der produktion so kosten ist es nicht viel umsatz.. ist aber nur ein teil  [...]
    Sid6581 schrieb:
    Schön zu sehen, dass sich PC-Spiele immer noch lohnen, angesichts solcher Zahlen braucht sich wohl niemand Sorgen zu machen.
    naja im vergleich zu dem was die spiele in der produktion so kosten ist es nicht viel umsatz.. ist aber nur ein teil des umsatz
  • n8mahr schrieb:
    Kann es sein, dass in der Statistik auch die "Zwangsregistrierungen" einfließen?
    Nein. DerArzt schrieb:
    Valve scheffelt mit Steam einfach so viel Kohle, das gibt es gar nicht.
    Naja, eben nicht  [...]
    n8mahr schrieb:
    Kann es sein, dass in der Statistik auch die "Zwangsregistrierungen" einfließen?
    Nein. DerArzt schrieb:
    Valve scheffelt mit Steam einfach so viel Kohle, das gibt es gar nicht.
    Naja, eben nicht "einfach so", sondern weil sie ihre Sache von Anfang an durchgezogen haben wie sie es für richtig hielten, weil sie nicht einfach nur Gewinne eingestreift sondern das Geld investiert haben um die Plattform besser zu machen und weil sie verstanden haben, dass gutes Service die beste Werbung ist.