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Runden-Strategie
Entwickler: Every Single Soldier
Publisher: Slitherine
Release:
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Afghanistan '11: Strategiespiel rund um Guerilla-Kriegsführung und Bekämpfung von Aufständen

Afghanistan '11 (Strategie) von Slitherine
Afghanistan '11 (Strategie) von Slitherine - Bildquelle: Slitherine
Slitherine und Every Single Soldier haben das rundenbasierte Strategiespiel Afghanistan '11 (PC) als Nachfolger von Vietnam '65 angekündigt. Als Kommandant der US-Streitkräfte in Afghanistan (Jahr 2011) soll es nicht nur um das Ausschalten der Gegner gehen, sondern auch darum, die Herzen der dortigen Bevölkerung zu erobern, z.B. durch den Schutz von Zivilisten und das gezielte Isolieren der Anführer der Milizen. Zusätzlich zur Guerilla-Kriegsführung soll auch die Bekämpfung von Aufständen im Vordergrund stehen. Interessierte Spieler können sich für den Betatest hier anmelden.

"Counter-Insurgency will have better results in the long run than conventional tactics but a simple incident during a routine patrol can ruin your relationship with the locals and damage your image in the Western newspapers. The Afghanistan terrain offers a very good cover to the rebels who can easily hide in the mountains and natural caves. Patience and good use of technology can give you the decisive advantage in this merciless game of hide and seek. When you spot an enemy unit or an opium plantation with a drone, you call in air support or artillery to eliminate the target immediately: speed will be crucial! But having the air supremacy is not enough to win the war against the insurgents. IEDs, rocket launchers and sneaky ambushes are common threats for your ground units and helicopters."

Screenshot - Afghanistan '11 (PC)

Screenshot - Afghanistan '11 (PC)

Screenshot - Afghanistan '11 (PC)

Screenshot - Afghanistan '11 (PC)



Quelle: Slitherine

Kommentare

Kajetan schrieb am
the curie-ous hat geschrieben:Der Taliban mag nicht gefährlicher sein als der IS, ist aber noch lange nicht menschenfreundlicher.

Die Taliban halten sich keine Sexsklavinnen, die Taliban mißbrauchen nicht die Leute in den Gebieten, die sie kontrollieren, die Taliban führen in den von ihnen kontrollierten Gebieten kein perfides Terror-Regime, wo sich niemand seines Lebens sicher sein kann. Im Vergleich zu den Dumpfspacken des Islamischen Staates SIND die Taliban tatsächlich menschenfreundlicher :) Nicht viel, aber deutlich genug, um von einem Unterschied sprechen zu können.
Ob die medizinische Grundversorgung wirklich aus philantropischen Gründen gewährleistet wird, darüber kann man sich streiten.

NICHTS dort wird von NIEMANDEM aus rein philantropischen Gründen unternommen. Einzig "Ärzte ohne Grenzen" und eine ganz kleine Handvoll anderer NGOs sind dort tatsächlich aus humanitären Gründen unterwegs.
Ich wollte nur klarmachen, dass die Bevölkerung in den von den Taliban kontrollierten Gebieten sich nicht schutzsuchend in den Ruinen ihrer Häuser kauert und darauf wartet von afghanischen Regierungstruppen oder ausländischen Truppeneinheiten "befreit" zu werden. Da leben Leute, die finden es durchaus erträglich von den Taliban "regiert" zu werden. Nicht supertoll, aber erträglich. Wie auch in Syrien, so kannst Du keine klaren Feind/Freund-Linie ziehen. Das ist dort unten alles ein einziger großer Clusterfuck!
Ich weiß nicht genau was im Kontext deiner bisherigen Aussagen präzise ausgedrückt werden soll, derzeit liest es sich für mich das du versuchst die Taliban zu relativieren. Ich hoffe inständig, dass ich mich täusche, denn bisher hielt ich dich für zu gescheit, als das du diesen Fehler begehen könntest.

Ich weiß nicht, wie ich den Eindruck erwecken...
VincentValentine schrieb am
Mein bester Freund ist Afghane und ich kann dem was du da schreibst nicht wirklich zustimmen Kajetan.
Klar gibt es diverse Bereiche die unter den Taliban und ihrer Führung besser waren, aber das ist wie als würde man sich zwischen Pest und Cholera entscheiden müssen.
Wobei er persönlich heute viel eher nach Afghanistan fliegen würde, als noch zur Zeit der Taliban
Unter der Herrschaft der Taliban war das Volk unterdrückt und lebte ständig in Angst, Menschen wurden regelmäßig im berühmten Fussballstadion erhängt, die Islamisierung und Konsequezen waren brutal.
Männer die keinen Vollbart hatten wurden oft verprügelt, Mädchen und Schule? Nichts da
Seine Großeltern sind aufgrund der Umstände nach Pakistan ausgewandert....
Wenn die Beförderung in die Steinzeit zurück als etwas gutes gilt dann weiß ich auch nicht mehr
Wobei man die ganze Problematik ohne die USA ohnehin nicht hätte, den Zerstörern der mittleren Ostens und ihrer Kultur
the curie-ous schrieb am
Der Taliban mag nicht gefährlicher sein als der IS, ist aber noch lange nicht menschenfreundlicher.
Ob die medizinische Grundversorgung wirklich aus philantropischen Gründen gewährleistet wird, darüber kann man sich streiten.
Von welcher Art Arbeit ist von dir die Rede? Feldarbeit? Also Mohnernte? Um aus dem Erlös des Opiums die Taliban zu finanzieren?
Welche Schulen? Korankonzentrierte Schulen, wo es einzig und allein nur darum geht die Verse des Koran auf nur die ein und dieselbe Weise auswendig zu lernen, kann man nicht wirklich als bildende Schulen bezeichnen. Die von internationalen NGO und Hilfsorganisationen gegründete Schulen sind abenfalls gern genutzte Anschlagsziele und Hauptquartiere in den Kämpfen.
Ein soziales Netz? Wie sozial sieht so ein Netz denn aus, wenn Frauen unterdrückt werden (vorallem was Bildung betrift) und die Männer, die sich nicht den Kämpfern anschließen, willkürliche Strafen erfahren dürfen. Das soziale Verhalten der Taliban begründet sich doch aus purer Einschüchterung und ist ganz nach den Regeln des Islam ausgerichtet.
Ich weiß nicht genau was im Kontext deiner bisherigen Aussagen präzise ausgedrückt werden soll, derzeit liest es sich für mich das du versuchst die Taliban zu relativieren. Ich hoffe inständig, dass ich mich täusche, denn bisher hielt ich dich für zu gescheit, als das du diesen Fehler begehen könntest.
Kajetan schrieb am
the curie-ous hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:... weil die Taliban sich tatsächlich um die Bevölkerung dieser abgelegenen Regionen kümmern...

Ich weiß nicht genau was du inhaltlich mit kümmern meinst, es in sarkastische Gänsefüßchen (") zu setzen, wäre aber passender. Sonst kommt noch jemand auf die Idee, die Taliban hätten wirklich nur Gutes im Sinne.

Abgesehen davon, dass es in Afghanistan seit den Briten niemals "Gute" und "Böse", sondern immer nur Dutzende von Interessengruppen mit ihrer jeweligen Agenda gab ... die Taliban sind NICHT der IS. Die Taliban genießen in den Bergregionen ein hohes Ansehen bei der Bevölkerung, was einerseits in der gemeinsamen Verbundenheit über Stammesbeziehungen stattfindet und zum anderen kümmern sich die Taliban tatsächlich um die Leute dort. Medizinische Grundversorgung, Schulen, Arbeit, ein gewisses soziales Netz. Die Landesregierung in Kabul hat es lange Zeit versäumt sich um diese Gegenden zu kümmern, hat maximal nur die Truppenstärke erhöht, die Bevölkerung aber größtenteils im Stich gelassen.
Deswegen heisst es ja auch von Fachleuten, dass es Frieden in Afghanistan und Umgebung nur MIT den Taliban als Verhandlungspartner, niemals ohne sie oder gar gegen sie geben wird. In Südamerika hat man ja auch auch erst dauerhaften Frieden MIT den jeweiligen kommunistischen Splittergruppen schliessen können. Weil das vielfach eben KEINE Banditen sind, die irgendwo in einem Tal sitzen und die Bauern der Umgebung ausrauben.
Aber dies nur kurz dazu :)
ronny_83 schrieb am
Ich finde historisch korrekte Szenarien völlig ok. Aber auch nur, wenn der Inhalt und das Gameplay sich kritisch und ernsthaftig (oder zumindest gewollt) mit der Thematik auseinandersetzen. Historische Thematiken mit denen ein Affenzirkus veranstaltet wird, sind auch nicht so meins. Wobei ich jetzt nicht ausschließe, dass ich deswegen alles ablehne.
schrieb am

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