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Spector fordert Preissenkung

Warren Spector, der Designer von Deus Ex und mittlerweile Kopf von Disneys Junction Point Studios, hat laut Gamesindustry.biz im Rahmen der Games Developers Conference eine drastische Preissenkung für Videospiele gefordert.

"Wir müssen mit unseren Preisen runter, weil wir uns bereits seit Jahren im Wettbewerb mit anderen Medien befinden. Das ist nichts Neues", so Spector. "Wir waren ein Nischen-Medium, das zu viel für seine Produkte verlangt und deshalb viele Einnahmen generiert hat, die uns etwas größer als Hollywood machen, was verrückt ist. Der Schlüssel liegt darin, Barrieren zur Erstellung und Konsumierung von Inhalten zu entfernen. Man muss den Leuten so günstig wie möglich eine große Auswahl bieten, mit der man Profit machen kann."

Heute sei man jedoch noch nicht ganz so weit, wie Spector an folgendem Rechenbeispiel erläutert:

"Ich habe 20 Dollar in meiner Tasche, mit denen ich ein Buch kaufen oder ins Kino gehen, aber kein Spiel kaufen kann. Ich kann damit eine CD kaufen, ich kann sogar heute so viel damit machen, aber man kann sich kein Spiel davon kaufen."

Hoffnung schöpft er allerdings aus der aktuellen Finanzkrise, aufgrund dessen auch in der Spieleindustrie die bisherigen Konzepte überdacht und neue Wege beschritten werden, die sich auch auf die Preismodelle auswirken könnten.
Autor: Michael Krosta
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Kommentare

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  • Also ich bin grundsätzlich der Meinung das ein Publisher am Vollpreis nicht mehr Gewinn macht als am Budgetpreis! Die Titel kosten eben am Anfang so viel, weil die Produktionskosten eben in die Höhe geschossen sind und eben heutzutage in den Millionen Euro-Bereich gehen! (Crysis war das teuerste in  [...] Also ich bin grundsätzlich der Meinung das ein Publisher am Vollpreis nicht mehr Gewinn macht als am Budgetpreis! Die Titel kosten eben am Anfang so viel, weil die Produktionskosten eben in die Höhe geschossen sind und eben heutzutage in den Millionen Euro-Bereich gehen! (Crysis war das teuerste in Deutschland entwickelte Spiel bis heute und hatte 9 Mio. Euro gekostet!) Das müssen die erst mal wieder einfahren! Würde man die Spiele direkt von Anfang an für 20 Euro auf den Markt schmeißen würde es bald keine Spiele mehr geben weil die Entwickler ja draufzahlen! Ich gehe ja auch nicht auf die Arbeit und bringe noch Geld mit um arbeiten zu dürfen! In den 80´er Jahren zu C64 Zeiten gab es eben wirklich noch Spiele die von einer einzigen Person in der Garage entwickelt und wirklich auf den Markt gekommen sind (Die Generation Playstation kann sich an sowas gar nicht mehr erinnern und erst recht nicht vorstellen!) Aber die Zeiten sind vorbei! Alle wollen immer bessere Grafik, dickeren Sound usw. logisch das das auch mehr kostet!
  • Setschmo schrieb:
    Das Problem ist einfach dass Leute wie "du" (bezogen auf deinen beitrag) immer die hohen Kosten rechtfertigen müssen. Warum ist das so? Ich setze die Produktionsverfahren gleich und diese sind auch gleich ... die Materialkosten sind die selben. Der
     [...]
    Setschmo schrieb:
    Das Problem ist einfach dass Leute wie "du" (bezogen auf deinen beitrag) immer die hohen Kosten rechtfertigen müssen. Warum ist das so? Ich setze die Produktionsverfahren gleich und diese sind auch gleich ... die Materialkosten sind die selben. Der Inhalt variiert, natürlich, aber dennoch ist das ganze System, wenn man es als Ganzes betrachtet, identisch. Daher kann und will ich nicht die extremen Kosten der Spieleindustrie noch schönreden!
    Lies bitte meinen Post nochmal genau durch. Dort habe ich dir erklärt, dass es völlig unterschiedliche Einnahmequellen für beide Medien gibt. Ein Großteil der Filme finanziert sich -immer noch- durch die Kinos, das große Geld wird dann aber mit der Masse der DVD-Verkäufe gemacht. Jetzt stell dir einfach mal vor, Filme wie Spiderman 4 müssten sich alleine durch den DVD-Verkauf finanzieren, glaubst du dann immer noch, dass der Film dann 15 ? kosten würde? Von den 5 ? Rabattaktionen möcht ich mal gar nicht reden! Du solltest das Argument nicht außer Acht lassen. Ich habe nicht geschrieben, dass die Entwicklung von Spielen günstiger sei als die von Filmen, gerade Blockbuster wie GTA IV stecken so manches Film-Budget in die Tasche. Aber die Grundproblematik bleibt die selbe, Videospiele haben nur einen Vetriebsweg, Filme zwei. Und das Beispiel mit den Büchern ist ja völlig an den Haaren vorbeigezogen, deswegen gehe ich darauf nicht mehr ein.
  • Setschmo schrieb:
    Brotkruemel schrieb:
    Setschmo schrieb:
    Und warum sind die Preise der Spiele immer so hoch? Eine Film DvD ist in der Herstellung genauso teuer wie eine Spiele DvD. und ich würde auch behaupten, dass ein Buch mehr wert hat als
     [...]
    Setschmo schrieb:
    Brotkruemel schrieb:
    Setschmo schrieb:
    Und warum sind die Preise der Spiele immer so hoch? Eine Film DvD ist in der Herstellung genauso teuer wie eine Spiele DvD. und ich würde auch behaupten, dass ein Buch mehr wert hat als ein Computerspiel .. dennoch verlangt man 50-80 Euro für ein neues Spiel seit Jahren!
    Hör mal bitte mit deiner Milchmädchenrechnung auf, du willst uns hier doch nicht allen Ernstes erzählen, dass du eine Film DVD mit einer Spiele-DVD oder einem Buch vergleichst? Also manchmal frage ich mich echt, wie manche Leute auf so abstruse Gedanken kommen. Selbstverständlich kostet die Produktion der Medien für eine Film-DVD und eine Spiele-DVD materiell gesehen dasselbe. bzw. sind recht ähnlich. Aber deshalb sollen sie gleich genauso viel kosten, sprich 15 € für die Watchmen-DVD und 15 € für Diablo 3? Ist dir vielleicht mal in den Sinn gekommen, was die Produktion selbiger Produkte kostet? Und dass Kinofilme sich an der Kinokasse und später erst über den DVD-Verkauf finanzieren und somit in der Preisgestaltung deutlich flexibler als millionenschwere Videospielblockbuster sind? Videospiele finanzieren sich zum größten Teil aus den Softwareverkäufen und durch die geringeren Verkaufszahlen muss der Verkaufspreis zwangsläufig deutlich höher als bei dem von dir gebrachten Film oder Buch Beispiel liegen. Das hat rein gar nichts mit Abzocke zu tun, aber die Publisher müssen eben die Produktionskosten wieder einfahren und so einfach wie du dir das ausmalst ist das beileibe nicht. Ich denke auch, dass die Softwareverkäufe bei niedrigeren Preisen ansteigen würden, aber letztenendes muss sich die Finanzierung immer noch lohnen. Mir wäre es lieber, wenn in Deutschland neue PC-Spiele statt 50 € nur noch 35 € kosten würden, das wäre eine vernünftige Preissenkung (findet ab und zu auch immer wieder statt) aber für Videospiele den gleichen Preis wie für Film-DVDs zu verlangen ist wahnwitzig und utopisch. Ach und übrigens] Das Problem ist einfach dass Leute wie "du" (bezogen auf deinen beitrag) immer die hohen Kosten rechtfertigen müssen. Warum ist das so? Ich setze die Produktionsverfahren gleich und diese sind auch gleich ... die Materialkosten sind die selben. Der Inhalt variiert, natürlich, aber dennoch ist das ganze System, wenn man es als Ganzes betrachtet, identisch. Daher kann und will ich nicht die extremen Kosten der Spieleindustrie noch schönreden! Personal(Kosten) und Entwicklungsdauer werden sicherlich in der Spielebranche nicht die Dimensionen der Filmindustrie übersteigen! Man Spielt mit uns genauso, wie wir die Spiele spielen! Nur wir verdienen nichts daran! Aber evtl denk ich zuviel nach und habe zuwenig Sinn für das Marketing welches mir das Letzte Hemd am liebsten von der Brust reissen würde. Schande über mich ich sollte sowas nie in Frage stellen. Es ist schon gerechtfertigt warum es so teuer ist :roll: Vergleichen wir die Verfahren mit den vor 10 Jahren..einiges hat sich geändert und vieles hat sich weiterentwickelt .. nur eins nicht, die hohen Preise, die sind noch gestiegen!
    Also Sorry, aber du schreibst einfach unsinn. Nur Annahmen und Behauptungen. Erstmal weißt du doch garnicht wie hoch Personal und Entwicklungskosten von Filmen und Spielen sind. Du behauptest einfach, dass beide in etwa das gleiche kosten. Hast du dir jemals Gedanken darüber gemacht, was bei einem Spiel an Aufwand dahinter steckt? Ich sag nur Bugfreiheit und Kompatiblität (speziell bei PC-Spielen), ich erinnere nur an das Problem bei ATI Grafikkarten bei GTA IV. Bei Filmen gibt es dieses Problem nicht. Man braucht keine Aufwendigen Beta Tests oder ähnliches. EIne DVD läuft in jedem DVD Player Ein weiters Indiz für die höheren Entwicklungsdauer ist die Spieldauer selbst. Gute Spiele haben eine Unterhaltungsdauer von mehr als zehn Stunden. Schon mal nen 10 Stunden Film gesehen? Höchstens als Dreiteiler mit dem man gleich drei Weihnachtsgeschäfte lang abkassieren konnte. Ach, und diese Spieldauer will mit Abwechslungsreichen Inhalten gefüllt werden. Wenn zwei Stunden interessant sind und acht langweilig, kauft das Spiel keiner. Und zu guter letzt widersprichst du dir in deinem Schlusssatz selbst. Du sagst vieles ist besser geworden und hat sich weiter entwickelt. Also ist auch der Aufwand höher, oder? Was entsteht aus höherem Aufwand? Genau, höhere Kosten. Lange Rede, kurzer Sinn: eine Anpassung an die Uk Preise wäre Ok, aber 15 Euro sind utopisch.