China: Doch kein Goldfarm-Verbot
Vor ein paar Tagen hatte Information Week berichtet, dass Verkauf von virtueller Währung für echtes Geld in China untersagt worden ist - eine Entscheidung, die Anbietern von Goldfarmen für MMO-Spiele den Boden unter den Füßen weggezogen hätte.
Dies sei allerdings eine Fehlinterpretation des Beschlusses, merkte jetzt das ICT Blog mit Verweis auf den eigentlichen Text. Demnach bezog sich die Regierung dabei auf Währungen wie QQ-Coins, die von vielen Chinesen verwendet werden und ähnlich wie PayPal ein einfaches Bezahlen bei Online-Angeboten ermöglicht.
Das Dekret untersagt den Erwerb echter Dienstleistungen oder Waren mit jenen Mitteln - nicht aber den allgemeinen Handel mit virtueller Währung. In-Game-Gold & Co. dürfen, wie auch Items, nach wie vor wie bisher verkauft werden.