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China: Online-Spiele im Visier

Zwar gilt China als großer Wachstumsmarkt für Onlinespiele, die Regierung pflegt jedoch ein zwiespältiges Verhältnis zu diesen. Nachdem mit diversen Programmen der Kampf gegen die Spielesucht ausgerufen wurde, wurde nun im China Central Television eine Sendung dargeboten, die sich unter dem Namen "Confession of a Murderer - Focus on Pornography and Violence in Online Games" mit dem Insassen eines Jugendgefängnisses beschäftigt, der dort eine lebenslange Strafe für fünf Morde verbüßt, die er begangen haben soll, um an virtuelle Gegenstände zu kommen.

So heißt es u.a. in dem Bericht, dass bis zu 80 Prozent der Gewalttäter in jenem Gefängnis wegen Onlinespielen straffällig wurden. Bereits in früheren Sendungen hatte CCTV auf die Gefahren der Spielesucht hingewiesen, die - wie auch Netzwerkportale á la Facebook - negative Auswirkungen auf die schulischen Leistungen hätte.

Andere CCTV-Sendungen hatten sich u.a. mit einem 14-jährigen Mädchen beschäftigt, das angeblich aufgrund eines Online-Tanzspiels damit begann, Sex mit Leuten zu haben, die sie in jenem Titel traf, und mittlerweile schon zwei Schwangerschaftsabbrüche hinter sich haben soll. Ebenfalls im Blickpunkt: Jugendliche, die drogenabhängig wurden, weil sie diverse Substanzen konsumierten, um sich für lange Spielsessions fit halten zu können.
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Joystiq
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  • "die primäre aufgabe der justiz ist nicht, den opfern genugtuung zu verschaffen sondern die gesellschaft zu schützen. und dazu trägt die todesstrafe eigentlich nirgendwo wirklich bei." Naja das ist eigentlich ein Widerspruch an sich, deshalb ist sie ja immer noch vorhanden und war früher  [...] "die primäre aufgabe der justiz ist nicht, den opfern genugtuung zu verschaffen sondern die gesellschaft zu schützen. und dazu trägt die todesstrafe eigentlich nirgendwo wirklich bei." Naja das ist eigentlich ein Widerspruch an sich, deshalb ist sie ja immer noch vorhanden und war früher üblich. Es ist die einfachste und effektivste Art schwer Verbrecher(Mörder) komplett aus dem Verkehr zu ziehn. Mittlerweile hat die moderne Gesellschaft natürlich meist andere Mittel. Wenn ich allerdings sehe wie hier wieder über Integrierung von Mördern geredet wird und ich in den Tagesthemen sehen muss das ein Mörder 9 Jahre bekommt(bei guter Führung evtl. nur 5) ist das schon arg fragwürdig finde ich.
  • HanFred schrieb:
    in china haben aufstände und revolutionen ja auch tradition. das ist sich die regierung bewusst, sonst würde sie die bevölkerung vermutlich noch mehr unterdrücken. @Gerasim: die primäre aufgabe der justiz ist nicht, den opfern genugtuung zu
     [...]
    HanFred schrieb:
    in china haben aufstände und revolutionen ja auch tradition. das ist sich die regierung bewusst, sonst würde sie die bevölkerung vermutlich noch mehr unterdrücken. @Gerasim: die primäre aufgabe der justiz ist nicht, den opfern genugtuung zu verschaffen sondern die gesellschaft zu schützen. und dazu trägt die todesstrafe eigentlich nirgendwo wirklich bei.(...) wenn man selber betroffen ist, bilden sich natürlich rachegedanken und genau deshalb entscheiden betroffene ja auch nicht über das schicksal der täter. natürlich würde auch ich rachegedanken hegen und ggf. einen täter umbringen wollen, aber in so einer situation denkt man ja nicht rational. gegen die todesstrafe gibt es eigentlich ein ultimatives totschlag(haha)argument: ein justizirrtum lässt sich nicht mehr rückgängig machen. hingerichtet ist hingerichtet. ausserdem macht sich die justiz im prinzip der vorsätzlichen tötung schuldig, was dem normalbürger (zu recht) verboten ist - das passt nicht wirklich zusammen.
    hätte es kaum besser formulieren können (bis auf den satz den ich ausgeklammert hab, davon weiss ich nämlich nichts und solang ich keine beweise dafür habe möchte ich auch niemandem solch eine tat vorwerfen).
  • Sehe ich genau so. Ich finde, es bringt kein Opfer lebend zurück oder hilft sein Trauma zu überwinden, wenn sein Mörder/seine Mörderin bzw. sein Peiniger/seine Peinigerin per Selbstjustiz umgebracht wird. Gut, mal abgesehen für die nächsten Opfer. Aber wer weiß, wer DANN  [...] Sehe ich genau so. Ich finde, es bringt kein Opfer lebend zurück oder hilft sein Trauma zu überwinden, wenn sein Mörder/seine Mörderin bzw. sein Peiniger/seine Peinigerin per Selbstjustiz umgebracht wird. Gut, mal abgesehen für die nächsten Opfer. Aber wer weiß, wer DANN dafür verantwortlich ist. Und ja. China hat eine sehr fragwürdige Regierung, die auch sehr willkürlich handelt. Und natürlich ist man auch geneigt dazu, China unter anderem wegen der stärkeren Kontrolle von Online-Gamern zu boykottieren. Aber dann könnte man theoretisch auch als Gamer in China oder dem Rest der Welt Deutschland boykottieren.