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ZDF: Sexismus in Computerspielen

Lara Croft lässt grüßen! Dieses Mal geht es zur Abwechslung mal nicht gegen Gewalt in Computerspielen sondern um die frauenfeindliche Darstellung weiblicher Spielfiguren. Speerspitze des ZDF bildet nunmehr das investigative Frauenmagazin "Mona Lisa", das sich am heutigen dritten Advent um 18 Uhr aber nicht nur mit der halbnackten Terminatrix in Spielen beschäftigt sondern auch der angeblich vielfachen Misshandlung virtueller Frauenfiguren. MCVgamesmarkt mutmaßt, dass auch wieder GTA: San Andreas als vorweihnachtliche Buhfrau herhalten müsse. Die Programm-Homepage des Mainzer Senders macht jedenfalls mit einem Spiel neugierig, bei dem 16-Jährige ein Bordell betreiben sollen. Ihr dürft also auf allerneuste Enthüllungen gespannt sein.         
Autor: Bodo Naser
Quelle: MCVgamesmarkt
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  • Ich glaube, viele (Frauen) stören sich bei Spielen mit weiblichen Hauptrollen vor allem daran, dass diese Frauen meist ziemlich hübsch sind. Aber auch die männlichen Kollegen sind doch meist durchtrainierte, muskelbepackte Helden die Hollywood entsprungen sein könnten. Also wenn ich in einem  [...] Ich glaube, viele (Frauen) stören sich bei Spielen mit weiblichen Hauptrollen vor allem daran, dass diese Frauen meist ziemlich hübsch sind. Aber auch die männlichen Kollegen sind doch meist durchtrainierte, muskelbepackte Helden die Hollywood entsprungen sein könnten. Also wenn ich in einem Videospiel einen Helden spiele, der eine Frau rettet, unterdrücke ich die Frauen, wenn ich eine hübsche Frau durch die Gegend steuere, lebe ich meine sexuellen Fantasien aus. Frauen als Gegner sind auch schlecht, weil ich in diesem Fall ja Gewalt gegen Frauen ausübe. Spiele ganz ohne Frauen sind auch schlecht, weil eine gewisse Frauenquote muss ja überall sein. Also darf es in Zukunft nur noch HeldINNEN geben, die aber nicht optisch ansprechend aussehen dürfen. Am besten mit einem dicken Wollmantel bekleidet, damit man auch ja keinen Blick auf evtl. hervorblitzende Hautpartien erhaschen kann. Die Heldin muss stark sein und Gegner dürfen nur männlich sein, da Frauen nicht geschlagen werden dürfen. Die Heldin darf man aber natürlich nicht steuern, da sonst die Frau nur ein Objekt darstellt.Sonst noch was??? Irgendwie hab ich das Gefühl, wie man es macht, macht man es falsch. Wenn es so weitergeht, müssen bald die Männer für ihre Emanzipation kämpfen.
  • Zitat:
    Wenn man Computerspiele anschaut, gibt es wenig Spiele, in denen Frauen die Hauptrolle haben.
    Stimmt ja so auch nicht mehr. Gibt doch dutzende Spiele, in denen man eine weibliche Hauptrolle hat, oder wo beide Geschlechter gleich stark sind (die klassischen  [...]
    Zitat:
    Wenn man Computerspiele anschaut, gibt es wenig Spiele, in denen Frauen die Hauptrolle haben.
    Stimmt ja so auch nicht mehr. Gibt doch dutzende Spiele, in denen man eine weibliche Hauptrolle hat, oder wo beide Geschlechter gleich stark sind (die klassischen Prügelspiele, Mariokart, usw). Das hier bereits erwähnte NOLF hat sogar noch einen dummen Macho-Agenten als Sidekick im Petto, der kräftig durch den Kakao gezogen wird. Selbst in Spielen wie Max Payne 2, kommen starke Frauenbilder vor - wenn auch nicht direkt als Hauptrolle, so haben sie einen nicht unwesentlichen Einfluß auf den Verlauf der Geschichte. Im Grunde genommen ist Max Payne 2 sogar ein Paradebeispiel für Gleichberechtigung, da man ja auch ab- und an Mona Sax spielt, die Max aus der Patsche helfen muß. Ach stimmt ja gar nicht, das gabs ja sogar schon bei ´´Sword of Sodan´´ auf dem Amiga. Schon damals konnte man aussuchen ob man Barbar oder Barbarin sein wollte (nur so nebenbei: beide hatten gleichwenig an). Von ´´Giana Sisters´´ auf dem C64 will ich jetzt garnicht erst anfangen... ;^)
  • Zitat:
    Einfach lächerlich. Da werden Bilder aus Vice City gezeigt, wo mit dem Baseballschläger auf eine Frau eingeschlagen wird, als wäre dies Sinn des Spiel
    Jo, dieses polemische Beispiel hat mir auch ´´am besten gefallen´´, da gerade in diesem Spiel alle Passanten -  [...]
    Zitat:
    Einfach lächerlich. Da werden Bilder aus Vice City gezeigt, wo mit dem Baseballschläger auf eine Frau eingeschlagen wird, als wäre dies Sinn des Spiel
    Jo, dieses polemische Beispiel hat mir auch ´´am besten gefallen´´, da gerade in diesem Spiel alle Passanten - unabhängig von ihrem Geschlecht - gleichermaßen vermöbelt werden können. Folgt man dieser Argumentation ist unsere reale Welt quasi ´per default´ frauenfeindlich, da Frauen genauso wie Männer auf der Straße von Rowdys vermöbelt werden können. Solche Inszenierungen zeigen, wie Faul und Wahrheitsgleichgültig viele Redaktionen heutzutage sind.