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Wann ist ein Spiel gewalttätig?

Die US-Händlervereinigung Interactive Entertainment Merchants Association (IEMA) hat sich in einem offenen Brief an Arnold Schwarzenegger gewandt, in dem sie den Gouverneur bittet, Veto gegen den Gesetzesentwurf A.B. 1179 einzulegen. Der Entwurf sieht vor, Händler mit schweren Strafen zu belangen, falls sie Software mit "ab 18"-Stempel an Minderjährige verkaufen (wir berichteten).

Zum einen hält die IEMA eine solche Regelung für überflüssig, da die Händler sich bereits darauf geeinigt hätten, Spiele nur entsprechend ihrer Alterseinstufungen abzusetzen. Zum anderen entzöge die vom Senat vorgesehene Regelung Eltern das Recht und die Pflicht, als erste Instanz Erziehungsgewalt über ihre Kinder zu haben.

Ein weiterer Punkt, den die IEMA anführt, ist die Tatsache, dass Computer- und Videospiele unter die Bestimmungen der Redefreiheit fallen - Letztere müsse aber als unanfechtbar gelten. Nicht zuletzt gäbe es außerdem keine präzise Richtlinie, aufgrund derer festgestellt werden könne, welche Spiele für Jugendliche nicht zugänglich sein dürften. Dadurch würden strafrechtliche Folgen von subjektiven Entscheidungen geprägt und damit anfechtbar sein.

Für den kompletten Brief klickt euch zur offiziellen Webseite der Interactive Entertainment Merchants Association durch.


Autor: Benjamin Schmädig
Quelle: Pressemitteilung IEMA
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Kommentare

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  • Die Ammis haben aber teilweise schon recht merkwürdige Regelungen, was die Einstufung von Spielen angeht. Beispiel: "Fable", in den U.S.A.: M-Rating, hier ab 16, wobei M-Rating hier normalerweise "Keine Jugendfreigabe" bedeutet. Komisch!
  • Ungefähr genau so wenig herausgearbeitet sind sie übrigens in Deutschland auch. Hier entscheidet letztlich auch eine Gruppe von "Represäntativen", warum ein Spiel ein "ab 18" oder ein "indiziert" bekommt. Im übrigen ist der gesamte Jugendschutz hier verfassungswidrig und eine Entmündigung  [...] Ungefähr genau so wenig herausgearbeitet sind sie übrigens in Deutschland auch. Hier entscheidet letztlich auch eine Gruppe von "Represäntativen", warum ein Spiel ein "ab 18" oder ein "indiziert" bekommt. Im übrigen ist der gesamte Jugendschutz hier verfassungswidrig und eine Entmündigung des Bürgers. Wenn es eindeutig wäre, wie gefährlich Spiele sind, dann wären die Jugendschutzgesetze vielleicht zu rechtfertigen. Aber so wird z.B. einem 16jährigen ein "ab 18"-Titel nicht zugänglich gemacht, während er sich im Supermarkt mit genügend Alkohol eindecken kann, um sich selbst und andere wirklich zu gefährden. Daß brutale Spiele negative Auswirkungen haben, ist nur eine unfundierte Spekulation, die rein statistisch gar nicht haltbar ist. Ich hoffe, deutsche Händler werden eine ähnliche Aktion starten. Gerechtigkeit hat in der Regel eine viel zu schwache Lobby.
  • Hi ewerybody, die Frage hat sich aus dem Text heraus ergeben, da die Richtlinien, wann ein Spiel denn nun nicht an Minderjährige verkauft werden darf, sprich gewalttätig ist, ja USA ja nicht klar herausgearbeitet sind. Ich hoffe, das beantwortet deine Frage. :) Oder wolltest du etwas anderes  [...] Hi ewerybody, die Frage hat sich aus dem Text heraus ergeben, da die Richtlinien, wann ein Spiel denn nun nicht an Minderjährige verkauft werden darf, sprich gewalttätig ist, ja USA ja nicht klar herausgearbeitet sind. Ich hoffe, das beantwortet deine Frage. :) Oder wolltest du etwas anderes wissen? Grüße, Benjamin