EU berät über "Killerspiele"
Das Thema "Killerspiele" beschäftigt zunehmend auch die Europäische Union, denn demnächst wird sogar der Ministerrat darüber beraten. Das ist das Ergebnis eines informellen Treffens der Innen- und Justizminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten in Dresden, das heute zu Ende geht. Obwohl die EU bislang nicht für diesen Bereich zuständig ist, will der EU-Justizkommissar Frattini sich für einheitliche Strafen innerhalb der Union für die Weitergabe von Gewaltvideos und sogenannter "Killerspiele" an Jugendliche stark machen. Möglicherweise handelt es sich um bloße Lippenbekenntnisse, denn aufgrund der unterschiedlichen Rechtslage in den einzelnen Staaten dürfte eine solche Regelung an der Praxis scheitern.
Update: Wie der STERN berichtet, wird es in Zukunft eine europäische Liste auf der EU-Hompage "InSafe" geben, die über alle in den jeweiligen Mitgliedsländern verbotenen Spiele und Videos informiert. Allerdings werde der Jugendschutz auch in Zukunft Sache der Länder sein. Bundesjustizministerin Zypries erteilte Beckstein Verbotsplänen von Gewalt verherrlichenden Seiten, Filmen und Spielen aus dem Netz eine Absage: "Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass man im Internet irgendetwas verbieten könnte (...). Das ist, als ob man das Regnen verbieten wollte."
Update: Wie der STERN berichtet, wird es in Zukunft eine europäische Liste auf der EU-Hompage "InSafe" geben, die über alle in den jeweiligen Mitgliedsländern verbotenen Spiele und Videos informiert. Allerdings werde der Jugendschutz auch in Zukunft Sache der Länder sein. Bundesjustizministerin Zypries erteilte Beckstein Verbotsplänen von Gewalt verherrlichenden Seiten, Filmen und Spielen aus dem Netz eine Absage: "Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass man im Internet irgendetwas verbieten könnte (...). Das ist, als ob man das Regnen verbieten wollte."