Milliardär gründet Onlinevertrieb
Sir Richard Branson scheint ein sehr umtriebiger Mensch zu sein. Der Milliardär, der u.a. Virgin Records und die Fluglinie Virgin Atlantic aus dem Boden stampfte, macht öfters durch Rekordversuche - wie dem Versuch die Erde mit einem Ballon zu umrunden - auf sich aufmerksam, und plant nun auch seinen Einstieg in die Spielebranche.
Bereits im vergangenen Sommer hatten Bransons Virgin Games und Game Domain International (GDI) angekündigt, eine Online-Vertriebsplattform für Spiele aufzubauen und somit in Konkurrenz zu Anbietern wie Valves Steam gehen. Jetzt gibt es ein paar neue Details: der Dienst soll "A World of My Own" (AWOMO) heißen. Mit Koch Media gibt es auch schon einen Publisher, der vorhat, Titel über AWOMO zu verkaufen. Andere Hersteller haben angeblich auch schon ihre Unterstützung signalisiert.
Das Ziel des Projektes, das noch in diesem Jahr an den Start gehen soll, ist durchaus ambitioniert. Branson würde nämlich gern mit AWOMO im Spielebereich ähnlich erfolgreich sein wie Apple mit iTunes beim Musikvertrieb.
So soll die Technologie, auf der AWOMO basiert, höhere Geschwindigkeiten und mehr Sicherheit für Kunden und Hersteller bieten, aber auch sehr einfach zu benutzen sein.