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China: Spielend gegen Korruption

Korruption ist ein immer stärker werdendes Problem in den Bereichen der Regierung und der Verwaltung in China. Mit der boomenden Wirtschaft greifen auch Bestechung und Vetternwirtschaft immer mehr um sich. Die Politik versucht mit harten Gesetzen, Herr der Lage zu werden - in schwerwiegenden Fällen droht nämlich gar die Hinrichtung -, scheint jetzt aber auch nach alternativen Wegen zu suchen, das Bewusstsein gegen Korruption zu schärfen.

So berichtet Telepolis über ein jüngst veröffentlichtes Computerspiel, in dem die Teilnehmer bestechliche Beamte erledigen müssen. Doch damit nicht genug: Auch die Familien und etwaigen Geliebte der Delinquinten sollen für deren Taten büßen und müssen ebenfalls gerichtet werden. Durch das Sammeln von Punkten kann man seine "Macht der Korruptionsbekämpfung" ausbauen - gelegentlich muss man sich außerdem "Kurse über ehrliche Regierungsarbeit" besuchen, in denen entsprechendes Wissen vermittelt wird.

Ein interessanter Ansatz, hatte die Regierung doch erst vor Kurzem eine neue Regelung eingeführt, die Zeitbeschränkungen für das Konsumieren von Spielen seitens Jugendlicher vorsieht, weil man übermäßiges Spielen als eine der Ursachen für die steigende Kriminlität unter jungen Menschen ausgemacht haben will. Auch das Anti-Korruptionsspiel ist in dieser Hinsicht konsequent - alle zwei Stunden erfolgt eine Zwangstrennung.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • naja es ist schwer aus der geschichte und der vergangenheit irgendwelche lehren zu ziehen, wenn man immer nur die negativen ereignisse betrachtet. propraganda muss ja nichts schlimmes sein, genauso ist liberalismus ja auch nicht das optimale. selbst bei uns im westen sind die medien, auch die  [...] naja es ist schwer aus der geschichte und der vergangenheit irgendwelche lehren zu ziehen, wenn man immer nur die negativen ereignisse betrachtet. propraganda muss ja nichts schlimmes sein, genauso ist liberalismus ja auch nicht das optimale. selbst bei uns im westen sind die medien, auch die öffentlich-rechtlichen, nicht absolut neutral. auch dort gibt es in gewisser weise propaganda, wenn natürlich bei weitem nicht so heftige wie in china. und solang die chinesen diese propaganda zur bekämpfung der korruption einsetzen ist das für mich guter zweck genug :)
  • TNT.sf schrieb:
    warum? nur weils propaganda ist? wir wissen doch welchem zweck diese spiele dienen, also müssen wir sie doch nicht in frage stellen. ] Na das nicht, aber eben weil es Propaganda ist. Siehe Geschichte ;) na ja und auhc ein bisserl Gegenwart.
     [...]
    TNT.sf schrieb:
    warum? nur weils propaganda ist? wir wissen doch welchem zweck diese spiele dienen, also müssen wir sie doch nicht in frage stellen. ] Na das nicht, aber eben weil es Propaganda ist. Siehe Geschichte ;) na ja und auhc ein bisserl Gegenwart. Wenn ein Spiel der Unterhaltung dient, na ist doch schön, aber meine Einstellungen so absichtlich manipulieren wollen, na ja. Ob das jemand schafft, ist eine andere Frage, aber der Zwekc ist schon heftig.
  • warum? nur weils propaganda ist? wir wissen doch welchem zweck diese spiele dienen, also müssen wir sie doch nicht in frage stellen. :) Dan Chox schrieb:
    TNT.sf schrieb:
    es ist doch nur ein spiel, ich dachte wir könnten realität und virtuose auseinander
     [...]
    warum? nur weils propaganda ist? wir wissen doch welchem zweck diese spiele dienen, also müssen wir sie doch nicht in frage stellen. :) Dan Chox schrieb:
    TNT.sf schrieb:
    es ist doch nur ein spiel, ich dachte wir könnten realität und virtuose auseinander halten, oder etwa nicht?
    Was haben Virtuosen damit zu tun? ;)
    oh, das machen die drogen ^^ ich meinte natürlich das abartige wort virtualität...darf ich nicht doch virtuose sagen? das hat die gleiche verwandschaft :D