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Robot Cache: Neuer digitaler PC-Spiele-Shop mit eigener Krytowährung und Wiederverkaufsmöglichkeit

Robot Cache (Unternehmen) von Robot Cache
Robot Cache (Unternehmen) von Robot Cache - Bildquelle: Robot Cache
Mit Robot Cache ist ein neue digitale Vertriebsplattform für PC-Spiele angekündigt worden - eine Konkurrenz für Steam, GOG.com, Humble, Origin und Konsorten. Robot Cache versucht mit einem dezentralen Ansatz, dem Wiederverkauf von gebrauchten Spielen in digitaler Form, einer eigenen Krytowährung und hohen Gewinnmargen für Entwickler sowie Publisher zu punkten (zur Webseite).

Generell wird man auf der Plattform allerlei Spiele in digitaler Form kaufen können - vorrangig mit Kreditkarte. Im Gegensatz zu anderen Vertriebsplattformen wird man digital gekaufte Spiele wieder verkaufen können. Den Verkaufspreis dieser "gebrauchten Spiele" sollen die Entwickler/Publisher selbst festlegen können. 25 Prozent des Wiederverkaufspreises gehen an den Verkäufer des gebrauchten Spiels und 70 Prozent erhalten die Entwickler/Publisher. Fünf Prozent beträgt die Vertriebsgebühr der Plattform. Spieler, die digitale Titel verkaufen, erhalten keine "echte Währung", sondern bekommen für den Verkauf die plattformeigene Blockchain-Krytowährung "IRON". Es ist möglich, IRON wieder in echtes Geld umzutauschen und auch IRON gegen echtes Geld zu kaufen - je nach Wechselkurs. Außerdem besteht die Möglichkeit, IRON zu "minen".

Entwickler/Publisher sollen bis zu 95 Prozent der Einnahmen beim Verkauf ihrer Spiele erhalten; knapp 25 Prozent mehr als bei anderen Plattformen. Darüber hinaus sollen die Entwickler die volle Kontrolle über die Wiederverkaufsparameter, die eigene Marke und diverse Marketing-Tools haben. Zudem wird eine zeitnahe Überweisung der erzielten Verkaufserlöse versprochen.

Gründer von Robot Cache ist Brian Fargo (The Bard's Tale und Wasteland). Durch die günstigen Konditionen für die Entwickler und die hohen Margen hoffen die Plattformbetreiber, dass möglichst viele Entwickler/Publisher ihre Spiele dort anbieten werden. Robot Cache soll im zweiten Quartal 2018 (April bis Juni 2018) offiziell den Betrieb starten. Vorher sind einige Events, u. a. ein "Token Generation Event" (am 3. April) geplant.



"Earning any money on the video game resale market is unheard of for game publishers, and earning up to 70%, which is equivalent to the best margins publishers and developers currently receive on today's most popular digital distributions platforms is crazy. Allowing creators to keep 95% of new game sales, and 70% on game resales, provides developers, like us at inXile, with a strong financial stream.  This gives us more resources to create new content and new IPs for fans", sagte Brian Fargo (CEO von inXile Entertainment und Gründer von Robot Cache).

Kommentare

Rom Hertens schrieb am
Wigggenz hat geschrieben: ?
17.01.2018 11:20
Schon schäbig, dass Publisher erst mit ordentlich eigenen Einnahmen aus dem Weiterverkauf geködert werden müssen...
Also damit, bei einer in Umlauf gebrachten Einheit mehrmals den Kaufpreis abzusahnen. Gibt's in keiner anderen Branche, nur bei Software, weil sich da solche Einschränkungen so einfach bewerkstelligen lassen.
Auch dürfte man gespannt sein, wie die vorgegebenen Preise beim Resale so aussehen werden.
Und letztlich bleibt natürlich auch fraglich, welche Spiele dort überhaupt erscheinen... ich tippe auf nicht allzu viele.
Bei der Resale, soweit ich das aus dem schäbichen Whitepaper herauskratzen konnte, ist der Verkaufspreis niedriger als der Kaufpreis und du als Verkäufer bekommst gute 25% des Verkaufes haha.
Insgesamt ein Witz meiner meinung nach. Du verlierst 75% um dafür einen Store Credit zu bekommen, womit Robotcache dann nochmals mehr Geld banken kann.
Da kauf ich lieber bei einem Marketplatz wie G2a oder Kinguin das Spiel gleich 50% billiger anstatt später nutzlose Credits zu bekommen.
Kajetan schrieb am
Wigggenz hat geschrieben: ?
17.01.2018 11:20
Schon schäbig, dass Publisher erst mit ordentlich eigenen Einnahmen aus dem Weiterverkauf geködert werden müssen...
Also damit, bei einer in Umlauf gebrachten Einheit mehrmals den Kaufpreis abzusahnen. Gibt's in keiner anderen Branche, nur bei Software, weil sich da solche Einschränkungen so einfach bewerkstelligen lassen.
Und weil kein Anbieter ausschert. In dieser Hinsicht sind sich alle einig.
Auch dürfte man gespannt sein, wie die vorgegebenen Preise beim Resale so aussehen werden.
Und letztlich bleibt natürlich auch fraglich, welche Spiele dort überhaupt erscheinen... ich tippe auf nicht allzu viele.
Das viel größere Problem ... auf wieviel Anbieter wollen die Kunden ihre Spiele-Bibliothek denn noch verteilen? Ich habe vier Plattform-Accounts und drei KeySeller-Accounts. Bald habe ich fünf Plattform-Accounts, denn natürlich werde ich mir Robot Cache genauer anschauen. Effektiv nutzen tue ich nur zwei Plattform-Accounts. Alles andere dümpelt halt so rum, teilweise, weil man den Fehler gemacht und auf Steam Ubisoft-Spiele erworben hat, teilweise, weil man sich einfach das einstige Trauerspiel Origin anschauen wollte.
Wigggenz schrieb am
Schon schäbig, dass Publisher erst mit ordentlich eigenen Einnahmen aus dem Weiterverkauf geködert werden müssen...
Also damit, bei einer in Umlauf gebrachten Einheit mehrmals den Kaufpreis abzusahnen. Gibt's in keiner anderen Branche, nur bei Software, weil sich da solche Einschränkungen so einfach bewerkstelligen lassen.
Auch dürfte man gespannt sein, wie die vorgegebenen Preise beim Resale so aussehen werden.
Und letztlich bleibt natürlich auch fraglich, welche Spiele dort überhaupt erscheinen... ich tippe auf nicht allzu viele.
manu! schrieb am
dermoritz hat geschrieben: ?
16.01.2018 21:17
Wenn jemand mal die Eier und das Geld hätte könnte man den Wiederverkauf bei der Konkurrenz auch einklagen. Der Wiederverkauf darf nicht eingeschränkt werden - Microsoft hat das auch versucht mit Windowslizenzen und ist gescheitert (ich glaube vor der höchsten Instanz).
Das ginge auch recht problemlos.Sieht man bei Steam wie schnell zurückgegebene Spiele aus der Biblio verschwinden und das Geld gutgeschrieben wird.Ist mir ein Rätsel warum das so nicht möglich ist.Allerdings brauche ich selbst das auch nicht.
dermoritz schrieb am
Wenn jemand mal die Eier und das Geld hätte könnte man den Wiederverkauf bei der Konkurrenz auch einklagen. Der Wiederverkauf darf nicht eingeschränkt werden - Microsoft hat das auch versucht mit Windowslizenzen und ist gescheitert (ich glaube vor der höchsten Instanz).
schrieb am