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Electronic Arts: "Indie Bundle" auf Steam

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Als "Indie" im eigentlichen Sinne gilt Electronic Arts eher nicht. Was den Hersteller allerdings nicht davon abhält, ein "Indie Bundle" zu schnüren und auf Steam anzubieten. Dabei handelt es sich um Download-Titel von kleineren unabhängigen Teams, deren Projekte über das EA Partners-Label vertrieben werden.

Die Sammlung umfasst DeathSpank, DeathSpank: Thongs of Virtue, den Twinstick-Shooter Gatling Gears, Shank, Shank 2 sowie Warp und schlägt mit 17,89 Euro zu Buche. Gegenüber dem Normalpreis aller Titel kann man mit dem Griff zum Bundle insgesamt 70 Prozent sparen.

Update: Einer findest es auf jeden Fall gar nicht witzig: Per Twitter wettert Markus "Notch" Persson ordentlich gegen den Publisher. So heißt es da u.a.:

"EA releases an "indie bundle"? That's not how that works, EA. Stop attempting to ruin everything, you bunch of cynical bastards."

"Fwiw, I don't even call Mojang inde any more. Vlambeer is indie. Polytron is indie. Stephen, Ed, Terry, Derek, Tommy and Chris are indie."

"Indies are saving gaming. EA is methodically destroying it."

Kommentare

Lil Ill schrieb am
Wenn man "Indie" (bzw. unabhängig) nach dem Wortlaut definiert, bedeutet das ohne jeglichen großen Publisher, was wiederum auch bedeuten würde dass alle auf Steam veröffentlichten Spiele auch keine Indiegames sein können, weil Steam auch ein großer Publisher ist. Meiner Meinung nach ist heutzutage der Begriff "Indie" lediglich auf den Produktionsprozess zu beziehen bzw. ob während der Produktion vom Publisher Gelder an das Entwicklerstudio geflossen sind.
Mich nervt es auch so langsam, dass ständig über Notch berichtet wird, wenn er ein Pups von sich gibt. Er kann ja seine Meinung Kund tun, allerdings muss man dem nicht immer so viel Beachtung schenken, als ob er der Überguru wäre, weil er ein Klötzchenbauspiel programmiert hat. Es gibt auch viele andere gute Indiegames. Außerdem schlägt seine gewollte Profilierung meist fehl, weil er sich selbst ständig in Widersprüche verwickelt.
Z.B.:
Er spricht sich gegen DRM Maßnahmen aus, baut aber selbst ein DRM in Minecraft ein, indem man sich mit einem Account einloggen muss.
Er rät einem Fan sich Minecraft über Warez-Seiten runterzuladen, wenn er kein Geld hat um das Spiel zu kaufen, fordert aber gleichzeitig ein Betreiber einer Warez-Seite auf diese zu schließen.
mOrs schrieb am
Temeter  hat geschrieben:...
Die Empfehlung trifft schonmal voll ins Schwarze; kucke Extra Credits schon begeistert und regelmäßig seit ichs auf The Escapist für mich entdeckt hab. :D
Ansonsten bin ich eigtl auch voll und ganz deiner Meinung, außer vllt das Filme komplexer sind als Spiele. Die Aussage würd ich zumindest etwas einschränken. ;p
Ach, und die besagte Grenze zwischen Indie und Großproduktion wird meiner Meinung nach immer kleiner.
Temeter  schrieb am
mOrs hat geschrieben:Gebe dir partiell recht. Mir ging es nur um die Begrifflichkeit: viele nutzen "indie" bei Musik und vermehrt bei Spielen, um die ART des Spiels zu kategorisieren, dabei ist "indie" an sich nur der Produktionsumstand. So gibt es in der Musik inzwischen derartig viele Bands, die zu Indie Rock gezählt werden, dass es UNMÖGLICH ist, anhand der Musik der Bands und der Schnittmenge der Eigenschaften der verschiedenen Songs/Alben eine klare Definition zu finden. Gleiches passiert grade mit Spielen.
Mit Filmen, ja, da ist das interessanterweise irgendwie anders gelaufen. Eines der ersten Independet Szene-Darlings im Filmbereich hat vor kurzem einen (wirklich guten) groß produzierten Film mit Topbesetzung rausgehauen...
In der Musik is das ganze noch egal, weils einfach einen inhaltlosen Begriff hervorgebracht und sonst weder geschadet noch genutzt hat - stell ich jetzt einfach mal so verallgemeinert in den Raum. :D Bei Filmen hat es durchaus geholfen, gerade weil man ein gewisses Budget braucht, damit ein Film nicht - egal, wie gut alles auch sonst ist - einfach eine Trash-Note bekommt.
Bei Spielen ist das aber anders. Gerade weil es so viele Richtungen, Mittel (im Sinne von Kniffen, nicht Produktionsmittel), Stile etc. gibt.
Ich denke wenn es jetzt keine großen Überraschugen mehr gibt wird es bei Spielen zwangsweise so verlaufen. Die großen Publisher können den rasant wachsenden Indie-Markt nicht übersehen, und wenn sie es tun, dann werden die Aktionäre Expansionen in den Bereich fordern.
Da wird man aus Marketing-Gründen einfach diese Terminologie - also "Indie" - beibehalten. Bei Spielen kann man zwar auch mit kleinen Produktionen einfacher Spaß erzeugen, es gibt aber trotzdem eine deutliche Grenze zwischen Indie- und Großproduktionen. Bei Musik war die Grenze...
mOrs schrieb am
Temeter  hat geschrieben:Dass Indies so eine Entwicklung durchlaufen ist aber nichts neues, es kann sogar etwas gutes sein. In der Filmbranche z.B. haben praktisch alle größeren Filmstudios kleinere Tochterstudios, die man schwer mit ihren Besitzern in Verbindung bringen kann. Da wird dann auch experimentiert, da die Studios nicht mit ihrem Namen herhalten müssen und man mit den kleineren Produktionen kaum Risiken eingeht.
Wenn diese Experimental-Filme gut funktionieren, können Teile dieser Filme z.B. für größere Produktionen adaptiert werden. Dazu kriegt man noch recht junges, aber talentiertes Personal wenn es gut läuft. So gibt es selbst, was Pessimissten auch immer behaupten möchten, bei den Hollywood-Produktionen einen langsamen und trotzdem stetigen Fortschritt, trotz dem einen oder anderen Rückschlag. Selbst ein Stirb Langsam oder Transformers (1) wäre niemals auch nur ännähernd so spannend, wenn bei kleineren Produktionen und Kunstfilmen nicht ständig neue Filmtechniken entwickelt und erprobt würden.
Von so einer Entwicklung ist die Spielebranche aber weit entfernt. Deren Arbeitsweise ist praktisch steinzeitlich und manchmal, wie Notch es recht treffend ausdrückt, wirkt sie geradezu selbstzerstörerisch.
Gebe dir partiell recht. Mir ging es nur um die Begrifflichkeit: viele nutzen "indie" bei Musik und vermehrt bei Spielen, um die ART des Spiels zu kategorisieren, dabei ist "indie" an sich nur der Produktionsumstand. So gibt es in der Musik inzwischen derartig viele Bands, die zu Indie Rock gezählt werden, dass es UNMÖGLICH ist, anhand der Musik der Bands und der Schnittmenge der Eigenschaften der verschiedenen Songs/Alben eine klare Definition zu finden. Gleiches passiert grade mit Spielen.
Mit Filmen, ja, da ist das interessanterweise irgendwie anders gelaufen. Eines der ersten Independet Szene-Darlings im Filmbereich hat vor kurzem einen (wirklich guten) groß produzierten Film mit...
Temeter  schrieb am
mOrs hat geschrieben:Die Diskussion gibts bei Musik schon seit ewig und schleichend beginnt der gleiche Prozess bei Spielen: Das Wort "indie" wird vollkommen sinnentleert. Sage du mir, wie deine Definition von Indie ist, und ich sage dir, ob die angebotenen Titel das sind. Inzwischen ist für die meisten so ziemlich alles Indie, was keine großen Publisher im Rücken hat; umgekehrt sind für andere alle Spiele Indies, die kein 100 stelliges Budget verschlungen haben oder denen man es nicht anmerkt. Gibt noch mehr Definitionen und auch Schnittmengen.... aber von der ursprünglichen Definition von "Independent Spiele" sind die in dem EA Paket eindeutig keine.
Dass Indies so eine Entwicklung durchlaufen ist aber nichts neues, es kann sogar etwas gutes sein. In der Filmbranche z.B. haben praktisch alle größeren Filmstudios kleinere Tochterstudios, die man schwer mit ihren Besitzern in Verbindung bringen kann. Da wird dann auch experimentiert, da die Studios nicht mit ihrem Namen herhalten müssen und man mit den kleineren Produktionen kaum Risiken eingeht.
Wenn diese Experimental-Filme gut funktionieren, können Teile dieser Filme z.B. für größere Produktionen adaptiert werden. Dazu kriegt man noch recht junges, aber talentiertes Personal wenn es gut läuft. So gibt es selbst, was Pessimissten auch immer behaupten möchten, bei den Hollywood-Produktionen einen langsamen und trotzdem stetigen Fortschritt, trotz dem einen oder anderen Rückschlag. Selbst ein Stirb Langsam oder Transformers (1) wäre niemals auch nur ännähernd so spannend, wenn bei kleineren Produktionen und Kunstfilmen nicht ständig neue Filmtechniken entwickelt und erprobt würden.
Von so einer Entwicklung ist die Spielebranche aber weit entfernt. Deren Arbeitsweise ist praktisch steinzeitlich und manchmal, wie Notch es recht treffend ausdrückt, wirkt sie geradezu selbstzerstörerisch.
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