Mehr rote Zahlen
Vor Kurzem hatte Atari das Geschäftsergebnis des am 30. Juni geendeten Quartals nachgereicht und bekanntgegeben, dass sich die US-Sparte des Publishers aus dem Bereich der Spieleproduktion zurückziehen wird. Atari USA wird sich künftig vor allem auf Publishing und Distribution fokussieren, die Marke Test Drive wurde dafür an den Mutterkonzern Infogrames lizenziert.
Der Publisher gab nun auch Einblick in die Bilanz des Ende September abgelaufenen Quartals: In jenem Zeitraum musste das Unternehmen einen Verlust von 7,7 Mio. Dollar hinnehmen - im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur 68.000 Dollar gewesen. Der Umsatz wurde mehr als halbiert: Nahm man in Q3 2006 noch 28,8 Mio. Dollar ein, so waren es 2007 nur noch 13,3 Mio.
Hatte es schon im vorhergehenden Bericht "substanzielle Zweifel" gegeben, Atari "in dieser Form weiterführen zu können", so merkt man im aktuellen Bericht an die US-Börsenaufsicht an, dass man traditionell auf die finanzielle Unterstützung durch Infogrames zählen konnte, jenes Unternehmen aber eigene finanzielle Bedürfnisse habe, und die Möglichkeiten, den eigenen Tochterfirmen Hilfe zu gewären, "limitiert" seien.
Derzeit erörtere man Alternativen, um die Bilanz Ataris wieder aufzubessern - darunter u.a. den Abbau von Personal sowie das Einstellen einiger Projekte im Laufe des Geschäftsjahres. Auch wolle man zukünftig umtriebiger im Bereich der Casual-Games und digital vertriebener Spiele sein. Zudem denkt man darüber nach, die Marke Atari auch für Produkte außerhalb des Spielebereichs einzusetzen - das allerdings würde eine Erweiterung der Nutzungs- bzw. Lizenzrechte bedingen.
Der Publisher gab nun auch Einblick in die Bilanz des Ende September abgelaufenen Quartals: In jenem Zeitraum musste das Unternehmen einen Verlust von 7,7 Mio. Dollar hinnehmen - im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur 68.000 Dollar gewesen. Der Umsatz wurde mehr als halbiert: Nahm man in Q3 2006 noch 28,8 Mio. Dollar ein, so waren es 2007 nur noch 13,3 Mio.
Hatte es schon im vorhergehenden Bericht "substanzielle Zweifel" gegeben, Atari "in dieser Form weiterführen zu können", so merkt man im aktuellen Bericht an die US-Börsenaufsicht an, dass man traditionell auf die finanzielle Unterstützung durch Infogrames zählen konnte, jenes Unternehmen aber eigene finanzielle Bedürfnisse habe, und die Möglichkeiten, den eigenen Tochterfirmen Hilfe zu gewären, "limitiert" seien.
Derzeit erörtere man Alternativen, um die Bilanz Ataris wieder aufzubessern - darunter u.a. den Abbau von Personal sowie das Einstellen einiger Projekte im Laufe des Geschäftsjahres. Auch wolle man zukünftig umtriebiger im Bereich der Casual-Games und digital vertriebener Spiele sein. Zudem denkt man darüber nach, die Marke Atari auch für Produkte außerhalb des Spielebereichs einzusetzen - das allerdings würde eine Erweiterung der Nutzungs- bzw. Lizenzrechte bedingen.