Mitarbeiter reduzieren und Studios verkaufen

Atari will seine Finanzmisere durch Kostenreduktion in den Griff bekommen, wie der Publisher nun in einem Aktionsplan mitteilte. Um Kostenkontrolle zu erreichen, will man Bereiche abstoßen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, und verstärkt auf externe Studios zurückgreifen. Um Kosten zu sparen, soll die weltweite Belegschaft um fast 20 Prozent reduziert werden. Ein harter Schritt, der den betroffenen Mitarbeitern nicht gefallen dürfte. Allein in den USA soll Atari derzeit 250 Angestellte haben, was laut Atari-Chef Bruno Bonnell zu viel sei. 

Dazu passt ein Bericht von MCV UK, die mit Bonnell über die Maßnahmen sprachen. Darin bestätigte er, dass Studios verkauft werden sollen. Man wolle aber nicht ein Schild mit "zu verkaufen" draußen aufhängen. Die Studios, die dafür in Frage kommen, sind:

- Reflections in Newcastle, die an Driver 4 arbeiten
- Melbourne House in Australien, die die Versionen von Test Drive für die gegenwärtige Generation der Konsolen machen
- Paradigm aus Dallas, die derzeit Stuntman 2 und Battlezone programmieren
- Shiny Studios in Laguna Beach, die an einem neuen Projekt und an neuen Versionen von Earthworm Jim werkeln
- Eden Studios in Lyon, die an Test Drive für nächste Konsolengeneration arbeiten.
     

   


Autor: Bodo Naser
Quelle: PM Atari, MCV UK
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