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NCsoft: Richard Garriott klagt *Update*

NCSOFT (Unternehmen) von NCSOFT
NCSOFT (Unternehmen) von NCSOFT - Bildquelle: NCSOFT
Eine Trennung im Guten sieht anders aus: Im vergangenen Jahr hatte sich Richard Garriott (Ultima-Serie, Tabula Rasa ) bei NCsoft verabschiedet und erfüllte sich mit einer Reise zur International Space Station einen langgehegten Traum. In den Trip hatte der Branchenveteran laut eigener Aussage einen Großteil seines Vermögens investiert, jetzt scheint er sich einen Teil des Geldes an anderer Stelle wieder besorgen zu wollen.

Laut eines Kotaku-Berichts hat Garriott seinen einstigen Arbeitgeber verklagt und wirft diesem Betrug vor. Der geforderte Schadensersatz beträgt nicht weniger als 24 Mio. Dollar. Weitere Details liegen derzeit noch nicht vor. Ob es beim nächsten Familientreffen gestritten wird, ist ebenfalls unklar: Richards Bruder Robert ist der derzeitige Präsident NCsoft Americas.

Update: Gamepolitics hat einen genaueren Blick auf das Klagedokument geworfen. Demzufolge war die Trennung der beiden Parteien im vergangenen Jahr keineswegs einvernehmlich - Garriott wurde mehr oder weniger gegangen. Damit hatte sich der Gamedesigner noch abgefunden, NCsoft kommunizierte den Abgang allerdings als freiwilligen Rückzug des Origin-Gründers.

Wäre er gefeuert worden, hätten die ihm dank seiner Tätigkeit zustehenden Aktienoptionen noch bis 2011 Gültigkeit gehabt. Im Falle einer Kündigung seitens Garriotts hätte der Publisher allerdings das Recht gehabt, die Optionen nach 90 Tagen zu entziehen. Dadurch sei er gezwungen gewesen, diese unter wirtschaftlich extrem schlechten Marktbedingungen zu verkaufen und so auf eine Menge Geld zu verzichten. Sein einstiger Arbeitgeber habe sich bisher geweigert, die Umstände, unter denen er das Unternehmen verließ, richtig zu stellen.

NCsoft soll das Arbeitsverhältnis übrigens zu einem Zeitpunkt aufgelöst haben, an dem Garriott kaum darauf reagieren wurde: Er befand sich nach seinem Weltraumtrip in Quarantäne.

Kommentare

Tidu schrieb am
Da gebe ich Hans_Wurst80 auch vollkommen Recht.
Ist zwar informativ die ganze Geschichte, aber ein Grund darüber zu diskutieren ist das auf jeden Fall nicht und sich deswegen hier wieder gegenseitig aufzureiben.
Mir tut der Mann in keinster Weise Leid und mir kann auch keiner erzählen das der Herr jetzt garnichts mehr besitzt und vor dem Existenz-Aus steht, so dass es Grund dazu geben würde ihn zu bemitleiden.
Garriot hat Millionen an Rücklagen und ist für den Fall der Fälle doppelt und dreifach abgesichert.
Ein Mann in seiner nun ehemaligen Position weiss schon sehr wohl mit Geld umzugehen, schließlich kann man sich ja auch einen solch speziellen Lebenstraum erfüllen, was wohl für die meisten hier, wenn nicht sogar für alle von uns kaum wert ist darüber auch nur nachzudenken, da wir schlicht und ergreifend nicht das nötige "Kleingeld" zur Verfügung haben und auch jemals zur Verfügung haben werden (wenn doch, dann meinen herzlichsten Glückwunsch und ich spreche schon jetzt offen meinen Neid aus :) ).
Mal schauen wie weit diese Klage geht und wie es mit einem womöglichen Urteil aussieht, aber um keine der beiden Seiten würde es mir auch nur ein wenig leid tun.
Also bis denne :D
Hans_Wurst80 schrieb am
Wenn ich das nächste Mal auf den Mond fliege, lasse ich mir von meinem Arbeitgeber schriftlich bestätigen, dass ich danach wieder arbeiten kommen kann.
Leute, worüber wird hier eigentlich diskutiert?! Dass ein Unternehmen einen Mitarbeiter feuert, der mehr Kohle hat/ hatte wie wir alle zusammen? Wen interessiert sowas? Und ist es wirklich wert, sich darüber die Köpfe heißzureden? Fragen über Fragen...
Kajetan schrieb am
wayniac hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass der Fall so einfach liegt.
Zumindest laut der Klageschrift schon.
NCSoft feuert Garriott. Garriott hat somit das Recht, seine Aktienoptionen bis 2011 halten zu können.
NCSoft geht aber hin und behauptet, dass Garriott freiwillig gegangen ist und setzt Garriott die entsprechende 90-Tagesfrist, in der er seine Optionen wahrnehmen muss oder sie verfallen.
Garriott muss die Optionen einlösen, will er überhaupt noch etwas davon haben.
Garriott bereitet Klage vor, um von NCSoft Schadensersatz zu verlangen, weil sie ihm die Haltefrist bis 2011 verweigert haben.
Immerhin ist die Klageschrift die subjektive Darstellung aus Sicht des Klägers. Wenn der Herr so clever ist, wieso hat er sich dann damals so illegal über den Tisch ziehen lassen? Mit so einer offensichtlichen Tour hätte NCSoft ja mit einer Klage rechnen müssen.
Meinst Du, bei NCSoft hat man die Weisheit mit Löffeln gefressen? Vielleicht hat man mit so einer Klage gerechnet. Vielleicht hat man gedacht, man könne das vor Gericht durchziehen, falls Garriott doch klagen möchte. Und genau das wird sich jetzt entscheiden. Ist sein Anspruch auf Schadensersatz gerechtfertigt oder kann NCSoft den Richter überzeugen?
wayniac schrieb am
Ich glaube nicht, dass der Fall so einfach liegt. Immerhin ist die Klageschrift die subjektive Darstellung aus Sicht des Klägers. Wenn der Herr so clever ist, wieso hat er sich dann damals so illegal über den Tisch ziehen lassen? Mit so einer offensichtlichen Tour hätte NCSoft ja mit einer Klage rechnen müssen.
Zarma schrieb am
@ Serega: Oho Ironie, ein ganz schlauer.
Ich habe micht nur gewundert, ob dem Autor hier ein Fehler unterlaufen ist, oder mir. Ich habe mich nicht über den Stil beschwert, sondern nur Verwunderung geäußert.
Also: Wenn du das nächste mal was schreibst, kommuniziere doch sinnvoll und beschränke dich nicht auf einen sinnfreien Satz und einen dämlichen Smily.
@ Vittras: Jo, das gegangen ist auch vollkommen in Ordnung, dennoch fand ich es etwas merkwürde (ist aber wie gesagt einfach eine Frage des Stils).
Nur das Wort kommunizieren habe ich in so einem Kontext noch nie gehört. Dein Beispiel verlautbarte finde ich um einiges passender.
schrieb am

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