BioShock
USK: 18

Entwickler verteidigt Kopierschutz

Auf der Game Connect Asia Pacific sprach Martin Slater von 2K Australia laut Gamespot über BioShock . Der Down Under-Ableger des einst als Irrational Games bekannten Studios war für die PC-Version des Shooters zuständig gewesen. Und die hatte bei so manchem Käufer für Unmut aufgrund des verwendeten Kopierschutzes gesorgt. So war beispielsweise der entsprechende Server am Launchtag teilweise überfordert und nur schlecht erreichbar gewesen. Auch war die Zahl der Aktivierungen einst auf zwei beschränkt.

Slater rechtfertigt den Ansatz mit dem Verweis auf das Raubkopierproblem. Wenn man ein Spiel für PC und Xbox 360 entwickle, dann könnte eine billige Kopie dafür sorgen, dass jemand nicht zur Konsolenversion des Titels greife, bei der es sich doch für gewöhnlich aber um die primäre Fassung des Herstellers handele. Man habe BioShock ohne die für die Ausführung benötigte EXE-Datei ausgeliefert - diese wird erst vom Server bezogen -, um zu verhindern, dass das Produkt schon vor Verkaufsstart irgendwo im Internet auftaucht. Viel zu oft sei dies bei anderen Spielen der Fall gewesen.

Die Entwickler hätten ihr Ziel erreicht - das Spiel sei 13 Tage lang nicht gecrackt worden, so Slater. Allerdings sei man dafür verissen worden. "Jeder hasste uns dafür. Es war unglaublich."

Der PC-Markt sei komplex, man werde sich das Problems aber annehmen. Das Herunterladen der ausführbaren Datei bringe auch Probleme wie beispielsweise die Serverlast mit sich. Beim nächsten Titel werde man wohl nicht auf das gleiche, aber ein sehr ähnliches Konzept setzen. Man könne es sich nicht leisten, dass ein Spiel geknackt wird. Sobald das passiert sei, habe man verloren. Der Absatz würde dann "in astronomischen Maße" einbrechen.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Naja wenn ich mir manchmal vorstelle wieviel Entwicklungsgelder investiert werden von den Publishern und dann trotzdem nur mittelmässige Spiele oder unfertige Spiele (ach nach 4 Jahren Entwicklungszeit wars einfach zu früh für den Release. Der Publisher ist schuld), dann versteh ich in gewisser  [...] Naja wenn ich mir manchmal vorstelle wieviel Entwicklungsgelder investiert werden von den Publishern und dann trotzdem nur mittelmässige Spiele oder unfertige Spiele (ach nach 4 Jahren Entwicklungszeit wars einfach zu früh für den Release. Der Publisher ist schuld), dann versteh ich in gewisser Weise schon warum der Publisher seinen Teil haben will. Dazu kommt ja dann auch noch Herstellung und Vermarktung.
  • Zitat:
    da bleiben erst mal 50% beim einzelhändler, sprich bei dem laden.
    Also in den 7 Jahren, die ich im Spieleeinzelhandel tätig war, sind mir 50%ige Gewinne noch nicht untergekommen. Wahrscheinlich war ich bei den falschen Läden beschäftigt :roll: Die meisten  [...]
    Zitat:
    da bleiben erst mal 50% beim einzelhändler, sprich bei dem laden.
    Also in den 7 Jahren, die ich im Spieleeinzelhandel tätig war, sind mir 50%ige Gewinne noch nicht untergekommen. Wahrscheinlich war ich bei den falschen Läden beschäftigt :roll: Die meisten Läden verdienen an nem Spiel 5-10 ?, was erschreckend wenig ist, verglichen mit dem Gewinn des Publishers. Allerdings hast du Recht mit der Aussage, das die Entwickler das wenigste bekommen. Das wiederrum ist Landesabhängig. In den USA haben einige Softwareschmieden einen gewissen Rockstarstatus und kriegen auch dementsprechend Asche. Valve sind ein gutes Beispiel dafür.
  • bluevenom schrieb:
    hehe... nun denn: ich halte eigentlich auch nix vom cracken, denn wenn man überlegt was für enorme kosten in der entwicklung eines games stecken, dann wollen die die kohle ja wieder raus haben... is klar! soweit denken manche kiddies halt nich und meinen alles
     [...]
    bluevenom schrieb:
    hehe... nun denn: ich halte eigentlich auch nix vom cracken, denn wenn man überlegt was für enorme kosten in der entwicklung eines games stecken, dann wollen die die kohle ja wieder raus haben... is klar! soweit denken manche kiddies halt nich und meinen alles kostenlos haben zu müssen. wenn denen später andauernd irgendwelche dinge "geklaut" werden kotzen die kleinen doch auch in den teller... eigentlich sollte kein spiel crackbar sein, aber das ist wohl immer unmöglich! :) nun denn...
    hmm, bevor du so hochnäsig über kiddis herziehst solltest du erstmal wissen, wieviel von den ca 50 eure so bei den machern ankommen und war was abzwackt. da bleiben erst mal 50% beim einzelhändler, sprich bei dem laden. von dem was übrig bleibt gehen nochmal so ca 60-70% zum puclisher. der rest geht dann an die entwicklerfirma. so als grobe richtline. ich spiele weniges mitlerweile, da es mich ankotzt für mittelmässige spiele 50 eure auszugeben, die nicht mal für das mittlelmässige game ist, sondern für einen überteurten handel und gierigen nimmersat von publisher.