City of Villains: Details über Bloody Bay - 4Players.de

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Rollenspiel
Entwickler: Cryptic Studios
Publisher: NCsoft
Release:
31.10.2005
Test: City of Villains
87

Leserwertung: 87% [2]

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City of Villains - Bloody Bay

Entfernt vom Festland liegend, ziwschen Paragon City und den Rogue Isles, startete Bloody Bay als ein Zentrum für Seehandel. Ursprünglich eine wohlhabende Enklave für Sklavenhändler und ruchlose Händler, beherrscht Geiz, Unterjochung und Trauer die Geschichte von Bloody Bay. Besiedelt als ‘Oceanview’ in 1801 war diese Insel einmal ein bequemer Ort, um versklavte Gefangene zum Verkauf vorzubereiten. Während die gesunden Sklaven gereinigt, gefüttert und nach Amerika verschifft wurden, wurden die Schwachen knallhart zurückgelassen und auf die Peripherie der Insel als heimatlose Flüchtlinge getrieben. Oftmals alleine und krank überlebten nur wenige dieser verlorenen Seelen. Als sie schließlich von den Körpern ihrer Brüder fast erstickt wurden, begannen die Überlebenden, die Toten in den nördlichen Wäldern zu begraben.

Über 16 Jahre hinweg erzielten die Händler von Oceanview Gewinn, da niemand sie in ihrem korrupten Geschäft herausforderte. Dann, in 1817, von ihren Familien getrennt, behandelt wie menschliches Vieh und oftmals zum Sterben zurückgelassen, rebellierte eine kleine Gruppe von Sklaven gegen ihre Fänger. Wütend über ihre unmenschliche Behandlung überrannten die Sklaven die Einwohner von Oceanview. In einer offenen Feldschlacht schienen die Sklaven die Oberhand halten zu können als die Seeleute von ihren Schiffen sprangen und das Blatt in der Schlacht wendeten. Mit ihrer überlegenen Bewaffnung schlugen die Seeleute die Sklaven bis zur äußersten Spitze der Docks zurück und schlachteten sie dann mit einer barbarischen Freude ab. An diesem Tag floss so viel Blut, dass sich die ganze Lagune rot färbte, was der Insel ihren Spitznamen, Bloody Bay, gab.

Nach dem Gemetzel blieben die Sklavenschmuggler bis zum Ende des amerikanischen Bürgerkriegs an der Macht. Nach dem Krieg kehrten viele befreite Sklaven zur Insel zurück und suchten ihre zurückgelassenen Familienmitglieder. Der Zustrom neuer Bewohner veränderte das Gesicht der Insel, die immer noch ein regelmäßiges Geschäft für Händler bot. Mit der Ausbreitung in neue Handels- und Tourismusmöglichkeiten entwickelte sich die Insel in ein erfolgreiches wirtschaftliches Zentrum. Über die nächsten 100 Jahre hinweg wuchs die Wirtschaft, unterstützt von einem Geschäftsbezirk wie auch einer hoch entwickelten Tourismusbranche mit Kurorten und Kasinos.

Zu Ehren ihrer dunklen Vergangenheit hielten die Leute von Bloody Bay die Tradition aufrecht, ihre Toten in den geschützten Wäldern im Norden zu begraben. Von den ruhigen, dunklen Wäldern, die diesen nicht markierten Friedhof umgaben, erzählte man sich, dass sie voller unnatürlicher Kräfte, die sie aus den Leichen der Generationen schmerzvoller Tode beziehen, sind.

Die Insel blieb sogar noch ein wichtiges Wirtschaftszentrum nachdem Lord Recluse die Kontrolle über die Rogue Isles übernahm. Obwohl er ursprünglich 1984 die volle Kontrolle über Bloody Bay erlangte, entschied Recluse, dass es zu nah an Paragon City liegt. In der Hoffnung, weiterhin unterhalb des Radars von Paragons Helden zu bleiben, verkaufte er die Insel an den Superbösewicht Malocchio. Obwohl wenig über Malocchio bekannt ist, glaubt man, dass er leicht von Lord Recluse zu kontrollieren war. Malocchio wurde nicht sehr lange nachdem er Bloody Bay gekauft hatte von Helden in Gewahrsam genommen. Seine Inhaftierung hinterliess die Insel in einer rechtmäßigen Grauzone.

Niemand beanspruchte Bloody Bay in den nächsten 5 Jahren für sich. Und 1989 wurden Versuche, die Kontrolle wiederherzustellen, von einem Meteoritenschauer im Keim erstickt. Es war ein Spätsommerabend, als die Katastrophe hereinbrach. Von den Stränden und Häuserdächern aus erstarrten Touristen und Ortsansässige in Ehrfurcht vor dem wunderbaren Lichtspektakel, das plötzlich am Himmel über ihnen erschien. Erst als es zu spät war, begriffen sie, was vor sich ging.

Ein Meteorit nach dem anderen rammte in die Erde und lies die ganze Insel erbeben. Die Leute fliehen in Panik vor den Beben und der großen Zerstörung. Diejenigen mit Geld wurden in Booten und Flugzeugen weggebracht, die weniger reichen Leute wurden wieder einmal ihrem Schicksal überlassen. Die wenigen Überlebenden des eigentlichen Einschlags litten unter schlimmen Strahlenvergiftungen. Die ganze Insel wurde für Menschen unbewohnbar. Sie wurde von allen lebenden Wesen verlassen, obwohl die seltsamen Kreaturen, die sich neben den immer noch leuchtenden Meteoriten aufhielten, oft von vorbeifahrenden Schiffen gesichtet wurden.

Da sie nicht in der Lage waren, die Strahlenverseuchung zu erklären, stempelten die Medien Bloody Bay als einen ungewöhnlichen nuklearen Unfall ab. Obwohl die meisten diese Erklärung akzeptierten, vermutete Lord Recluse eine sehr viel gefährlichere Ursache und, in der Hoffnung, diese seltsamen Kreaturen nutzen zu können, sendete er unbemannte Drohnen zur Erforschung aus. Nach der Bestätigung seiner Vermutungen über die Kraft der Meteoriten machte Recluse Arachnos zur Infiltration der Insel bereit.

1995 waren die Strahlungswerte so niedrig, dass Recluse ein Team von Technikern und Wissenschaftlern nach Bloody Bay schicken konnte. Da er nicht in der Lage war, die Insel für sich selbst zurückzufordern, errichtete er stattdessen eine geschützte Basis, von der aus er die Gegend beobachten und nur gelegentlich Expeditionsteams aussenden konnte. Nachdem viele Expeditionsteams durch die seltsamen, leuchtenden Kreaturen, die man Shivans nannte, verloren gingen, befahl Recluse den Bau von Gefechtsstellungen in der Nähe der Meteoriten, um diese aggressiven Kreaturen abzuwehren.

Während Arachnos seine eigene Forschungsstation einrichtete, zeigte Longbow ebenfalls Interesse an dieser unnatürlichen Insel und baute seine eigene Basis im Norden. Die Gruppen neigen dazu, dich ohne jegliche Provokation zu bekämpfen und ein unbehagliches Patt hat sich zwischen ihnen ergeben, während sie weiterhin die Mysterien von Bloody Bay untersuchen. Erst kürzlich sind Bürger von Paragon City und den Rogue Isles nach Bloody Bay zurückgekehrt und formten unkoordinierte Gruppen, die alle Anspruch auf die wenigen bewohnbaren Zonen, die von den Shivan in Ruhe gelassen wurden, erheben.

Die Shivan scheinen ein wenig mehr als ein ektoplasmisches Gemisch aus Zerstörung und Hass, gebaut aus geschmolzenen Leichen, Sand und Schutt, zu sein. Die Verbindung zwischen ihnen und dem außerirdischem Gestein, das sie zu beschützen scheinen, bleibt unbekannt. So wie Longbow und Arachnosagenten ihre Untersuchungen fortführen, wurde es immer deutlicher, dass diese Meteoriten nicht nur für alle Zeit das Leben auf der Insel verändert sondern auch einen seltsamen Effekt auf die Helden und Schurken, die jetzt Bloody Bay beobachten, haben.

City of Villains startet am 31. Oktober und wird für ordentlich Action im MMORPG-Bereich sorgen.


Quelle: NCsoft

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