Die DRM-Geister, die sie riefen...
Zwar hatte Electronic Arts schon verlauten lassen, dass man den Kopierschutz von Spore
per Patch etwas lockern wird, das Thema Digital Rights Management scheint aber immer noch viele Gemüter zu bewegen.
Die Situation nicht unbedingt beruhigt haben dürfte ein Moderator im offiziellen Forum, der einen Thread zu dem Thema schloss und anmerkte, dass das Ganze schon in aller Ausführlichkeit diskutiert worden wäre. Wenn es Neuigkeiten gibt, werde man die auch auf der offiziellen Spore-Seite veröffentlichen. Man solle doch derartige Threads doch bitte nicht mehr erstellen, sonst riskiere man die Verbannung seines Accounts. Was in "manchen Fällen" in der Notwendigkeit resultieren würde, Spore nochmals zu kaufen. (Der Forenaccount ist an den Spiel-Account gekoppelt. - Anm. d. Red.) Das DRM könne ja auch gerne in den Foren irgendwelcher Fanseiten debattiert werden.
Eine forentechnische Kernschmelze vor Augen meldeten sich allerdings kurz darauf eine andere Moderatorin sowie ein Mitarbeiter von Maxis zu Wort, um anzumerken, dass es sich dabei wohl um einen Kommunikationsfehler gehandelt habe. Man wisse die "gesunde Diskussionen" zu schätzen. Leute würden nur verbannt werden, wenn sie gegen die allgemeinen Regeln verstoßen - das Thematisieren des Kopierschutzes verletze allerdings keine Regel, so lange niemand ausfallend gegenüber anderen Teilnehmern wird.
Laut Gamepolitics hat mittlerweile ein Spieler den Publisher im Namen aller Nutzer verklagt (ein so genannter 'class action suit') und wirft EA betrügerisches Verhalten vor. Spore installiere mit SecuROM schließlich ein Programm, über das der Spieler nicht informiert wird. Dieses würde die Festplatte "vollständig plätten" und den Computer unter gewissen Umständen davon abhalten zu funktionieren und gewisse Hardwarezugriffe zu tätigen.
Dem Käufer werde zwar mitgeteilt, dass das Spiel kopiergeschützt ist, nicht aber, dass es sich dabei um ein separates Programm handelt, welches "heimlich" installiert wird und auch auf dem Rechner verbleibt, wenn Spore wieder deinstalliert wird.
SecuROM modifiziere ungefragt den Systemkernel und verbrauche natürlich auch Systemressourcen. Der im Namen aller Spore-Nutzer geforderte Schadenersatz beträgt wohl mehr als fünf Mio. Dollar. Der Kläger verweist auch auf die Amazon-Reviews und gibt an, dass er sich das Spiel nicht zugelegt hätte, wäre er über die genaue Funktionsweise von SecuROM informiert worden.
Die 36-seitige Klageschrift kann hier eingesehen werden.
Die Situation nicht unbedingt beruhigt haben dürfte ein Moderator im offiziellen Forum, der einen Thread zu dem Thema schloss und anmerkte, dass das Ganze schon in aller Ausführlichkeit diskutiert worden wäre. Wenn es Neuigkeiten gibt, werde man die auch auf der offiziellen Spore-Seite veröffentlichen. Man solle doch derartige Threads doch bitte nicht mehr erstellen, sonst riskiere man die Verbannung seines Accounts. Was in "manchen Fällen" in der Notwendigkeit resultieren würde, Spore nochmals zu kaufen. (Der Forenaccount ist an den Spiel-Account gekoppelt. - Anm. d. Red.) Das DRM könne ja auch gerne in den Foren irgendwelcher Fanseiten debattiert werden.
Eine forentechnische Kernschmelze vor Augen meldeten sich allerdings kurz darauf eine andere Moderatorin sowie ein Mitarbeiter von Maxis zu Wort, um anzumerken, dass es sich dabei wohl um einen Kommunikationsfehler gehandelt habe. Man wisse die "gesunde Diskussionen" zu schätzen. Leute würden nur verbannt werden, wenn sie gegen die allgemeinen Regeln verstoßen - das Thematisieren des Kopierschutzes verletze allerdings keine Regel, so lange niemand ausfallend gegenüber anderen Teilnehmern wird.
Laut Gamepolitics hat mittlerweile ein Spieler den Publisher im Namen aller Nutzer verklagt (ein so genannter 'class action suit') und wirft EA betrügerisches Verhalten vor. Spore installiere mit SecuROM schließlich ein Programm, über das der Spieler nicht informiert wird. Dieses würde die Festplatte "vollständig plätten" und den Computer unter gewissen Umständen davon abhalten zu funktionieren und gewisse Hardwarezugriffe zu tätigen.
Dem Käufer werde zwar mitgeteilt, dass das Spiel kopiergeschützt ist, nicht aber, dass es sich dabei um ein separates Programm handelt, welches "heimlich" installiert wird und auch auf dem Rechner verbleibt, wenn Spore wieder deinstalliert wird.
SecuROM modifiziere ungefragt den Systemkernel und verbrauche natürlich auch Systemressourcen. Der im Namen aller Spore-Nutzer geforderte Schadenersatz beträgt wohl mehr als fünf Mio. Dollar. Der Kläger verweist auch auf die Amazon-Reviews und gibt an, dass er sich das Spiel nicht zugelegt hätte, wäre er über die genaue Funktionsweise von SecuROM informiert worden.
Die 36-seitige Klageschrift kann hier eingesehen werden.