Hellgate: London: Entwickler kommentieren MP - 4Players.de

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Rollenspiel
Entwickler: Flagship Studios
Publisher: Namco / EA
Release:
30.10.2007
Test: Hellgate: London
81

Leserwertung: 74% [20]

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Hellgate: London-MP: Entwickler antworten

Die sprichwörtliche Katze ist seit Dienstag aus dem Sack: die Elite-Ausführung des Mehrspielerparts von Hellgate: London wird (in Nordamerika) 9,95 Dollar pro Monat kosten. Mittlerweile haben sich sich ein paar der Entwickler geäußert, versucht ihr Ansinnen zu erklären und auch ein paar Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.

Auf der offiziellen Webseite wendet sich Flagship-Chef Bill Roper höchstpersönlich an die Community. Er versichert, dass das Spiel ausreichend Inhalte für Leute bietet, die nicht vorhaben, monatliche Gebühren zu entrichten.

Das Team, führt er weiter aus, würde das Spiel kaum so weiterentwickeln können, wie sie es planen, wenn man auf jene Gebühren komplett verzichten würde. Auch legt er eine andere Betrachtungsweise der Dinge nahe - statt einer großen, erst nach langer Zeit erscheinenden Erweiterung würden die Spieler im Falle von Hellgate: London regelmäßige und in kürzeren Abständen erscheinende Mini-Addons bekommen.

Im Gespräch mit Gamespy stellt er zudem klar, dass jemand, der seinen Elite-Account kündigt, weder Charaktere noch Items verlieren wird. Diese werden einfach so lange eingefroren, also nicht zugänglich sein, bis der Spieler seinen Account wieder aktiviert. Da Elite-Spielern insgesamt 12 Charaktere zur Verfügung stehen, kann man im Fall der Kündigung entweder drei Figuren seiner Wahl übernehmen - oder die drei besten Charaktere werden automatisch gewählt. So ganz festgelegt hat man sich bei Flagship noch nicht. Grundsätzlich wolle man es Spielern so ermöglichen, auch mal eine Auszeit zu nehmen, ohne sich Sorgen über den möglichen Verlust der eigenen Daten zu machen, wie das bei gewissen MMO-Spielen der Fall sei.

Roper geht ebenfalls auf die Planung ein. Es werde monatlich eher kleine, inkrementelle Updates geben - ein größeres Paket will man jeweils einmal pro Quartal veröffentlichen.

Er könne sich vorstellen, dass man Elite-Inhalte zusammenpackt und nach 9-12 Monaten als handelsübliche Erweiterung denjenigen Spielern zugänglich macht, die keine Subscription haben. Allerdings, so der Flagship-CEO, werde man dann wohl nicht restlos alle Elite-Meterialien inkludieren. Elite-Accounts seien etwas besonderes, es soll auch Content geben, der definitiv nur diesen Nutzern vorbehalten bleibt.

Das Housing sei noch nicht komplett implementiert, allerdings werden Nicht-Elite-Nutzer die Häuser von Spielern oder Gilden wohl betreten dürfen - dort aber beispielsweise keinen Zugriff auf das Gildeninventar haben.

Lee Dotson erläutert im Forum, dass Normalo-Spieler zwar keine Gilden gründen oder in diesen als Offizier dienen können; der Gruppe beitreten darf allerdings jeder. Grundsätzlich kann jeder Spieler mit jedem anderen alle Bereiche der ausgelieferten Version des Spiels betreten. Erst nach Release veröffentlichte Gegenden bleiben ihnen verwehrt. Elite-Items können erwartungsgemäß nur von Spielern mit jenem Account-Typ benutzt werden.

Auch sagt er: wer sechs Monate später einen Elite-Account eröffnet, wird dennoch Zugriff auf alle in den vorherigen Monaten veröffentlichten Inhalte haben. Sparfüchse müssten demzufolge einfach etwas Geduld beweisen. Lee Dotson ist sich sicher: das was man mit dem Kauf von Hellgate: London erwirbt (ohne Elite-Account), wird Spiele wie Diablo II oder Guild Wars in Sachen Abwechslung und Tiefe der Story übertreffen. In die gleiche Kerbe schlägt Ivan Sulic, der meint, dass das, was man als Normalo-Käufer des Spiels bekomme, deutlich mehr ist, als die Konkurrenz bietet.

Community-Manager Kaiser Hwang ergänzt außerdem: Elite-Items wie Waffen werden besonders aussehen, den Nutzern aber keinen spielerischen Vorteil gewähren. Account-unabhängig seien alle Waffen teil des Balancingsystems.


Kommentare

Coorne schrieb am
Offtopic:
Wuaaaa, das wort "Elite" kommt so oft im text vor, dass mir der Kopf schon raucht... Hatt es den keiner gegengelesen?....
:)
amiga_md schrieb am
RueDIGGER hat geschrieben:... sonst würdest du nicht nach mehr macht, geld und reichtum, sprich also erfolg in deinem leben streben. ....
... bin doch arg von den philosophischen standpunkten einiger mitbürger be(ein)dru(ü)kt.... :roll:
RueDIGGER schrieb am
JimNorton hat geschrieben:
virtuelle zwei-klassen gesellschafft. wie fühlt man sich denn da als kostenloser spieler, wenn ein "elite" auf einen herabblickt mit seiner nagelneuen rüstung und seinen tollen blitzenden waffen?
Genauso als wenn ich mir bei einem Millionär seinen tollen Sportwagen
und seine 800m² große Villa anschaue.
Sieht schön aus, und ich gönn es ihm, aber warum sollte ich darauf
neidisch sein, oder mich schlecht fühlen?
Blitzende Waffen ? Oberflächlich *gähn*
der millionär ist allerdings nicht dein nachbar, der morgens mit seinem neuen h2 vor dem haus und einem arroganten blick deinem rostigen ford fiesta hinterher schaut, mit dem du dann gerade die ausfahrt rausgurkst.
solange du den reichtum andere nicht ständig und vor allem gezwungener maßen vor die nase gesetzt bekommst ist dir das natürlich egal. aber die konfrontation mit anderen spielern lässt sich wohl in einem online spiel kaum vermeiden. du musst dich ständig mit ihnen auseinander setzen. "wie, du willst in die gilde? du hast keinen elite account? ne, solche leute nehmen wir nicht..."
neid ist immer, wenn auch nur unterbewusst vorhanden. sonst würdest du nicht nach mehr macht, geld und reichtum, sprich also erfolg in deinem leben streben. fakt ist dass das ja wohl in einem spiel nicht nötig sein muss.
Wo][rm schrieb am
Jo, die Spieleindustrie nagt ja bekanntlich am Hungertuch und ist dringend auf die Erschließung zusätzlicher Cash-Flow Modelle angewiesen.
hehe :D
Sifo-Dyas schrieb am
Black_Hand hat geschrieben:Joa der ein oder andere geht ein Risiko ein wenn er +30.000.000? in ein Spiel steckt...
Und durch solche Abos kann man auch längerfristig Planen, und das ein oder andere Projekt länger hinauszögern wenn es noch Zeit braucht...
Entschuldige. Profitmaximierung hat nichts damit zu tun, daß der höhere Preis der für einen zweifelhaften ´´Mehrwehrt´´ eines Produktes verlangt wird, auch wieder in Zukünftige Produkte reinvestiert wird.
Hätte Bill Roper wirklich ein Risiko eingehen wollen, hätte er was anderes gemacht als noch nen Diablo-Abklatsch. Man fragt sich langsam wirklich, warum er Blizzard denn nun eigentlich verlassen hat - vermutlich wollte er einfach nur mehr Kohle, anstatt der von ihm achso vermißten Innovation.
schrieb am

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