Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Start, die unterschätzte Popularität und andere Fehler zurück - 4Players.de

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Action-Rollenspiel
Entwickler: Blizzard
Release:
03.09.2013
15.05.2012
03.09.2013
kein Termin
kein Termin
Test: Diablo 3
84

“Saubere Umsetzung der Beutehatz, die technische Defizite mit sinnvollen mechanischen Ergänzungen sowie einem motivierenden Mehrspieler-Modus mit vier Spielern on- und/oder offline wett macht.”

Test: Diablo 3
83

“Vom Vorreiter zum Mitläufer: Blizzard geht kein Risiko und liefert eine saubere Hack&Slay-Fortsetzung mit enormem Gegenstands-Sogfaktor sowie gutem Koop-Modus, aber auch einigen ärgerlichen Motivations-Hindernissen.”

Test: Diablo 3
84

“Bis zu vier Spieler on- und/oder offline, dazu eine durchdachte Steuerung sowie kleine mechanische Verfeinerungen machen die Konsolen-Version von Diablo 3 zu einem unterhaltsamen Hack&Slay-Vergnügen.”

 
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Leserwertung: 59% [23]

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Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Start, die unterschätzte Popularität und viele andere Fehler zurück

Diablo 3 (Rollenspiel) von Activision Blizzard
Diablo 3 (Rollenspiel) von Activision Blizzard - Bildquelle: Activision Blizzard
Fast drei Jahre nach dem ziemlich verunglückten Start von Diablo 3 (Stichwort: Fehler 37; Server sind überlastet) sprach Josh Mosqueira (Game Director) bei der GDC 2015 über die Hintergründe des Debakels. Laut seinen Ausführungen haben die Entwickler schlicht und ergreifend unterschätzt, wie beliebt ihr eigenes Spiel sei und wie viele Leute an dem Hack&Slay interessiert waren. Das "Sales-Team", das eigentlich aus Diablo-Fans bestand, sei von 6,666 Mio. Verkäufen im ersten Jahr ausgegangen. Dieses Ziel wurde bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung erreicht und dadurch wurden Entwickler, Server und Co. zunächst ziemlich überfordert.

Josh Mosqueira: "Sogar unsere ausgefallensten Schätzungen für den ersten Verkaufstag waren in Wirklichkeit viel zu konservativ. Und das schmerzt - die Leute haben zehn Jahre lang darauf gewartet, um es spielen zu können und die größte Befürchtung bei einem Spiel, das permanent mit dem Internet verbundenen sein muss, ist, dass es nicht spielbar ist. Genau das ist passiert. (...) Die Verkäufe waren egal. Die Bewertungen waren egal. Was für uns am meisten zählte, war die Meinung der Spieler. Wir haben sie enttäuscht und das fühlte sich 'beschissen' an."

Aber nicht nur die unterschätzte Popularität und die Überlastung der Server machte er als Schwachpunkte fest. Vielmehr seien Schwierigkeitsgrad, Balance und Beutesystem ziemlich unausgegoren gewesen. Er erklärte, dass in der Anfangsphase viele Spieler lieber Vasen auf der Suche nach Beute zerdeppert hätten, anstatt die viel zu schweren Gegner zu besiegen. Außerdem sei ein Großteil der Beute unbrauchbar gewesen. So habe er (als Barbar) erst nach 104 Stunden seinen ersten legendären Gegenstand gefunden und es war ein Köcher - völlig nutzlos für seine Klasse; zu diesem Zeitpunkt war Josh Mosqueira noch nicht Game Director von Diablo 3, damals war es Jay Wilson.

Auch das Auktionshaus war ein Reinfall. Die Entwickler hatten es zwar mit guten Absichten eingebaut, um eine sichere Tauschplattform abseits von eBay und Konsorten zu bieten, nur stellte sich später heraus, dass es das eigentliche Belohnungssystem des Spiels vollständig außer Kraft setzte. Bei späteren Meeting habe es laut Mosqueira knapp zwanzig Minuten gedauert, um die Abschaffung beider Auktionshäuser zu beschließen.

Zudem machte er den durchgeführten Betatest als weiteren Fehler aus. Die Beta, bei der nur ein Teil des ersten Aktes gespielt werden konnte, war seiner Ansicht nach viel zu kurz und die Endgame-Inhalte wurden hierbei gar nicht getestet. Es war vielmehr eine Demo und kein Betatest.

Aus diesen Fehlern wollen sie gelernt haben und nach der Rückbesinnung auf die grundlegenden Säulen von Diablo mit Reaper of Souls (u.a. Loot 2.0) sei das Spiel laut Mosqueira auf dem richtigen Weg.

Quelle: PCGamesN, DiabloFans

Kommentare

Enthroned schrieb am
Xris hat geschrieben:
Du, das trifft aber nunmal nur auf dich zu

Nö. Das trifft auch noch auf genügend andere Spieler zu. PoE wird viel gespielt, genauso wie T2 und Grim Dawn. Für mich war die Luft aus D3 auch nach nicht mal 2 Wochen raus.

Er hat ganz klar sich selbst benannt, insofern trifft es auch nur auf Ihn zu. Das es auch andere gibt, denen es ähnlich geht, habe ich nicht bestritten.
Es gibt auch mehr als eine Person auf der Welt die Pilze nicht mögen und trotzdem sind Sie für viele Mahlzeiten Geschmacksverfeinerer oder Grundzutaten.
Xris schrieb am
Du, das trifft aber nunmal nur auf dich zu

Nö. Das trifft auch noch auf genügend andere Spieler zu. PoE wird viel gespielt, genauso wie T2 und Grim Dawn. Für mich war die Luft aus D3 auch nach nicht mal 2 Wochen raus.
Enthroned schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:[Disclosure: Ich weiß, was ich damals getippt habe und ich stehe auch heute noch dazu. Trotzdem habe ich auch auf dem PC inzwischen Spaß mit D3. Ich habe aber auch nicht UVP pro Spiel bezahlt]

Du, ich hatte auch meine Freud an D3. Wenn ich aber sehe, wieviel Stunden ich mittlerweile mit Titan Quest, Torchlight 2 (Mods, Mods, Mods) und aktuell Grim Dawn (bereits 100h und das erst im Early Access) verbracht habe, dann ist Diablo nur noch der kleine H&S-Snack für Zwischendurch, während die Hauptmahlzeit längst woanders stattfindet. Und das ist für jemanden wie mich, der viel, VIEL Zeit mit Diablo 1 und 2 verbracht hat und von Blizzard normalerweise mehr geniales Gameplay und weniger hübsche Verpackung gewohnt war, schon ein wenig bitter.

Du, das trifft aber nunmal nur auf dich zu, sagst du ja auch. TL2 hab ich einmal "durchgespielt", Path of Exile bis zu einem bestimmten Punkt und Titan Quest einmal im Ko-op durchgespielt.
Diablo 3 hingegen spiele ich jetzt seit Release inkl. jedem Patch, jeder Veränderung und RoS mehrere hundert Stunden. Geschätzt wahrscheinlich um die 1000.
Es gibt genug Sachen die man finden kann und entdecken kann. Wenn ich überlege wie viele Erfolge ich noch nicht habe, dann habe ich so viele Sachen noch nicht gesehen. Nicht falsch verstehen: Es geht nicht um die 10 Punkte für einen Erfolg oder um den Erfolg an sich. Lediglich darum, dass ein Erfolg immer auf etwas hinweist, dass noch "fehlt".
Gestern bin ich z.B. zum allerersten Mal mit einem Kumpel in die Schatzkammer der Goblins gekommen und hab mich richtig darüber gefreut. Nicht weil ich das Gold bräuchte oder weil das jetzt besonders episch inszeniert wäre, sondern einfach so. Und wenn das noch funktioniert, dann weiß ich, dass für mich bei D3 eben nicht nur alles Fassade ist, wie manche...
Marobod schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben:
Marobod hat geschrieben:Setz Deine Knochen in Bewegung und Stampf ein Team via Kickstarter auf die Beine und leg los :D

Um mich dann von Backern wie dir (zu recht) zerfleischen zu lassen, weil ich nicht liefern kann? :steinigen:

:ugly: naja ich hab noch Vertrauen in Dich , mach den Prejectmanager oder sowas und hol die faehigen leute dazu XD
Ich hab auch viele Ideen und irgendwann wird eine umgesetzt, auch wenn ich keine Ahnung (mehr) vom Programmieren habe :P
Sir Richfield schrieb am
Marobod hat geschrieben:Setz Deine Knochen in Bewegung und Stampf ein Team via Kickstarter auf die Beine und leg los :D

Um mich dann von Backern wie dir (zu recht) zerfleischen zu lassen, weil ich nicht liefern kann? :steinigen:
schrieb am

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