Warhammer 40.000: Dark Millennium : Ist kein MMOG mehr - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Vigil Games
Publisher: THQ
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Leserwertung: 52% [2]

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Warhammer 40K Dark Millennium: Ist kein MMOG mehr

Angesichts der Finanzprobleme von THQ hatte es bereits vor einiger Zeit Gerüchte gegeben, dass der Hersteller die Entwicklung von Warhammer 40.000: Dark Millennium Online eingestellt hat und nach einem Käufer für das Projekt sucht. Der Publisher dementierte das Gemunkel eher halbherzig und ließ nur verlauten, man habe noch keinerlei Entscheidung hinsichtlich des Projekts getroffen.

Heute meldete sich THQ zu Wort und teilt mit: Das Spiel heißt ab sofort nur noch Warhammer 40.000: Dark Millennium. Der Grund für den Namenswechsel wird sogleich genannt: Die MMO-Pläne für das Spiel wurden komplett gekappt. Stattdessen setze man jetzt auf ein "immersives" Singleplayer-Erlebnis und einen Multiplayer-Modus mit robusten Inhalten und Community-Funktionen. Weitere Infos zu den Plattformen und einem angepeilten Releasetermin sollen später folgen.

Man habe lange nach einem Geschäftspartner für Dark Millennium Online gesucht. Angesichts des dynamischen Marktes und der zu erwartenden Zusatzkosten für die Fertigstellung sei die neue Ausrichtung die beste Entscheidung.

Das Spiel befindet sich nach wie vor bei Vigil Games in der Mache, wo man derzeit auch noch an Darksiders II arbeitet. Ohne Konsequenzen bleibt die Umstellung aber nicht: Bei Vigil mussten 79 Entwickler ihre Arbeitsplätze räumen. Bei Relic Entertainment wurden 39 Stellen gestrichen; die Strategie-Spezialisten hatten ebenfalls an dem Projekt mitgearbeitet.

“As previously announced, we have been actively looking for a business partner for the game as an MMO. However, based on changing market dynamics and the additional investment required to complete the game as an MMO, we believe the right direction for us is to shift the title from an MMO to a premium experience with single and multiplayer gameplay, robust digital content and community features,” said Brian Farrell, President and CEO of THQ Inc. “Because we believe strongly in the high-quality and vast creative work that is in production, this is the right decision for both our portfolio and for gamers devoted to this powerful property.”

“We are genuinely excited about the new direction that THQ is taking with Warhammer 40,000: Dark Millennium, and we are sure that this will be a great addition to the ever growing stable of authentic and engaging Warhammer 40,000 video games,” said Jon Gillard, Head of Licensing for Games Workshop."

Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

Nbass schrieb am
Ein bisschen schade finde ichs ja schon, aber wenns gut umgesetzt wird könnts interessant sein. Space Marine war ja mehr ein Griff ins Klo.. Vielleicht wirds jetz was..
Aurellian schrieb am
Ich fand ja ihre früheren Aussagen zum Investitionsvolumen in der Spiel schon mutig, insofern gibt es größere Überraschungen als das jetzt. Mal schauen, was draus wird - wenn die Richtung und am Ende v.a. die Qualität stimmt, spricht ja nichts gegen einen Kauf.
magicmarker schrieb am
Sehr gute Entscheidung, ich lauf lieber mit wenigen Leuten die ich kenn durch die Gegend, als mit tausenden Fremden. Allerdings sollte sich das Spielprinzip dann auch grundlegend geändert haben, mann kann WoW zB. nicht allein zocken... :wink:
SectionOne schrieb am
Ich finde die Entscheidung völlig richtig, es gibt einfach schon zu viele MMOs und mit Tera, Secret World und GW2 kommen in kurzer Zeit drei neue hinzu!
Ich hoffe jetzt auf ein Game vom Kaliber eines Darksiders :)
Kajetan schrieb am
Claus Trophobie hat geschrieben:Das klingt im Deutschen wie im Englischen Original wie durch die Blume gesagt: "Scheiße, wir ham keine Kohle und versuchen noch irgendwie die bereits entstandenen Kosten zu decken, indem wir irgendwas aufn Markt werfen und hoffen, dass irgendein Depp den Scheiß kauft."
Obwohl ich ja mit zu denen gehöre, die beim Publisher-Bashen ganz vorne stehen, aber das ist eine durchaus kluge Entscheidung gewesen. Man rettet einen Teil der bisher getätigten Investitionen, anstatt das Projekt komplett abzuschreiben und zig Millionen für GAR NICHTS aus dem Fenster geschmissen zu haben. So rettet man sich aus der aktuellen MMO-Marktübersättigung und kann nun die Kunden bedienen, die zwar Interesse an Warhammer40k, aber nicht an MMOs haben, was nach meinem vollkommen subjektiven Eindruck :) die größere Zielgruppe darstellt. Die Dawn of War-Serie hat sich immer gut verkauft und sogar dieses dröge Space Marine soll angeblich ganz ordentlich gelaufen sein.
schrieb am

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