StarCraft II: Wings of Liberty
USK: 12

Forschung, Kampagne und Co.

In Übersee durften sich einige Magazine einen kleinen Ausschnitt aus der Singleplayer-Kampagne anschauen und einen Blick auf weitere Features von StarCraft II werfen. Über größere Veränderungen wurde nicht berichtet, abgesehen von der Überarbeitung der meisten Benutzeroberflächen und der Forschung. So gibt es zwei Möglichkeiten an neue Technologien zu gelangen: "Upgrades gegen Bares" und "Upgrades als Sammel- bzw. Missionsziel".

Forschung

Wie schon in der vorangegangenen Berichterstattung erwähnt, können Technologien oder Einheiten-Upgrades individuell für Credits erworben werden - diese Zahlungsmittel erhaltet ihr u.a. für absolvierte Missionen. Zudem könnt ihr in den Kampagnen-Missionen DNA-Proben von den Zerg bzw. Relikte der Protoss einsammeln oder Bonusziele erfüllen, die dann als Ressource für eine zweite Art von Forschung dienen. Habt ihr fünf dieser Proben gesammelt oder Ziele erfüllt, könnt ihr im zweiten Technologie-Baum weitere Truppen/Techniken freischalten, wobei ihr euch immer zwischen zwei Angeboten entscheiden müsst; beispielsweise ob das Hauptquartier fortan zwei Weltraum-Baufahrzeuge gleichzeitig bauen kann oder die Vespin-Gas-Raffinieren keine Arbeiter mehr zum Transport des Gases benötigen. Diese Entscheidungen führen dazu, dass ihr bloß 50% der Technologien beim ersten Durchspielen aktivieren könnt. Einfluss auf den Mehrspieler-Modus haben diese Upgrades nicht. 

Drei Missionen

Aus der Kampagne konnten drei Missionen angetestet werden. Im ersten Einsatz "Welcome to the Jungle" mussten die Terraner in einem Dschungel spezielle Gas-Proben sammeln. Allerdings betrachten die Protoss das Areal als heilig und beanspruchen diesen Rohstoff für sich. Mehrere Positionen dieser Gasquellen sind kreuz und quer auf der Karte verteilt und sowohl die Terraner als auch die Protoss sind fleißig am Sammeln, wobei Geleitschutz (vor allem gegen Lufteinheiten) für die Abbauvehikel unabdingbar ist, weil die Protoss ja selbst aktiv sind - und gelegentlich auch die Basis attackieren.

In der zweiten Mission "The Dig" muss ein gewaltiges Tor geöffnet werden und dies geschieht mit einem riesigen Minen-Laser, den ihr auf der Karte erobern und halten müsst; praktisch sind hier sicherlich die Belagerungspanzer, aber je länger ihr braucht, desto stärker werden die attackierenden Gegnerwellen. Die dritte Mission mit dem Titel "Whispers of Doom" ist hingegen eine Schleichmission. Dort steuert ihr nur Zeratul, der als 'Dark Templar' über ein persönliches Tarnfeld verfügt und sich durch eine große Höhle voller Zerg und Detektoren kämpfen muss. Die Helden sollen nicht so spielbestimmend wie in WarCraft III sein und verfügen übrigens über kein Inventar (dies lässt sich mit dem Editor ändern). Ausschnitte aus den Kampagnen-Missionen findet ihr in diesem Video und einen Dialog zwischen Raynor und Zeratul könnt ihr euch hier anschauen (Hinweis: Ingame-Grafik).

Challenge Mode

Zusätzlich zur Kampagne gibt es den "Challenge Mode" mit neun speziellen Herausforderungen, die auf die Multiplayer-Duelle vorbereiten sollen - quasi als Training. Dort werdet ihr dazu verleitet passende Konter-Einheiten zu den attackierenden Truppen zu bauen oder mit vielen gleichen Einheiten möglichst viel Schaden anzurichten. Auch eine Mission in der ihr nur Hotkeys verwenden dürft, ist genauso geplant wie die Optimierung des Basisbaus (Rush-Schutz) und der Ressourcenversorgung.

Last but not least sprach StarCraft-Designer Dustin Browder in einem Interview über Innovationen und warum ein Deckungssystem wie in Dawn of War nicht für StarCraft 2 in Frage kam (zur News-Meldung).


Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: destructoid.com
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Kommentare

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  • Mindflare schrieb:
    Rechtlich gesehen juckt es Blizzard, weil du das Programm nicht entprechend der Lizenzbedingungen nutzt.
    Die Linzenzbedingungen sind aber nicht vor dem Kauf einsehbar und damit in Deutschland vermutlich eh nichtig ... oder nicht ?  [...]
    Mindflare schrieb:
    Rechtlich gesehen juckt es Blizzard, weil du das Programm nicht entprechend der Lizenzbedingungen nutzt.
    Die Linzenzbedingungen sind aber nicht vor dem Kauf einsehbar und damit in Deutschland vermutlich eh nichtig ... oder nicht ? Pr0m3theu5 schrieb:
    Warum nur musste diese merkwürdige Comicgrafik benutzt werden? Das Spiel hätte für mich richtig gut werden können, Atmosphäre ist besser als in so vielen anderen Spielen, tolle Cutscenes, gutes Menüdesign...aber diese Grafik gibt so viel weg! Warum nicht düsterer und realistischer? Ist das nicht wo SC eh hingehört? Zu den erwachsenen RTS...*seufz*
    Also die von Teil 1 war auch nicht gerade uncomichaft ... und trotzdem hatte es Atmosphäre ...
  • Warum nur musste diese merkwürdige Comicgrafik benutzt werden? Das Spiel hätte für mich richtig gut werden können, Atmosphäre ist besser als in so vielen anderen Spielen, tolle Cutscenes, gutes Menüdesign...aber diese Grafik gibt so viel weg! Warum nicht düsterer und realistischer? Ist das nicht wo  [...] Warum nur musste diese merkwürdige Comicgrafik benutzt werden? Das Spiel hätte für mich richtig gut werden können, Atmosphäre ist besser als in so vielen anderen Spielen, tolle Cutscenes, gutes Menüdesign...aber diese Grafik gibt so viel weg! Warum nicht düsterer und realistischer? Ist das nicht wo SC eh hingehört? Zu den erwachsenen RTS...*seufz*
  • artmanphil schrieb:
    Und letztenendes ist ein LANmodus für SC2 auch nicht viel mehr als eine Mod, oder sehe ich das falsch? Solange niemand damit Geld macht, wen juckts rechtlich gesehen?
    Rechtlich gesehen juckt es Blizzard, weil du das Programm nicht  [...]
    artmanphil schrieb:
    Und letztenendes ist ein LANmodus für SC2 auch nicht viel mehr als eine Mod, oder sehe ich das falsch? Solange niemand damit Geld macht, wen juckts rechtlich gesehen?
    Rechtlich gesehen juckt es Blizzard, weil du das Programm nicht entprechend der Lizenzbedingungen nutzt. Moralisch sehe ich allerdings beim Modifizieren gekaufter Spiele auch nicht wirklich etwas Verwerfliches. Wenn ich's nicht darf, lasse ich persönlich es aber trotzdem, so bin ich nunmal erzogen. Für das B.Net musste man sich ja auch damals schon registrieren, da sehe ich jetzt auch kein großes neuartiges Problem. Steht ja jedem frei, welche Daten man da angibt. Der Aufwand nervt natürlich, aber meistens nur einmal pro Spiel, da man ja alles speichern kann.