Profitabel dank Elektroniksparte

Nach Microsoft und Nintendo hat nun auch Sony das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsquartals bekannt gegeben. In jenen drei Monaten konnte der Konzern einen Nettogewinn von 66,46 Mrd. Yen bzw. etwa 400 Mio. Euro verbuchen, mehr als doppelt soviel als im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Umsatz konnte um knapp 13 Prozent auf 1,98 Billionen Yen bzw. etwa 12,4 Mrd. Euro gesteigert werden.

Wie auch bei Microsoft gilt: Die Spielesparte ist derzeit eher ein verlustreiches Unterfangen dank der Anlaufkosten für die aktuelle Generation der Konsolen. Zwar konnte diese einen 60-prozentige Umsatzsteigerung verbuchen, fuhr mit 29,2 Mrd. Yen bzw. etwa 180 Mio. Euro einen höheren Verlust ein als noch vor einem Jahr. Positiv dürfte sich das anhaltend gute Geschäft mit der PlayStation 2 ausgewirkt haben.

Sonys Chef der Finanzabteilung Nobuyuki Oneda zufolge blieben die PS3-Verkäufe unter den eigenen Erwartungen, er erwartet aber von den jüngst getätigten Maßnahmen - das Einführen der Bundles sowie das Senken des Preises der 60 GB-Fassung in den USA - eine Verbesserung der Situation. Im abgelaufenen Quartal konnte Sony insgesamt 710.000 PS3s an den Handel ausliefern. Zum Vergleich: Nintendo konnte 3,43 Mio. Wiis absetzen.

Oneda deutete dann auch an, dass der Hersteller hofft, noch innerhalb des aktuellen, am 31. März 2008 endenden Geschäftsjahres den Break-Even bzgl. der PS3-Hardware zu erreichen, d.h., keinen Verlust mehr pro verkaufter Konsole in Kauf nehmen zu müssen. Von zentraler Bedeutung sei dabei die Reduzierung der Produktionskosten von Cell und des von nVidia fabrizierten RSX-Grafikchips. Die wohl wichtigste Maßnahme dürfte dabei die Umstellung des Fertigungsprozesses von 90nm auf 65nm sein. Dies soll zuerst bei Cell erfolgen, die RSX-Produktion werde danach umgestellt. Einen genaueren Zeitpunkt nannte er allerdings nicht.

Am deutlichsten profitierte das Unternehmen von der starken Nachfrage nach separaten und in Mobiltelefonen integrierten Digitalkameras sowie einem schwachen Yen. Der Umsatz der Filmsparte konnte dank Filmen wie Spiderman 3 ebenfalls gesteigert werden.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Gut zu hören. Freut mich für Sony. Ein einigermaßen gesunder SONY-Konzern gehört zur Gamingbranche wie ein Deckel auf einen Topf. Ohne SONY fehlt Dir was :D
  • Ich finde es immer wieder schön das jeder X-Belibige Spieler glaubt alles zu wissen und beurteilen zu können. Das jeder hier genau weis wie ein Weltkonzern wie Sony oder Microsoft plant, weil damit die meisten hier bestimmt schon Erfahrungen haben. :lol: Meist gilt hier : Ich kann mit der  [...] Ich finde es immer wieder schön das jeder X-Belibige Spieler glaubt alles zu wissen und beurteilen zu können. Das jeder hier genau weis wie ein Weltkonzern wie Sony oder Microsoft plant, weil damit die meisten hier bestimmt schon Erfahrungen haben. :lol: Meist gilt hier : Ich kann mit der Konsole spielen also kenne ich automatisch auch alle wirtschaftlichen Hintergründe. Und wenn jemand etwas gutes über das Produkt XYZ sagt ist das automatisch falsch weil ich den Hersteller nicht leiden kann und der sich die Konsole sowiso hätte sparen können. Wenn jemand (zum Beispiel ein Marktforscher) aber dieser jemand stattdessen genau das gleiche über ein mir nahestehendes Produkt sagt, muss das stimmen......
  • ps3 ist eine geldvernichtungsmaschine