God of War (2006): Klage gegen SCEA - 4Players.de

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Action-Adventure
Publisher: Sony
Release:
10.05.2006
kein Termin
Test: God of War (2006)
91
 
Keine Wertung vorhanden

Leserwertung: 92% [26]

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God of War: SCEA verklagt

God of War (2006) (Action) von Sony
God of War (2006) (Action) von Sony - Bildquelle: Sony

Laut GamePolitics hat ein Autorenduo schon im Februar eine Klage gegen Sony Computer Entertainment of America (SCEA) und David Jaffe, seinerzeit bei SCEA als Creative Director tätig, eingereicht. Der Vorwurf: Dort habe man sich deutlich von einem Werk der beiden 'inspirieren' lassen. Das Olympiad betitelte Screenplay sei 2002 Sony Pictures sowie einigen Agenten, die auch mit SCEA zu tun haben sollen, vorgelegt worden sein.

Das Material habe dann dort wohl zumindest in Teilen als Vorlage für God of War gedient, so die Kläger. Es handle sich also um eine klassische Verletzung des Copyrights, heißt es mit Verweis auf die Ähnlichkeiten, die da beispielsweise sind:

  • Das Werk erzählt die Geschichte eines Helden, der Athen vor der Zerstörung durch eine einfallende Spartaner-Armee rettet, welche von Ares geschickt wurden.
  • In beiden Fällen sei die Familie der jeweiligen Hauptprotagonisten in einem kleinen Gebäude in einem kleinen Dorf niedergemetzelt worden. In beiden Geschichten würden sich die Helden dafür verantwortlich fühlen.
  • In beiden Geschichten müssten die Helden ein "endlos tiefes Tal" auf einer langen Hängebrücke überqueren.

 

Auch die Blades of Chaos hätten ihre Wurzeln in Olympiad, finden die Autoren.

Sony reagierte nun auf die Vorwürfe und ließ erwartungsgemäß verlauten, man habe keine Verstoß gegen das Copyright begangen. Zentrale Aspekte der Geschichte seien Public Domain, also lizenzfrei, heißt es wohl mit Bezug auf die Referenzen zur griechischen Mythologie. Auch seien die Beschreibungen der Ähnlichkeiten "ungenau, unvollständig, abstrahiert und/oder irreführend." Der Hersteller verlangt zudem einen Ausgleich für alle anfallenden Anwaltskosten.

Sowohl die Klageschrift als auch die Antwort können bei GP heruntergeladen werden.


Kommentare

Lazy Sloth schrieb am
TNT.Achtung! hat geschrieben:und wo geht man eigentlich auf einer hängebrücke über ein endloses langes tal?
Naja, im ersten Teil vor dem Tempel der Pandora.
Beim zweiten beim Lauf zu den Steeds of Time (keine Ahnung wie das in dt. heißt, habs nur auf englisch gespielt), obwohl das ja eigentlich eine überdimensionale Kette ist...die auch über Wasser und nicht über eine Schlucht führt...
TNT.Achtung! schrieb am
da sind auch schon einige ungereimtheiten vorhanden. kratos ist doch selber spartaner und kämpft nicht gegen sie, sondern mit ihnen. genauso fühlt er sich nicht nur für den tod seiner familie verantwortlich, sondern er tötet sie auch selber.
und wo geht man eigentlich auf einer hängebrücke über ein endloses langes tal?
Heady-Murphy schrieb am
[quote="Joe-Z"]Es lässt sich doch jeder der ein Buch schreibt, einen Film dreht, oder eben auch ein Spiel entwickelt irgendwo inspirieren das is doch sowieso klar.
seh ich auch so!wenn der held in dem buch jetzt kratos heissen würde dann könnte ich das alles verstehen,aber so...
naja
Ilove7 schrieb am
Der gleiche schwachsinn, wie damals als die kirche sony verklagen wollte.
Resistance: FoM: Kirche will Sony verklagen 09.06.07
Resistance: Sony entschuldigt sich bei Kirche 16.06.07
Kirche will Umsatzbeteiligung 11.06.07
Kirche vergibt Sony 24.10.07
Ich mag sonys firmenpolitik zwar nicht, aber in diesem fall sollen sie gewinnen.
:?
Zachariel schrieb am
Das Werk erzählt die Geschichte eines Helden, der Athen vor der Zerstörung durch eine einfallende Spartaner-Armee rettet, welche von Ares geschickt wurden.
dafür braucht man keine vorlage. spartaner=krieger, kriegsgott=ares, athen und sparta haben sich immer gekloppt, also nix neues.
In beiden Fällen sei die Familie der jeweiligen Hauptprotagonisten in einem kleinen Gebäude in einem kleinen Dorf niedergemetzelt worden. In beiden Geschichten würden sich die Helden dafür verantwortlich fühlen.
herakles hat auch seine familie im wahnsinn erschlagen und fühlte sich sein restliches leben schuldig. auch irgendwo in einem kleinen dorf. das war das erste woran ich dachte, als ich die szene in gow gesehen habe.
In beiden Geschichten müssten die Helden ein "endlos tiefes Tal" auf einer langen Hängebrücke überqueren.
also ich habe eine solche szene schon bestimmt ein halbes dutzend mal gesehen. das ist nicht besonders originell, sieht aber cool aus. wer behauptet man habe diese idee von ihm geklaut hat wohl noch nie irgendwelche filme gesehen (und ich bin fast sicher, ich habe auch schonmal ein gemälde mit diesem motiv gesehen, das bestimmt älter ist als der möchtegern urheber.)
schrieb am

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