Resistance 3: E3-Eindruck: Widerstand zwecklos? - 4Players.de

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Shooter
Entwickler: Insomniac
Publisher: Sony
Release:
27.03.2013
Test: Resistance 3
83

“Ein neuer Held, ein altes Spielgefühl: Resistance bleibt auch in Teil 3 ein Shooter alter Schule mit einer stimmungsvoll erzählten Geschichte, Detailschwächen sowie einem guten Multiplayer.”

Leserwertung: 79% [7]

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E3-Eindruck: Resistance 3

Resistance 3 (Shooter) von Sony
Resistance 3 (Shooter) von Sony - Bildquelle: Sony
Insomniac Games sind derzeit enorm fleißig: Man arbeitet für Sony nicht nur an der Koop-Hüpferei Ratchet & Clank: All 4 One (siehe E3-Eindruck), sondern versucht sich auch für Electronic Arts an dem Multi Plattform-Titel Overstrike, bei dem ebenfalls das gemeinsame Vorgehen im Vordergrund steht.

Großes Actionkino braucht große Monster.
Großes Actionkino braucht große Monster.
Oberste Priorität dürfte allerdings weiterhin die Fertigstellung von Resistance 3 genießen: Vier Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers schlüpft man erneut in die Rolle des mittlerweile unehrenhaft aus der Armee entlassenen Joseph Capelli und kämpft dabei um das eigene Überleben sowie den Fortbestand der ganzen Menschheit. Die außerirdischen Invasoren haben in dem alternativen Universum der fünfziger Jahre mittlerweile auch in Amerika die Oberhand gewonnen und es sieht so aus, als hätten ihnen die Widerständler nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Wie es so weit kommen konnte, ist mir allerdings ein kleines Rätsel: Zwar verfügen die Chimera über Hightech-Waffen und gewaltige Kampfmaschinen, doch besonders intelligent verhalten sich die außerirdischen Kämpfer in der E3-Demo nicht. Oft nehmen die z.T. grotesk anmutenden Feinde meine Anwesenheit gar nicht richtig wahr, sondern stehen nur teilnahmslos in der Gegend herum. Kurz gesagt: Im Bereich der KI ist noch viel Luft nach oben und es bleibt zu hoffen, dass Insomniac hier noch gewaltig nachlegt. Die passiven Kameraden erweisen sich bisher auch noch nicht große Hilfe - sie begleiten mich zwar, aber ich würde sie vermutlich nicht vermissen, wenn sie nicht an meiner Seite stünden.

In einem anderen Bereich sind die Entwickler dagegen klasse: Das Design der Spielwelt ist fantastisch! Zwar erreicht man nicht die grafische Brillanz eines Killzone, doch wirken die trüben, meist in dunklen Brauntönen gehaltenen Kulissen herrlich lebendig, wenn sich dunkle Gräser und  blätterlose Baumüberreste im Wind wiegen, die Luft beim Anflug eines Kampfschiffes aufgewirbelt wird oder einfach nur kleine Pollen durch das Bild fliegen. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt das Spiel insgesamt deutlich düsterer und damit passend zur hoffnungslosen Endzeit-Atmosphäre, die allgegenwärtig ist.

Subtile Mittel der Kriegführung.
Subtile Mittel der Kriegführung.
Trotzdem setzten sich die wenigen überlebenden Menschen auf ihrer Flucht vor dem drohenden Genozid mit allen Mitteln zur Wehr. Wie schon in der Vergangenheit überzeugt Resistance erneut mit einem kreativen Waffenarsenal: Mit der Bullseye-Wumme hetzt man immer noch Salven auf die zuvor markierten Gegner, während man mit dem Auger die Ziele selbst durch Wände und andere Hindernisse hindurch ins Visier nehmen kann. Standards wie Shotguns und Scharfschützengewehre komplettieren neben diversen Granaten das Arsenal, das das Überleben der Menschheit sichern soll. Munitionsnachschub gibt es an überall verteilten Kisten - alternativ lassen sich auch Waffen getöteter Feinde aufnehmen. Mit der Zeit lassen sich die Wummen je nach Häufigkeit der Benutzung außerdem aufrüsten.

Was die Gesundheitsanzeige angeht, werden sich Fans der Serie umstellen müssen: Gab es in der Vergangenheit noch den Ansatz eines regenerativen Heilsystems, geht Insomniac hier den Oldschool-Weg, denn nur mit aufsammelbaren Heilpaketen macht man sich wieder fit.

Neben den Standard-Chimeren finden auch einige neue Alien-Viehcher den Weg auf die Erde - allen voran die Exemplare, die mit einem Raketenrucksack ausgestattet in wahnwitziger Geschwindigkeit durch die Gegend hüpfen. Den Höhepunkt markierte jedoch der Bosskampf am Ende der knapp 20-minütigen Demo: Der gewaltige Brawler erwies sich als harter Brocken, dessen mächtige Panzerung erst Platte für Platte zerlegt werden musste, bevor man dem Biest den Rest geben konnte. Gerade hier weiß man die Wirkung zielsuchender Raketen wirklich zu schätzen...

Neben dem Dualshock wird optional auch eine Move-Steuerung (auch in Verbindung mit dem Sharpshooter) angeboten. Stereoskopische 3D-Darstellung steht für Besitzer von entsprechenden 3D-Fernsehern ebenfalls zur Auswahl. Im Mehrspielerbereich schaltet man allerdings wieder einen Gang zurück, weil einige Konzepte des Vorgängers offensichtlich nicht so gut bei den Spielern ankamen. Statt einem leicht chaotischen Vier-Spieler-Koop lässt man hier nur noch ein Duo gemeinsam online oder via Splitscreen gegen die Chimera kämpfen. Gegeneinander werdenen dagegen statt 64 nur noch 16 Teilnehmer zugelassen, was der Übersicht zugute kommen dürfte.

Sollte Insomniac die KI-Probleme angehen, erwartet uns nach Killzone ein weiterer Top-Shooter aus dem Hause Sony. Vor allem atmosphärisch hat mich der Titel mit seinen düsteren Schauplätzen in Verbindung mit der wuchtigen Klangkulisse und dem packenden Bosskampf am Ende der Demo in seinen Bann gezogen. Wenn der Rest des Spiels dieses hohe Niveau halten kann, wird Resistance 3 richtig klasse...

E3-Eindruck: gut   

Kommentare

KingDingeLing87 schrieb am
Ich freu mich schon drauf.
Obwohl ich aber sagen muss, das ich jetzt kein großer Resistance Fan bin.
Aber Spaß gemacht, haben Teil 1 und vor allem Teil 2 allemal.^^
Übers ausleihen übers Wochenede, wird das Spiel wie Teil 1 und 2 aber nicht hinauskommen.
Der MP bei dem Spiel, interessiert mich nämlich nicht.
ShinmenTakezo schrieb am
genauer gesagt ist es eine mischung aus beidem
am anfang bevor man infiziert ist hat man ein reines medipack system
nachdem man infiziert ist hat man 4 kleine healthbars und wenn man verletzt wird aber man kein ganzen healthbar verliert regeneriert man sich wieder
verliert man aber ein ganzen healtbar hat man nur noch 3 von 4 und auch hier gilt wieder so lange man den healthbar nicht vollständig verloren hat sondern sagen wir mal nur die hälfte regeneriert er sich wieder voll auf 3 um aber wieder komplett alle 4 zu haben muss man ein medipack einsammeln
zum game es sieht klasse aus tolle waffen aber die ki ist wirklich nicht die hellste hoffe das ändert sich noch
weiß man schon ob es steuerbare fahrzeuge gibt?
gruß
Gelnon schrieb am
Ja und Capelli spielt mann zum ersten mal.....Nicht erneut!!!
Da hat aber jemand schlecht recherschiert
derfreak schrieb am
Was die Gesundheitsanzeige angeht, werden sich Fans der Serie umstellen müssen: Gab es in der Vergangenheit noch den Ansatz eines regenerativen Heilsystems, geht Insomniac hier den Oldschool-Weg, denn nur mit aufsammelbaren Heilpaketen macht man sich wieder fit.
Habt ihr die Resistance-Serie überhaupt gespielt ? In Teil 1 ist das Healthsystem nämlich auch rein durch Medipacks geregelt - nix regenerativ :roll:
Sarnar schrieb am
Medipacks! Geilo, schon allein deswegen sollte man den kaufen! Ich hab dieses regenerative Gewürm so satt...
schrieb am

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