Mehr Umsatz, weniger Gewinn?
Die Branche konnte auch im vergangenen Jahr erneut zulegen - siehe u.a. hier, hier und hier -, die gestiegenen Einnahmen resultierten bei vielen Firmen allerdings nicht in zusätzlichen Gewinnen. Zu diesem Schluss kommt DFC Intelligence nach einer Analyse mehrerer westlicher Publisher. Sieben ausgewählte Unternehmen hätten im Schnitt ein Umsatzwachstum von etwa 50 Prozent verzeichnet, mussten aber einen Nettoverlust hinnehmen. (Exemplarisch: Electronic Arts konnte im dritten Quartal des vergangenen Jahres den Umsatz des Vorjahres um 40 Prozent übertreffen, musste aber mit einem Minus in Höhe von 310 Mio. Dollar in der Bilanz leben.)
Anders sehe das bei diversen Herstellern aus dem asiatischen Markt aus, die sich stärker auf Onlinespiele konzentriert hätten. Viele Nutzer seien bereit, Grundgebühren oder Kosten für Zusatzinhalte zu entrichten, zudem würden die Firmen so längerfristig Geld einnehmen. Auch liege es in der Natur der Dinge, dass derartige Spiele nur schwerlich raubkopiert werden können. Jene Unternehmen hatten im Schnitt ihre Gewinne deutlich steigern (um 272 Prozent) können, obwohl der Umsatz nur moderat (17 Prozent) zugelegt hatte.
Anders sehe das bei diversen Herstellern aus dem asiatischen Markt aus, die sich stärker auf Onlinespiele konzentriert hätten. Viele Nutzer seien bereit, Grundgebühren oder Kosten für Zusatzinhalte zu entrichten, zudem würden die Firmen so längerfristig Geld einnehmen. Auch liege es in der Natur der Dinge, dass derartige Spiele nur schwerlich raubkopiert werden können. Jene Unternehmen hatten im Schnitt ihre Gewinne deutlich steigern (um 272 Prozent) können, obwohl der Umsatz nur moderat (17 Prozent) zugelegt hatte.