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Mehr Umsatz, weniger Gewinn?

Die Branche konnte auch im vergangenen Jahr erneut zulegen - siehe u.a. hier, hier und hier -, die gestiegenen Einnahmen resultierten bei vielen Firmen allerdings nicht in zusätzlichen Gewinnen. Zu diesem Schluss kommt DFC Intelligence nach einer Analyse mehrerer westlicher Publisher. Sieben ausgewählte Unternehmen hätten im Schnitt ein Umsatzwachstum von etwa 50 Prozent verzeichnet, mussten aber einen Nettoverlust hinnehmen. (Exemplarisch: Electronic Arts konnte im dritten Quartal des vergangenen Jahres den Umsatz des Vorjahres um 40 Prozent übertreffen, musste aber mit einem Minus in Höhe von 310 Mio. Dollar in der Bilanz leben.)

Anders sehe das bei diversen Herstellern aus dem asiatischen Markt aus, die sich stärker auf Onlinespiele konzentriert hätten. Viele Nutzer seien bereit, Grundgebühren oder Kosten für Zusatzinhalte zu entrichten, zudem würden die Firmen so längerfristig Geld einnehmen. Auch liege es in der Natur der Dinge, dass derartige Spiele nur schwerlich raubkopiert werden können. Jene Unternehmen hatten im Schnitt ihre Gewinne deutlich steigern (um 272 Prozent) können, obwohl der Umsatz nur moderat (17 Prozent) zugelegt hatte.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Zachariel schrieb:
    das dürfte einer der hauptgründe sein. wenn ich die 100mio produktionskosten von gta4 sehe, dann ist klar, daß da weniger gewinn bei rauskommt als früher.
    Interessanter Punkt. Zumal man die gestiegenen Kosten im Endprodukt nicht mal  [...]
    Zachariel schrieb:
    das dürfte einer der hauptgründe sein. wenn ich die 100mio produktionskosten von gta4 sehe, dann ist klar, daß da weniger gewinn bei rauskommt als früher.
    Interessanter Punkt. Zumal man die gestiegenen Kosten im Endprodukt nicht mal wirklich bemerkt. Ist GTA4 wirklich so viel besser (oder überhaupt besser) als GTA3, daß es diese horrenden Kosten rechtfertigen würde? Ich denke diese Kostenexplosion bei den Spielen wird sich von selbst erledigen. Die Produktionskosten werden wieder zurückgefahren weil die Publisher merken das sich der riesige Aufwand nicht lohnt. Statt einem teuren Spiel werden dann wieder, hoffentlich, fünf kleinere aber ebenso gute Spiele produziert. Ein paar teure Blockbusterspiele wird es natürlich immer noch geben, diese werden Sony, MS und Nintendo alleine schon als Werbung für die Konsolen produzieren. Die Sache erinnert mich an die 80' und 90' als die Mediafirmen Millionen für Musikvideos ausgegeben haben, je schlechter der Song umso mehr Geld wurde verpulvert, irgendwann kamen die auch wieder zur Vernunft.
  • Ich denke, dass ist eine indirekte Folge der Wirftschaftskrise. Und zwar werden die Firmen, jetzt wo eh alle Aktienkurse im Keller sind, so viele Verluste abschreiben wie möglich. Ist nur ne Vermutung, aber ich denke dann werden auf mal die Produktionskosten von Warhammer Online alle auf einen  [...] Ich denke, dass ist eine indirekte Folge der Wirftschaftskrise. Und zwar werden die Firmen, jetzt wo eh alle Aktienkurse im Keller sind, so viele Verluste abschreiben wie möglich. Ist nur ne Vermutung, aber ich denke dann werden auf mal die Produktionskosten von Warhammer Online alle auf einen Schlag in 2008 abgerechnet und Wumms hab EA den Gewinn geschmälert. Dafür hat es in den Jahren vorher und nacher Ruhe. Ansonsten kann ichs mir nicht erklären. Klar sind die Produktionskosten etwas gestiegen, aber die Verkaufszahlen steigen ja auch immer weiter, viele Leute kaufen Vollpreis.... Es ist aber auch ne Frage der Art wie man Rechnet. Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an die Aussage, die mal kursierte, dass nur jedes 10. Spiel oder so (genau hab ichs nimmer im Kopf) überhaupt Gewinn macht.... Wer dem ganzen mal auf die Spur gegangen ist, hat festgestellt, dass die ein Spiel erst als Gewinnbringend betrachtet haben, wenn es mehr eingespielt hat, als man erwartet hatte..... :roll:
  • ich glaube die spiele branche braucht sich nicht zu beschweren sie steigert doch jährlich ihre umsätze ich denke mal die spielemacher werden noch genung fette gewinne einstreichen wenn es ein verlust geschäft wäre würde doch keiner mehr spiele verkaufen aber so eine art schrottprämie wie in  [...] ich glaube die spiele branche braucht sich nicht zu beschweren sie steigert doch jährlich ihre umsätze ich denke mal die spielemacher werden noch genung fette gewinne einstreichen wenn es ein verlust geschäft wäre würde doch keiner mehr spiele verkaufen aber so eine art schrottprämie wie in der autoindustrie könnte das geschäft wieder beleben man gibt seine alten verbugten games ab die man sich dieses jahr gekauft hat bekommt das geld zurück und holt sich dann neue