'60 fps-Bildrate lohnt sich kaum...'
Laut Mike Acton, Engine Director von Insomniac Games, könnten die Entwickler von Ratchet and Clank Future: A Crack in Time oder Resistance 2 in Zukunft keine Spiele mehr mit einer angestrebten Bildrate von 60 fps (Bilder pro Sekunde) produzieren wollen, so heißt es jedenfalls in dem offiziellen Blog.
Die Gründe für diese Entscheidung sind (nach eigenen Recherchen bei Insomniac Games), dass es weder bei Verkaufszahlen noch bei Bewertungen oder Tests klare Vorteile für 60 fps-Spiele geben würde - im Vergleich zu Titeln mit 30 fps. Tendenziell sieht er es so, dass Spiele, die besser aussehen, auch eine bessere Bewertung bei der Spielmechanik bekommen würden. Darüber hinaus sind seiner Meinung nach Slowdowns nicht unbedingt schlecht, sofern sie den Spaß am Spiel nicht unterbrechen bzw. einschränken, weil die Spieler dadurch sehen können, dass in diesem Moment etwas "verdammt beeindruckendes" stattfindet.
- A higher framerate does not significantly affect sales of a game.
- A higher framerate does not significantly affect the reviews of a game.
[...]
- Better looking games appear to be more "fun" to reviewers, in general.
[...]
- There is virtually no advantage in sales or reviews of a 60 fps game versus a 30 fps game.
- Only a minority of players notice framerate as a significant issue of any kind.
[...]
- Framerate should be as consistent as possible and should never interfere with the game. However, a drop in framerate is interestingly seen by some players as a reward for creating or forcing a complex setup in which a lot of things must happen on the screen at once. As in, "Damn! Did you see that? That was crazy!"
Ratchet and Clank Future: A Crack in Time ist wohlmöglich das letzte Spiel mit 60 fps-Grundlage von Insomniac Games.