Kojima: Zukunft ohne Konsolen
Während momentan neben PCs auch Geräte wie die Xbox 360, Wii oder PS3 im Spiele-/Wohnzimmer vor sich her surren, sieht Metal Gear-Schöpfer Hideo Kojima schwarz für die Zukunft der Konsolen und sprach auf einem Event in Tokio von ihrem bevorstehenden Tod.
Anstatt weiterhin verschiedene Plattformen mit Software zu versorgen, sieht er viel mehr das Netzwerk als die zentrale Anlaufstelle für die digitale Unterhaltung.
"In der nahen Zukunft haben wir Spiele, die nicht von irgendeiner Plattform abhängig sein werden", so der Designer. "Spielern sollte es ermöglicht werden, ihre [Spiel-]Erfahrungen mit ins Wohnzimmer zu nehmen, wenn sie unterwegs sind, auf Reisen - wo auch immer sie sind und wann auch immer sie spielen wollen. Es sollte die gleiche Software und die gleiche Erfahrung sein."
So wollte er mit der Wahl der PSP als Plattform sein Team darauf aufmerksam machen, was beim "portablen Spielen" und damit einem Teil seiner Vision bereits umgesetzt werden kann.
Worte, die man bei Sony als einem der drei großen Plattform-Hersteller nicht so gerne hören möchte.
"Das ist eine gewagte Prognose", meint Hiroshi Kawano, Präsident von Sony Computer Entertainment Japan. "Wir hoffen, dass er weiterhin für Plattformen entwickeln wird, aber wir respektieren seine Überlegungen, neue Herausforderungen anzunehmen."
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oder Dave Perrys Gaikai sind die ersten Schritte in diese Richtung bereits gemacht und auch Denis Dyack prophezeite bereits die One-Console-Future inklusive "Cloud-Computing" - wie gut das alles umgesetzt wird, wird die Zukunft zeigen.
Anstatt weiterhin verschiedene Plattformen mit Software zu versorgen, sieht er viel mehr das Netzwerk als die zentrale Anlaufstelle für die digitale Unterhaltung.
"In der nahen Zukunft haben wir Spiele, die nicht von irgendeiner Plattform abhängig sein werden", so der Designer. "Spielern sollte es ermöglicht werden, ihre [Spiel-]Erfahrungen mit ins Wohnzimmer zu nehmen, wenn sie unterwegs sind, auf Reisen - wo auch immer sie sind und wann auch immer sie spielen wollen. Es sollte die gleiche Software und die gleiche Erfahrung sein."
So wollte er mit der Wahl der PSP als Plattform sein Team darauf aufmerksam machen, was beim "portablen Spielen" und damit einem Teil seiner Vision bereits umgesetzt werden kann.
Worte, die man bei Sony als einem der drei großen Plattform-Hersteller nicht so gerne hören möchte.
"Das ist eine gewagte Prognose", meint Hiroshi Kawano, Präsident von Sony Computer Entertainment Japan. "Wir hoffen, dass er weiterhin für Plattformen entwickeln wird, aber wir respektieren seine Überlegungen, neue Herausforderungen anzunehmen."
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