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UK-Markt: Umsatzrückgang

Laut Angaben des UK-Branchenverbands UK Interactive Entertainment (einst ELSPA) gaben die Kunden in Großbritannien im vergangenen Jahr insgesamt 1,53 Mrd. Pfund (ca. 1,7 Mrd. Euro) für Unterhaltungssoftware im herkömmlichen Handel aus.

Das Gros, nämlich 1,45 Mrd., entfiel dabei auf den Konsolenbereich. PS3 und Xbox 360 seien die beiden Systeme gewesen, denen man 2010 eine Umatzsteigerung im Software-Segment attestieren könne. Im Falle der Xbox 360 wurden 18,2 Mio. Spiele verkauft und Einnahmen von 538 Mio. Pfund generiert; bei der PS3 waren es 13,8 Mio. bzw. 414 Mio. Pfund.

Im Hardwarebereich lag die Microsoft-Konsole mit 232 Mio. Pfund knapp vor der direkten Konkurrenz (229 Mio. Pfund). Nimmt man den Absatz beider Systeme zusammen, seien insgesamt 2,3 Mio. Geräte über den Ladentisch gewandert - ungefähr genauso viel wie im Vorjahr. Insgesamt wurden im Hardware-Markt ca. 800 Mio. Pfund erwirtschaftet.

Insgesamt (PC/Konsolen-Hardware, -Software und -Zubehör) wurden in Großbritannien 2010 2,875 Mrd. Pfund ausgegeben. Damit blieb der Markt sowohl unter der Rekordmarke aus dem Jahr 2008 als auch unter dem Vorjahreswert (3,3 Mrd. Pfund).

Einnahmen durch digitale Vertriebskanäle wie Steam, XBLA sowie PSN, Abos und Mikrotransaktionen dürften wie üblich nicht berücksichtigt worden sein aufgrund der ungenauen Informationslage.


Autor: Julian Dasgupta
Quelle: MCV, Pressemitteilung UK Interactive Entertainment
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Kommentare

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  • dcc
    Tja, man hat die PC user lange genug verarscht, abgezockt und zum Idioten degradiert. Nun bekommen sie die Rechnung.
  • Silrog schrieb:
    Warrior57 schrieb:
    Silrog schrieb:
    Irgendwie muss man den Engländern wohl dankbar sein. Würden sie nicht so an ihrem Pfund hängen, wo kämen wir noch an unsere günstigen Importe? ;) Ist glaube ich mittlerweile gut 2 Jahre her
     [...]
    Silrog schrieb:
    Warrior57 schrieb:
    Silrog schrieb:
    Irgendwie muss man den Engländern wohl dankbar sein. Würden sie nicht so an ihrem Pfund hängen, wo kämen wir noch an unsere günstigen Importe? ;) Ist glaube ich mittlerweile gut 2 Jahre her dass ich zuletzt in D ein Spiel gekauft hätte.
    Wahrscheinlich ebenfalls aus England, nur noch billiger da wir dann auch dort direkt in Euro zahlen können. ] Bezweifle ich ehrlich gesagt etwas. Die einzigen Mehrkosten in Resteuropa sind ja die anfallenden Übersetzungen & Synchronisierung, den Großteil der günstigeren Preisdifferenz verdanken wir dem Festhalten an alten Preismustern. Würden die Briten aber eines Tages die Währung wechseln, wären auch neue Preismuster fällig. Und dass die günstig wären, darf man durchaus anzweifeln. ] Naja, ist halt reine Spekulation. Ich denke dass die Spielepreise in Good Old England nicht steigen würden - eine spontane Preiserhöhung im Luxussektor ist nur schwer verkäuflich. In Deutschland war es damals auch "nur" unsere Gastronomie Branche, welche die Chance ergriffen hat in England muss es nicht ähnlich sein. In Deutschland passierte sowas ja auch nicht zum ersten mal (man denke an die Einführung der Ersten Öko-Steuer, wo die Mineralkonzerne auch sofort die Chance ergriffen haben und die Benzinpreise angehoben haben). Elektronische Medien sind mit der Euroumstellung halt nicht teurer geworden - warum nicht der selbe Verlauf in England? Aber wie gesagt, dass sind Mutmaßungen - belegen kann ich Dir das spontan nicht :wink: .
  • Warrior57 schrieb:
    Silrog schrieb:
    Irgendwie muss man den Engländern wohl dankbar sein. Würden sie nicht so an ihrem Pfund hängen, wo kämen wir noch an unsere günstigen Importe? ;) Ist glaube ich mittlerweile gut 2 Jahre her dass ich zuletzt in D ein Spiel
     [...]
    Warrior57 schrieb:
    Silrog schrieb:
    Irgendwie muss man den Engländern wohl dankbar sein. Würden sie nicht so an ihrem Pfund hängen, wo kämen wir noch an unsere günstigen Importe? ;) Ist glaube ich mittlerweile gut 2 Jahre her dass ich zuletzt in D ein Spiel gekauft hätte.
    Wahrscheinlich ebenfalls aus England, nur noch billiger da wir dann auch dort direkt in Euro zahlen können. ] Bezweifle ich ehrlich gesagt etwas. Die einzigen Mehrkosten in Resteuropa sind ja die anfallenden Übersetzungen & Synchronisierung, den Großteil der günstigeren Preisdifferenz verdanken wir dem Festhalten an alten Preismustern. Würden die Briten aber eines Tages die Währung wechseln, wären auch neue Preismuster fällig. Und dass die günstig wären, darf man durchaus anzweifeln. :wink: