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Cliffy B: Große Spiele seltener?

Cliff Bleszinski, treibende Kraft hinter der Gears of War-Serie, hält es für möglich, dass die ganz großen Spiele in der kommenden Konsolengeneration seltener werden. Laut Bleszinski werden die Produktionskosten so stark steigen, dass sie sich nur noch für die Fortführung ausgewählter etablierter Serien lohnen könnten. Drei oder vier solcher Titel könnten pro Jahr erscheinen, meint der Entwickler.

Um eine teure Produktion zu rechtfertigen müsse man gleichzeitig die Industrie, die Technologie und den kreativen Prozess verstehen, so Bleszinski. Viele Spiele würden heute nur deshalb entstehen, weil jemand ein undurchdachtes Projekt verwirklichen wolle und dafür Geld bekäme. Das wäre in Zukunft offenbar nicht mehr möglich.

Autor: Benjamin Schmädig
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  • Ich lobe mich ja ungern selber, aber da habe ich mit meinem obigen Post mal den Nagel auf den Kopf getroffen ^^ Lustiger Zufall, dass eine entsprechende News exakt eine Stunde später kommt. Zitat:
    Der Erfolg von From Dust (mehr als 500.000 mal verkauft) hat Ubisofts Position bestärkt, nach
     [...]
    Ich lobe mich ja ungern selber, aber da habe ich mit meinem obigen Post mal den Nagel auf den Kopf getroffen ^^ Lustiger Zufall, dass eine entsprechende News exakt eine Stunde später kommt. Zitat:
    Der Erfolg von From Dust (mehr als 500.000 mal verkauft) hat Ubisofts Position bestärkt, nach der neue Spielemarken ihren Anfang zukünftig vermehrt in der digitalen Distribution finden werden, wie MCV UK berichtet. Spiele wie Shoot Many Robots, Babel Rising oder das lang angekündigte I Am Alive werden absichtlich nicht klassisch in die Händlerregale gestellt, sondern auf Plattformen wie XBLA oder dem PSN veröffentlicht. Laut Ubisoft zahlt sich das insofern aus, dass man damit deutlich weniger finanzielle Risiken eingeht, die gerade bei unbekannten Marken naturgemäß gegeben sind - wenn man nicht gerade einen Metacritic-Durchschnitt von 90 und Millionen Fans habe, sei der Start eines brandneuen Spiels ein erhebliches Risiko, so Ubisofts Manager für Digitale Distribution Thomas Paincon
    http://www.4players.de/4players.php/spi ... gital.html
  • Nunja, künftig werden es sich einige Spieleentwickler 3× überlegen, ob es sich überhaupt noch rentiert, ein großes Projekt auf die Beine zu stellen, was zwangsläufig, eine Selektion zur Folge haben wird, davon bin ich überzeugt.
  • Ich denke nicht, dass es in der nächsten Gen zu einer stärkeren Konzentration auf die großen, schon bestehenden Serien kommen wird. Es mag richtig sein, dass aufgrund der hohen Produktionskosten keine neuen IPs als AAA-Produktionen gestartet werden. Stattdessen könnte eine neue IP zunächst mit  [...] Ich denke nicht, dass es in der nächsten Gen zu einer stärkeren Konzentration auf die großen, schon bestehenden Serien kommen wird. Es mag richtig sein, dass aufgrund der hohen Produktionskosten keine neuen IPs als AAA-Produktionen gestartet werden. Stattdessen könnte eine neue IP zunächst mit geringeren Produktionskosten und geringerem Umfang über digitale Kanäle vertrieben werden. Sollte diese erfolgreich sein, ließen sich für einen Nachfolger höhere Produktionskosten rechtfertigen. Abseits der AAA-Spiele: Insgesamt wird die digitale Distribution über XBLA, PSN und Steam stark zunehmen, was insbesondere kleinen Indie-Studios zu gute kommt. Eine entsprechende Entwicklung sieht man ja bereits in dieser Gen, in der es kleine Studios leichter haben ihre Spiele zu publizieren. Insofern sehe ich insgesamt eher eine größere Vielfalt kommen, als die Gefahr, nur noch Call of Duties und Konsorten vorgesetzt zu bekommen