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Paradox: 'DRM-Systeme sind rückständig'

"Ich bin wirklich überrascht, dass DRM-Systeme noch eingesetzt werden", sagte Fred Wester (CEO von Paradox Interactive) in einem Interview und ging dabei auf den Blickwinkel der Hersteller und die Sichtweise der Käufer ein. Seiner Ansicht nach würde keine der beiden Seiten von solch rigiden Kopierschutz-Maßnahmen profitieren.

Aus Sicht der Spieler sei ein DRM-System oftmals eine furchtbar umständliche Sache, meint Wester. Als Beispiel zog er Civilization III heran und seine eigenen Probleme das Spiel überhaupt zum Start zu überreden. "Niemand sollte ein Produkt kaufen, welches aufgrund des DRM-Systems nicht installiert werden kann. Leute, die ein Spiel gekauft haben, sollten zumindest genauso 'einfach' Zugang zu diesem Spiel erhalten, wie diejenigen, die eine illegale Version verwenden, ansonsten hätte man eine negative Motivation solch ein Spiel legal zu kaufen."

Er führt fort, dass er nicht nachvollziehen könne, warum andere Hersteller noch immer Schutzsysteme wie Sony's DRM oder SecuROM verwenden würden. Seinem Statement nach sei es eine Verschwendung von Geld in mehrfacher Hinsicht: "Es [das DRM-System] wird das Spiel für drei Tage schützen, es wird eine Menge Arbeit für den technischen Support erzeugen und es wird die Verkaufszahlen nicht erhöhen. Und ich weiß es mit Sicherheit, denn wir haben es vor acht Jahren selbst ausprobiert und es hat für uns nicht funktioniert. (...) Einerseits kostet es Geld (DRM-Kosten, weniger Einnahmen) und andererseits ist es lästig für die Käufer."

Auf die Frage warum solche System dann überhaupt zum Einsatz kommen würden, darauf antwortet Fred Wester, dass dies wohl wirtschaftliche Gründe haben könnte, denn potenzielle Investoren oder Aktionäre würden solche Fragen zum Schutz gegen Software-Piraterie stellen. "Und die Leute, die solche Fragen stellen, haben keine Ahnung von Spielen. Sie sind Investmentfirmen und fragen sowas wie 'Was unternehmen sie um unser Spiel vor Piraterie zu schützen?' Und man könnte dann antworten 'Wir kaufen diese Lösung von Sony'. Ich denke, es war bisher eine Möglichkeit für den CEO sich den Rücken freizuhalten. Aber momentan sehe ich keine begründete Erklärung, warum man immer noch DRM-Systeme einsetzt, insbesondere Systeme bei denen man ständig online sein muss, wie bei Ubisoft. Für mich in das so 2003".
Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: GameSpy
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Kommentare

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  • crewmate schrieb:
    Archer sollte in Zukunft wirklich mehr auf Smilies setzen um seine Posts Flachzangen sicher zu machen.
    Deine Kritik ist natürlich berechtigt. Sarkasmus ist in Schriftform ohne Smilies immer ein Wagnis. Ich würde sogar sagen, dass die  [...]
    crewmate schrieb:
    Archer sollte in Zukunft wirklich mehr auf Smilies setzen um seine Posts Flachzangen sicher zu machen.
    Deine Kritik ist natürlich berechtigt. Sarkasmus ist in Schriftform ohne Smilies immer ein Wagnis. Ich würde sogar sagen, dass die "Flachzange" nicht Schuld trägt, wenn sie die Botschaft nicht als Sarkasmus auslegt, sondern der Sarkast in diesem Fall versagt hat. Aber ich konnte Smilies noch nie leiden. Bei mir lösen die latente Abneigungen aus, wie sonst nur Didl-Mäuse und ähnliches. Vor allem die gängigen, also "ironisches Zwinkern" und so. Liegt an mir. Sollte ich mal mit meinem Therapeuten bereden. Daher bleiben meine Posts bis auf weiteres Smilie-freie Zone. Mit der Gefahr, dass manchmal mein Hang zum Sarkasmus nicht verstanden wird. Aber Threads leben ja ein gutes Stück auch von Missverständnissen.
  • Archer sollte in Zukunft wirklich mehr auf Smilies setzen um seine Posts Flachzangen sicher zu machen.
  • hagend1986 schrieb:
    ich hab es auf rtl oder pro7 gesehen in den nachrichten,das wurd da rauf und runter geleiert...
    Diese Sendungen "Nachrichten" zu nennen ist ja schon fast so schlimm wie Origin ; )