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Wir sind alle Killer!

Aller Gamer Lieblingsanwalt ist wieder unter seinem Stein hervorgekrochen und hat jedem seine Meinung aufgedrückt, der nicht schnell genug weg war: Im Zusammenhang mit dem von zwei Jugendlichen begangenen Mord an einem Mann in den USA empfahl Thompson, doch mal sein Zimmer nach gewalttätigen Videospielen zu durchsuchen - weil der Überfall doch stark an die GTA-Spiele erinnerte. Das Resultat waren einige mit M-Rating (das Pendant zur 18er Freigabe hierzulande) versehen Games, die Herrn Thompson sofort wieder zu einer seiner typischen Aussagen animierten:

»Nobody shoots anybody in the face unless you’re a hit man or a video gamer.«

Dem zuständigen Polizeibeamten war der Fund übrigens egal. Er meinte dazu, dass diese Diskussion wohl eher innerhalb der Familie als vor einem Gericht zu führen sei.


Autor: Paul Kautz
Quelle: Jack Thompson
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Kommentare

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  • Das wird sich aber auch alles ändern, sobald wir die alten Knacker sind... :o
  • Sorry für das Zitat aus der Quelle, aber ich kann da nicht widerstehen ;) Zitat:
    (..)Everette killed Gore because Gore would not let them borrow his car follows "the same scenario in (the video) 'Grand Theft Auto.' "
    Gerüchten zufolgen  [...]
    Sorry für das Zitat aus der Quelle, aber ich kann da nicht widerstehen ;) Zitat:
    (..)Everette killed Gore because Gore would not let them borrow his car follows "the same scenario in (the video) 'Grand Theft Auto.' "
    Gerüchten zufolgen gab es Mordfälle, weil der Ehemann eine Frau mit einem fremden im Bett gefunden hatte. Auch habe ich von dem Märchen gehört, dass bei einem Banküberfall jemand erschossen wurde, weil er das Geld nicht rausrücken wollte. Die Waffe in der Hand "sollte" eigentlich seinen Zweck erfüllen und als "Argumentationsverstärker" die Position des Waffennutzers unterstreichen. Wenn das nicht hilft, betätigt man den Abzugsmechanismus und das Resultat ist ein dicker Fleck auf dem Fußboden und Arbeit für den örtlichen Bestatter. Ob nun der Bankangestellter vor der Waffe steht, ein Fußgänger, der seine Brieftasche nicht zückt oder ein Autofahrer, der partou nicht aussteigen möchte, ist der Waffe absolut egal. Und nur weil eine ähnliche Situation auch in einem Spiel (welches die Realität im überspitztem Maße darstellt) vorgekommen ist, ist dies kein direkter Beweis für einen Zusammenhang zwischen dem Computerspiel "GTA" und dem brutalen Angriff in der Realität. Zitat:
    Sheriff J. Austin Daniel said an autopsy showed Gore was beaten to death but also shot in the face.
    Erstmal zu Tode getreten und dann abschließend noch in's Gesicht geschossen ? Ähnlichkeiten mit Hollywood Filmen und Hardcore Hip-Hop/Rap Videos sind nur reeeeeiiiiiiinnn zufällig ;) Zitat:
    "Nobody shoots anybody in the face unless you're a hit man or a video gamer," Thompson said(..)
    Genau ! Natürlich schiesst niemand in das Gesicht. Man muss nur ein Profikiller sein, der bekommt automatisch die Lizenz, Löcher in's Gesicht zu produzieren... und auf jedem Fall auch Profispieler. Denn sie haben keine Hemmschwelle. Jeder Spieler, der Halo durchzuspielen vermag, ist automatisch (dank Micro$ofts Joypad) zur Mördermaschine unbewusst umprogrammiert worden. Und sobald er was im Supermarkt nicht bekommen kann, besorgt er sich eien Waffe und schiesst dem Verkäufer ein Loch in den Kopf. Es ist nun mal so :P Ich glaube, jedem ist hier klar, dass Herr Thompson zwingend nach Möglichkeiten sucht, sich weiterhin in Medien Präsenz zu verschaffen. Das Problem ist, dass die heutige breite Plattform diesem Manne tatsächlich Gehör verschafft ! Es ist wie mit den Spam-Mails und den Kettenbriefen: wenn nur 1% der Millionen Mails Erfolg hat, dann gibt's einen Geldregen für den Spammer. Und wie man an den Spams sieht, haben die tatsächlich erfolg :( So sieht's auch bei ihm aus. Wenn nur wenige wenige Prozent der Zuschauer hinter ihm stehen, dann sind das gemessen an den Medienempfänger immer noch mehr, als man durch lokale Werbung, Mundpropaganda und zufällige Kundschaft bekommen kann. Wie man sieht, hat er auch hier Leser... Unser liebster Weisswurst-Gamer Herr Beckstein hat ja ähnliche Gedanken... wenn auch nicht so ausgeprägt ;)
  • Sagt ma einer Edmund Stoiber, das im altem Testament auch gewalt zugunsten der gläubigen gegen die ungläubigen gepredigt wird. Sonst hätte Babarrossa Sich nicht auf den Papst und die heilige Schrift berufen, als er seinen kreuzzug begann. Und vom G-Had(Heiliger Krieg), der im Koran als legitim  [...] Sagt ma einer Edmund Stoiber, das im altem Testament auch gewalt zugunsten der gläubigen gegen die ungläubigen gepredigt wird. Sonst hätte Babarrossa Sich nicht auf den Papst und die heilige Schrift berufen, als er seinen kreuzzug begann. Und vom G-Had(Heiliger Krieg), der im Koran als legitim gilt, will ich gar nicht erst anfangen...morgen beginnt die Weltmeisterschaft. Man kann es drehen und wenden wie man will(hehe), Gewalt ist und bleibt ein menschliches Fehlverhalten, von der Steinzeit bis ins heutige dunkle digitale Zeitalter. In der Realität schadet man durch Gewalt sich und die Anderen.Im Spiel schadet man niemanden, und wenn die Politiker heulen, Kinder werden durch Spiele gewaltbereiter, dann sollten Eltern ihnen die Spiele halt nicht kaufen.Eigenverantwortung? Wer übrigens denkt das Jugendgewalt bei uns ansteigt, soll mal statt nach Kreuzzberg oder Moabit nach Somalia fliegen.Dort gibts keine Mario, Tomb Raider oder Masterchief Vorbilder. Wer dort ein paar Stunden überlebt, ohne von Jugendbanden abgeschlachtet zu werden, kann sich glücklich schätzen und auch weiterhin Steinhäusers Lieblingsspiel spielen.