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Neuer Träger für die USK

In der kommenden Woche wird die vom Hans von Bredow-Institut verfasste Studie über den Jugendschutz in Deutschland veröffentlicht. Die Untersuchung könnte durchaus Einfluss auf etwaige Bestrebungen der Killerspielgegner, aber auch auf das von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen angedachte Sofortprogramm zur Verschärfung des Jugendschutzes haben. Spiegel Online konnte bereits einen Blick auf das Ergebnis werfen und demzufolge wurden "Defizite in der Außendarstellung der USK" festgestellt.

Weiter heißt es, dass man mit mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit hinsichtlich der Finanzierung der Kontrollinstitution, Kritik und Vorwürfe gegenüber der USK entkräften könnte. Befürworter eines Verbots so genannter Killerspiele hatten zuweilen die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit der Organisation in Frage gestellt und angedeutet, dass diese zu eng mit den Spieleherstellern verbunden sei.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat nun eine strukturelle Änderung initiiert. Die USK wird aus dem bisherigen Trägerverein, dem Förderverein für Jugend und Soziales (fjs), gelöst und wird künftig als vom Publisherverband und den Ländern getragener gemeinnütziger Verein geführt. Der fsj ist u.a. auch Träger des Computerspielemuseums - ein Kontext, den Kritiker auch zum Anlass nahmen, die Arbeitsweise der USK zu hinterfragen.

Den Informationen von Spiegel Online zufolge war dieser Schritt schon seit einiger Zeit vorbereitet worden und dürfte nun besonders den Publishern in die Hände spielen, die sich mit diesem Ansatz stärker positionieren könnten. Die Untersuchung selbst hatte zwei mögliche Modelle nahegelegt - ein der BIU-Initiative ähnelndes Konstrukt oder einen Ansatz, bei dem staatliche bzw. föderale Institutionen federführend wären.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Phnx schrieb:
    Wenn die Menschen besser erzogen würden, wäre die Zensur überflüssig!
    es ist schon in der Sache der Wahrscheinlichkeit impliziert, dass es immer Idioten bei einer grossen Masse an Menschen geben wird, deswegen wird es immer vernachlässigte  [...]
    Phnx schrieb:
    Wenn die Menschen besser erzogen würden, wäre die Zensur überflüssig!
    es ist schon in der Sache der Wahrscheinlichkeit impliziert, dass es immer Idioten bei einer grossen Masse an Menschen geben wird, deswegen wird es immer vernachlässigte Menschen geben, die sich bestimmte Fähigkeiten in der Welt antrainieren können (Armee, Spiele, Sport) und mit ihnen eigentlich nicht umgehen können und durchdrehen. Eigentlich finde ich die USK nicht schlecht, jedenfalls besser als damals die bpjm (was damals durch diese Vollpfosten nicht alles verschändelt wurde...). Wenn wir aber eine noch bessere USK bekommen, um so besser. Ich hoffe nur, dass nicht gleich der rote Striche kommt, nur weil da was von Nazi drauf ist, siehe RTCW, peinlich.
  • Wenn die Menschen besser erzogen würden, wäre die Zensur überflüssig!
  • ist doch gut, das die usk näher an die industrie gerückt wird. das stärkt die lobby :)