Sony setzt auf exklusive Inhalte
Runde X im verbalen Armdrücken zwischen Sony und Microsoft: Diesmal ist der Senior Vice President of Publisher Relations von Sonys Amerika-Sparte, Rob Dyer, am Zug und sieht seinen Arbeitgeber freilich klar im Vorteil. Sein Argument sind die in Relation zu den verkauften Konsolen abgesetzten Spiele - Spieler würden sich häufiger für die PS3-Version eines Titels entscheiden als für das Xbox 360-Gegenstück. Dies treffe auf jedes Genre zu, nur Shooter seien auf der Microsoft-Konsole nach wie vor beliebter. Und Dyer kennt natürlich auch einen wichtigen Grund, weshalb Sony-Fassungen beliebter sind: So habe nicht nur eine PS3-orientierte Werbekampagne für Madden NFL 10
die hauseigene Konsole bei diesem Titel besser dastehen lassen, einen ähnlichen Beitrag hätten die exklusiven Inhalte für Batman: Arkham Asylum
geleistet. Nicht zuletzt würde auch die ausschließlich für PS3 erhältliche Collector's Edition von Dante's Inferno
zeigen, wie Sony zum Verkauf "seiner" Spiele beitragen könne.
Im Gegenzug gesteht der PR-Vizepräsident ein, dass sich Microsoft wohl auch in Zukunft mehr Exklusivtitel von Third Party-Entwicklern wie Valve oder Epic leisten werde. Sony halte dem allerdings die größere Anzahl der exklusiven Entwicklungen aus eigenem Haus gegen: "Bungies kommendes Halo wird das letzte sein, Rare bringt selten etwas heraus, dann gibt's noch Peter Molyneux mit seinen Fable-Geschichten.... aber sie [Microsoft, Anm. d. Red.] haben keine eigenen Entwicklerstudios in Redmond oder sonst irgendwo." Letztlich wären Exklusivtitel aber ohnehin nicht mehr so präsent wie zu PS2-Zeiten - daher die Entscheidung Sonys, wie bei Madden, Batman oder Dante's Inferno auf exklusive Inhalte zu setzen, anstatt ganze Projekte zu "kaufen". Mit speziellen Hinweisen wolle man in Zukunft schon in den Regalen der Händler auf die zusätzlichen Inhalte von PS3-Versionen hinweisen.
Im Gegenzug gesteht der PR-Vizepräsident ein, dass sich Microsoft wohl auch in Zukunft mehr Exklusivtitel von Third Party-Entwicklern wie Valve oder Epic leisten werde. Sony halte dem allerdings die größere Anzahl der exklusiven Entwicklungen aus eigenem Haus gegen: "Bungies kommendes Halo wird das letzte sein, Rare bringt selten etwas heraus, dann gibt's noch Peter Molyneux mit seinen Fable-Geschichten.... aber sie [Microsoft, Anm. d. Red.] haben keine eigenen Entwicklerstudios in Redmond oder sonst irgendwo." Letztlich wären Exklusivtitel aber ohnehin nicht mehr so präsent wie zu PS2-Zeiten - daher die Entscheidung Sonys, wie bei Madden, Batman oder Dante's Inferno auf exklusive Inhalte zu setzen, anstatt ganze Projekte zu "kaufen". Mit speziellen Hinweisen wolle man in Zukunft schon in den Regalen der Händler auf die zusätzlichen Inhalte von PS3-Versionen hinweisen.