Sony über die Euro-PS3
Die Ankündigung der im Vergleich zu den in Japan und Nordamerika erhältlichen Systemen gestutzten Abwärtskompatibilität der PAL-Version der PlayStation 3 hat nicht unbedingt Begeisterung bei den Spielern hervorgerufen. Auf dem Sony-Blog ThreeSpeeches äußert man sich jetzt zu ein paar häufig gestellten Fragen.
Man bestätigt, dass, wie bereits vermutet, der EE/GS-Chipsatz (die auch in der PS2 verwendete Emotion Engine/Graphics Synthesizer) eingespart wurde, und Sony stattdessen auf eine Softwarelösung setzt.
Derzeit sei man noch dabei, das Ausmaß der Kompatibilät von PS2-Spielen abzuschätzen und werde dies auch noch bis zum Launch der Konsole tun. Dies mache es unmöglich, die Liste der unterstützten Spiele schon vor dem 23. März zu veröffentlichen.
Die Frage, warum Europäer denn für eine schlechtere Version der Konsole mehr bezahlen müssen, wird zwar gestellt - wirklich beantwortet hat man sie allerdings nicht.
Man verweist nur darauf, dass die PAL-Version "genauso leistungsfähig wie die in Japan und Nordamerika erhältlichen PS3s" wäre. Die das System bestimmenden Schlüsselmerkmale seien schließlich der Cell-Chip, das Blu-Ray-Laufwerk, der SIXAXIS-Controller und die Fähigkeit, Spiele in der 1080p-Auflösung auszugeben.