Assassin's Creed
USK: 16

Software-Dieb verurteilt

Wenn Spiele schon vor ihrem offiziellen Stapellauf im Netz landen, dann ist das Leck nicht selten dort verortet, wo sie vervielfältigt werden. Im Falle von Assassin's Creed konnte eine solcher Vorgang tatsächlich auf eine Person zurückgeführt werden. Die Konsequenz: Nachdem sich Christopher Anzalone aus North Carolina schuldig bekannt und zugegeben hat, eine Version aus einer für die Herstellung der Box-Fassung zuständigen Fabrik entwendet und die Daten hochgeladen zu haben, wurde er nun zu fünf Jahren auf Bewährung und einer Strafzahlung in Höhe von 25.000 Dollar verurteilt. Auch muss er drei Monate lang eine offene Anstalt bzw. Resozialisierungseinrichtung besuchen.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Boesor schrieb:
    Unabhängig davon was die Unternehmen wollen ist es meiner Ansicht nach dennoch wahrscheinlich, dass die Umsatzsteigerung der letzten Jahre ohne Kopien noch höher gewesen wäre.
    Und ebenfalls unabhängig davon ist es meiner Ansicht nach sogar  [...]
    Boesor schrieb:
    Unabhängig davon was die Unternehmen wollen ist es meiner Ansicht nach dennoch wahrscheinlich, dass die Umsatzsteigerung der letzten Jahre ohne Kopien noch höher gewesen wäre.
    Und ebenfalls unabhängig davon ist es meiner Ansicht nach sogar noch viel wahrscheinlicher, dass die Umsatzsteigerung der letzten Jahre mit ein wenig mehr Kundenfreundlichkeit sogar noch VIEL höher gewesen wäre ;-).. Ich will gar nicht wagen zu mutmassen, wieviele Leute MW2 wegen dem fehlenden Lan (ohne Internet) oder der (zwingenden) Steambindung NICHT gekauft haben. Oder wieviele Käufer auf AC2 verzichtet haben. Wieviele Leute auf weitere Spiele von Ubisoft verzichten werden. Wieviele CoD7 nicht kaufen werden wegen dem Debakel mit MW2. Wie viele Leute haben sich wohl MW2 nicht gekauft sondern heruntergeladen, NUR weil das Spiel einfach eine Zumutung ist, und der MP für viele als unspielbar gilt? Nur für den SP wird wohl niemand 50-60? ausgeben. :) Und hier ist die Milchmädchenrechnung sogar mehr als einfach: Man kann jedes "nicht gekaufte Exemplar" mit einem exakten Schaden beziffern. Wie viele Leute tatsächlich "verzichtet" haben ist natürlich schwer zu sagen, aber der Umsatz hätte sicherlich viel höher sein können. Und das Image sollte man wirklich nicht unterschätzen, das ist etwas vom Wichtigsten.
  • Ja aber waren Hehler nicht Leute, die gestohlenen Krempel verkauft haben? Wenn ich bei RS was ziehe, bin verteil ich das ja nicht, kann ich ja kein Hehler sein. (Wobei man bei Hehlerware mitunter auch dran ist, wenn man sie kauft, afaik). Hach, alles gar nicht so leicht. Die Industrie hätte die  [...] Ja aber waren Hehler nicht Leute, die gestohlenen Krempel verkauft haben? Wenn ich bei RS was ziehe, bin verteil ich das ja nicht, kann ich ja kein Hehler sein. (Wobei man bei Hehlerware mitunter auch dran ist, wenn man sie kauft, afaik). Hach, alles gar nicht so leicht. Die Industrie hätte die Leute wohl besser einfach "Hehler" genannt, da weiß jeder was gemeint ist, die werden direkt in das richtige Milieu geschoben und sogar Oppa Paschulke weiß, dass das kriminelles Pack ist. (Und Götz George denen auf's Maul haut, den Schweinen, mit denne Drosche da, die [diverse Rassismen]...) Unter "Raubkopierer" kann sich doch keiner ohne PC was vorstellen, so bekommt man keine Stimmen für Netzsperren.
  • Sir Richfield schrieb:
    hardcoreHARALD schrieb:
    du hast vollkommen recht, ich hab einen kopieräuber beschrieben.^^
    *lol* Habe ich so noch nicht betrachtet. Und HEY, da ist der Bogen zum Thema wieder: Denn der Junge hat die Kopie ja nicht
     [...]
    Sir Richfield schrieb:
    hardcoreHARALD schrieb:
    du hast vollkommen recht, ich hab einen kopieräuber beschrieben.^^
    *lol* Habe ich so noch nicht betrachtet. Und HEY, da ist der Bogen zum Thema wieder: Denn der Junge hat die Kopie ja nicht geraubt, nur gestohlen. Wir haben hier also einen Kopiedieb, Industriesprech] in diesem falle ja. wenn ich mir jetzt allerdings ein spiel ausm p2p oder rs saug dann hab ich die kopie ja noch nicht einmal geklaut soandern lasse mich quasi vom dieb beschenken, also bin ich gar kein dieb mehr sondern ein hehler. ergo sind leute die sich das illegal ausm netz ziehen keine kopiediebe sondern kopiehehler, industriesprech: hehlkopierer. na da haben wir doch ein passendes wort, hört sich zwar genauso dumm an wie raubkopierer, allerdings nicht mehr so polemisch. ich hab bis jetzt noch nie was davon gehört dass ein hehlkopierer^^ durch eine kopie jemandem körperlichen schaden zugefügt hat. doof nur dass zumindest laut wikipedia "Hehlerei nur an einer Sache, nicht etwa an Forderungen oder Daten, möglich ist".^^