Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bekam - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Naughty Dog
Publisher: Sony
Release:
10.05.2016
Test: Uncharted 4: A Thief's End
91

“Uncharted 4: A Thief's End ist ein visueller Hochgenuss und definiert hinsichtlich der Regie den Höhepunkt der Serie. Spektakuläre Action und reife Erzählweise fließen ineinander. Ein grandioses Action-Adventure.”

Leserwertung: 87% [2]

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Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bekam

Uncharted 4: A Thief's End (Action) von Sony
Uncharted 4: A Thief's End (Action) von Sony - Bildquelle: Rollingstone.com
In einem ausführlichen Gespräch mit dem neuen Videospielmagazin Glixel ist Neil Druckmann darauf eingegangen, warum es in Uncharted 4: A Thief's End seltener zu Schießereien kommt als in den Vorgängern. Außerdem erläuterte er jede Menge gestrichene Szenen und Story-Elemente. Wer keine Spoiler mag, sollte also lieber nicht weiter lesen. Eine Trophäe im Spiel ist bekanntlich ein Seitenhieb auf die ständige Kritik zum hohen Bodycount der Serie - und wie er die Handlung und Nathans Image als sympathische Person konterkariert: "Ludonarrative Dissonance" heißt die Trophäe, welche der Spieler nach dem Erledigen von 1000 Gegnern bekommt. Druckmann erzählt allerdings, dass er nicht verstehe, warum ausgerechnet Nathan als Massenmörder kritisiert werde, nicht aber Indiana Jones oder Luke Skywalker. Der neue Fokus auf weniger Kämpfe habe also nichts mit dieser Kritik zu tun, sondern weil die Entwickler das Tempo verändern wollten:

"Wir haben bewusst weniger Kämpfe eingebaut. Aber das lag eher am Wunsch, ein anderes Tempo zu haben - und nicht daran, auf das 'Ludonarrative Dissonance'-Argument zu reagieren. Ich glaube nämlich nicht, dass es zutrifft."

Wer Spaß an gestrichenen Szenen hat, sollte einen Blick auf das komplette Interview werfen. So wurde z.B. eine spielbare Schneeballschlacht mit Sam in Schottland gestrichen. Eine Art Koch-Simulation am heimischen Herd wurde ebenfalls verworfen. Zeitweise gab es sogar die Möglichkeit, sich eigene Kletterlöcher in die Wand zu schießen. Auch viele ruhige Szenen zogen die erzählerischen Parts laut Druckmann zu sehr in die Länge. Zurückblickend ist er offenbar recht zufrieden mit den Stellen, an denen die Schere angesetzt wurde. Als er gefragt wird, ob eine der Elemente vielleicht ihren Weg in einen möglichen Director's Cut finden könnten, lautet die Antwort:

"Das einzige, dem ich wehmütig hinterherblicke, ist der Schwertkampf. Das ist das einzige, welches meiner Meinung nach nicht das Tempo, die Stimmung oder etwas anderes stören würde."

Diese Szene wurde als einzige aus Zeitgründen eingestampft: In einer früheren Fassung des Spiels konnten die Geschwister beim Erforschen des Anwesens Schwerter von der Wand nehmen und ein wenig damit kämpfen - damit der Spieler die später wieder auftauchende Mechanik schon früh üben konnte. 

Letztes aktuelles Video: Accessibility-Video


Quelle: Glixel/Rollingstone.com

Kommentare

Xris schrieb am
billy coen 80 hat geschrieben:
Xris hat geschrieben: Und wie du siehst scheint die Community hier schon in zwei Teile geapalten. Es gibt auch etliche die jeden Uncharted Teil gespielt haben aber nie so ganz damit zufrieden waren.

Mönsch, das ist ja echt unfassbar, nä??? Wo es doch sonst ein Merkmal aller guten Spiele ist, dass sie ausnahmslos jedem absolut supie-gut gefallen... :roll:

Hier hast du einen Keks.
billy coen 80 schrieb am
Xris hat geschrieben: Und wie du siehst scheint die Community hier schon in zwei Teile geapalten. Es gibt auch etliche die jeden Uncharted Teil gespielt haben aber nie so ganz damit zufrieden waren.

Mönsch, das ist ja echt unfassbar, nä??? Wo es doch sonst ein Merkmal aller guten Spiele ist, dass sie ausnahmslos jedem absolut supie-gut gefallen... :roll:
Xris schrieb am
Masters1984 hat geschrieben:
Xris hat geschrieben:
Es wird immer Interaktivität gefordert und ein Indiana Jones in Spielform kann nur mit so einem Body Count funktionieren - es sei denn man entwickelt einen Walking Simulator.

Oder mit Geschicklichkeits- und Rätseleinlagen mit wenigen aber dafuer schwierigen Ballereinlagen? Solls alles schon gegeben haben... mann nennt es glaube ich Action Adventure....

Dann wäre das aber kein Uncharted mehr. Passt dir das nicht, dann solltest du vielleicht etwas anderes spielen, wo es keine solche Shooter-Einlagen gibt, denn ein Uncharted ohne Shooter-Einlagen ist undenkbar. Sogar in The Last Of Us gibt es stellenweise Shooter-Einlagen. Uncharted 4 hat im Vergleich zu den Vorgängern schon deutlich mehr ruhige Passagen, dadurch haben die Shooter-Einlagen natürlich ebenfalls deutlich abgenommen. Wer so gar nicht damit kann, für den ist Uncharted wohl generell nicht geeignet.

Demnach ist ja schon U4 kein Uncharted mehr da es sich bereits viel stärker als die Vorgänger auf jene Elemente die ein Action Adventure ausmachen konzentriert. Es müste nur in einigen Bereichen noch etwas anspruchsvoller wereen. Und wie du siehst scheint die Community hier schon in zwei Teile geapalten. Es gibt auch etliche die jeden Uncharted Teil gespielt haben aber nie so ganz damit zufrieden waren.
Shinobi_Opera schrieb am
Wie ich nochmals bestätige, die häufig vorkommenden ruhigen Passagen waren schon zu viel des guten.
Das war nicht durchatmen, sondern eher ein-und-ausatmen :mrgreen:
Und jedenfalls bei mir musste ich öfters den Sound umstellen, denn Nathan und Co. klangen teils viel zu Leise
während der Autofahrten, umschauen ... und dann wenn es gleich im Anschluss zu einer Schießerei kam waren die Effekte so dermaßen Laut.
Also Effekte auf ca. 10 von 20 und Filmsequenzen auf 16 runtergeschraubt, dann passt es auch einigermaßen ;)
Mr-Red-M schrieb am
EllieJoel hat geschrieben:
Hiri hat geschrieben:
Mr-Red-M hat geschrieben:Das einzige was mir aufgefallen ist, ist das zu wenig geballert wird.
Gerade das hat mir in der Vorgängern immer am besten gefallen...

Geht mir genau so. Aber die Action Szenen die drin sind, sind schon extrem gut inszeniert.

Da geht es mir komplett anders. Wenn in einen Spiel zuviel geballert wird quasi eine Welle nach der anderen auf einen losgelassen wird ermüdet mich das ziemlich schnell und ich verliere die Lust. Da gefällt es mir viel besser wenn es da auch mal ne Pause gibt zum durchatmen und entspannen/Erkunden. Ein Grund warum mir Uncharted 4 viel besser gefällt als die Vorgänger aber ist wohl Geschmackssache.

Da sieht man schön, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.
Was an Action geboten wird ist wirklich 1A.
Diese Pausen zum "durchatmen" sind grundsätzlich in Ordnung.
Hier waren Sie mir nur etwas zu viel, vor allem das zu häufige Klettern.
Hatte aufgrund der Vorgänger einfach eine höheren Action-Anteil erwartet.
Ich glaube auch das Naughty Dog sich selbst dessen vollkommen bewusst war,
da man ja sogar im Nachgang gezielt die Action-Parts anwählen kann.
schrieb am

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