"Mikro-Transaktionen sind die Zukunft"
Als Chief Operating Officer von Electronic Arts ist Peter Moore mittlerweile zur rechten Hand von John Riccitiello aufgestiegen. Angesprochen darauf, wie man denn die Balance wahren will beim Einbau von Mikro-Transaktionen, blickte der Brite im Interview mit Kotaku jetzt in die Kristallkugel: "Ich glaube, letztendlich wird es unausweichlich in jedem Spiel Mikro-Transaktionen geben, aber der Zugang zum Spiel selbst wird kostenlos sein."
Wenn er irgendwann in Rente gehe, werde es vielleicht so sein, dass Hunderte von Millionen von Spielern ein Spiel spielen, es aber niemand gekauft habe. Da würde man vielleicht im Schnitt fünf bis sechs Cent pro Nutzer am Tag erwirtschaften, und der Großteil werde nie Geld ausgeben. Was völlig ok sei für den Hersteller, da jene Spieler dennoch Teil des Wirtschaftssystems seien. Die Leute, die bereit sind, Geld auszugeben, würden doch lieber in einem Spiel gut sein, das von möglichst vielen Leuten gespielt wird.
In fünf, vielleicht aber auch erst zehn Jahren würde Free-to-play der Standard sein. Das sei dann so, als ob man in einem Laden in einem Einkaufszentrum gehe und sich Hosen anguckt - zahlen müsse man erst, wenn man sie dann auch mitnehmen wolle.
Wie aber soll das bei einem Spiel mit Story-Fokus wie Mass Effect funktionieren?
"Darum geht es ja. Was macht man dann? Es kann gut sein, dass es Spiele gibt, die überleben werden und die 60 Dollar kosten werden. Ich glaube aber, das wahre Wachstum liegt darin, wenn man Milliarden von Leuten in die Branche bringt und sie Spieler nennt.
Die Hardcore-Spieler hören das nicht gerne. Sie verschanzen sich und wollen etwas schützen, bei dessen Aufbau sie vom Gefühl her mitgeholfen haben - und das ist ja durchaus gerechtfertigt."
Die Wii und Spiele wie Wii Sports, EA Active, Rock Band oder Guitar Hero hätten es vorgemacht: Die Szene habe sich von einer "dunklen Kunst von Teenage-Jungs, die für gewöhnlich abgesondert im Schlafzimmer testosteron-gefüllte Inhalte konsumiert haben, über die sich alle beschwert haben, hin zu einer Szene entwickelt, in der jeder ein Spieler ist."
"Wenn du deinen Zeigefinger bewegen und damit so eine Wischbewegung machen kannst, dann bist du ein Spieler. Und so muss der Lauf der Dinge sein."
Wenn er irgendwann in Rente gehe, werde es vielleicht so sein, dass Hunderte von Millionen von Spielern ein Spiel spielen, es aber niemand gekauft habe. Da würde man vielleicht im Schnitt fünf bis sechs Cent pro Nutzer am Tag erwirtschaften, und der Großteil werde nie Geld ausgeben. Was völlig ok sei für den Hersteller, da jene Spieler dennoch Teil des Wirtschaftssystems seien. Die Leute, die bereit sind, Geld auszugeben, würden doch lieber in einem Spiel gut sein, das von möglichst vielen Leuten gespielt wird.
In fünf, vielleicht aber auch erst zehn Jahren würde Free-to-play der Standard sein. Das sei dann so, als ob man in einem Laden in einem Einkaufszentrum gehe und sich Hosen anguckt - zahlen müsse man erst, wenn man sie dann auch mitnehmen wolle.
Wie aber soll das bei einem Spiel mit Story-Fokus wie Mass Effect funktionieren?
"Darum geht es ja. Was macht man dann? Es kann gut sein, dass es Spiele gibt, die überleben werden und die 60 Dollar kosten werden. Ich glaube aber, das wahre Wachstum liegt darin, wenn man Milliarden von Leuten in die Branche bringt und sie Spieler nennt.
Die Hardcore-Spieler hören das nicht gerne. Sie verschanzen sich und wollen etwas schützen, bei dessen Aufbau sie vom Gefühl her mitgeholfen haben - und das ist ja durchaus gerechtfertigt."
Die Wii und Spiele wie Wii Sports, EA Active, Rock Band oder Guitar Hero hätten es vorgemacht: Die Szene habe sich von einer "dunklen Kunst von Teenage-Jungs, die für gewöhnlich abgesondert im Schlafzimmer testosteron-gefüllte Inhalte konsumiert haben, über die sich alle beschwert haben, hin zu einer Szene entwickelt, in der jeder ein Spieler ist."
"Wenn du deinen Zeigefinger bewegen und damit so eine Wischbewegung machen kannst, dann bist du ein Spieler. Und so muss der Lauf der Dinge sein."