4Sceners: Vier spannende Effektorgien haben wir aus dem Release-Pool der finnischen Demo-Party Payback 2014 für euch herausgefischt. - 4Players.de

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Releases von der Payback 2014

4Sceners (Sonstiges) von
4Sceners (Sonstiges) von - Bildquelle: 4Players

Die zweite Demo-Party des Jahres 2014 fand in Finnland statt. Auf der Payback 2014 haben wir aus dem Release-Pool ein paar feine Effektorgien für euch herausgefischt:


Järjen Valo / Peisik (2nd at Payback 2014)
Järjen Valo ist das bisher stärkste Stück Echtzeitkunst, welches die finnische Demogruppe Peisik bislang veröffentlicht hat. Wobei die Betonung durchaus auf Kunst liegt. Moderne Kunst, um zu präzisieren. Denn Järjen Valo fällt in erster Linie durch seine nüchternen, klaren Formen auf, die zwar reichlich bunt beleuchtet werden, aber über keinerlei Textur verfügen. Perfekt begletet von zuerst ruhigen, später dann bombastischen Tönen, wird dieser Formenspaß gespiegelt, rotiert und in die Mangel genommen. Das wirkt ästhetisch ansprechend und durchdacht. Weiter so!


Synapse / Firebug & cce (2nd at Payback 2014)
Ein langer, pulsierender Schlauch räkelt sich durch einen endlosen Gang. Fast könnte man meinen, dass dies nicht nach viel klingt. Wenn dieser Schlauch jedoch eine Überdosis Glow verpasst bekommt, die Kamera wilde Schwenks vollführt und dann auch noch treibende Musik ins Spiel kommt, wirkt dieses Schauspiel in nur 4096 Bytes rasant, befriedigend und ungemein launig. Zumal hier drei frische und freche Beleuchtungsarten ordentlich Stimmung in den überdimensionierten Regenwurm pumpen.


Atlantis / Naavis (4th at Payback 2014)
Der Programmierer Naavis hat nichts mit der Demoszene-Ikone Navis von Andromeda Software Development zu tun. Wenn er jedoch so weiter macht, könnte er seinem Namensähnlichem Vetter aber durchaus näher kommen. Mit Atlantis, seiner ersten Szenedemo überhaupt, ist Naavis nämlich ein beachtliches Debüt gelungen. Ruhig und sanft geht es in diesem Werk zu. Wunderschöne kaleidoskopische Bilder rotieren zu Beginn auf dem Bildschirm. Danach folgt mit der zerklüfteten Höhlenwelt zwar ein Stilbruch, der aber dennoch interessant aussieht. Mit schicken Fraktalen im Mittelteil und der abschließenden Rückkehr in Richtung Kaleidoskop wird die Reise nach Atlantis abgeschlossen. Zurück bleibt ein zufriedener, entspannter Zuschauer, der insbesondere den tollen Farben und Formen am Anfang und Ende, sowie der wunderschönen Musik erlegen ist.


Luma / Mercury (1st at Payback 2014)
Das, was schon Smash Designs in ihrer 2002er-Demo Adrenalin zeigten, packen Mercury anno 2014 in Luma, einer 45 Kilobyte kleinen Intro: Einen Jahrmarkt samt Fahrgeschäften. In Mercurys Intro ist alles nur ein wenig durchsichtiger. Statt aus Wireframes und Texturen bestehen die Attraktionen in Luma aus einzelnen Punkten, die heller leuchten als jeder einzelne Lichtstrahl im Filmklassiker Tron. Zu netter Musik rauscht man über den Kirmesplatz, wirbelt hier und da ein wenig herum und fragt sich nach einer Weile, warum es zum einen gar so viel Glow-Power verwendet wurde, und zum anderen, wo denn hier nun der wirkliche Fahrspaß drin steckt. Denn eigentlich reißen diese Attraktionen höchstens auf einem lädlichen Volksfest wirklich von den Sitzen.


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