4Sceners: Der Indie-Shooter SuperHot hat mehr Style als Conchita Wurst, ist aber mindestens genauso ungewöhnlich und erfolgreich. - 4Players.de

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SuperHot - super Style!

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4Sceners (Sonstiges) von - Bildquelle: 4Players

Früher haben die coolen Kids grafische Effekte aus den Home-Computern wie C-64 oder Amiga herausgekitzelt, welche die damalige Riege der Spieleprogrammierer für nicht möglich gehalten haben. Man denke nur an die Jungs von Szenegruppen wie The Silents, Crionics, Fairlight, Future Crew und und und, die mit gerade einmal 14 Lenzen sensationelle, in Echtzeit dargestellte Effekte erschaffen haben, welche sie in so genannen Szenedemos zeigten.


Heutzutage scheint ein Wechsel vonstatten zu gehen. Die Demoszene gibt es zwar immer noch, dank der boomenden Indie-Szene hat es aber den Anschein, dass viele junge Programmierer und Grafiker ihre kreative Ader in Spieleprojekten ausleben. Wie sonst ist diese Flut an interessanten Game-Projekten mit unglaublich stylischem Art-Design zu erklären, welche momentan Steam Greenlight und Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter überschwemmen - was beileibe nichts Schlechtes ist. Neuestes, heißes Stylomaten-Brett im Ofen ist der First-Person-Shooter SuperHot.

Das, von einer handvoll junger Burschen entwickelte Spiel, ist nicht irgendein Shooter. Neben der andersartigen, visuellen Gestaltung ist das Kernelement des Spiels die Tatsache, dass sich Gegner und Objekte erst bewegen, sobald die eigene Spielfigur manöveriert wird. Das ergibt nicht nur atemberaubende, optische Momente, in welchem Kugeln, Glassplitter und getroffene Körper wie in Zeitlupe oder Stop-Motion umherwirbeln. Nein, es entsteht ein völlig neue Spielerfahrung. Wie muss ich mich selbst bewegen, um unbeschadet den nächsten Raum durchqueren zu können? Welcher Weg ist am sinnvollsten? Reicht die Munition? Knifflige Entscheidungen und geschicktes Timing stehen an der Tagesordnung.


Bereits der recht frühe Prototyp lässt die Möglichkeiten erahnen, welche das stylisch aussehende Spiel, das mit klarem, eigentlich nüchternem Art-Design und den Orange-farbenen Gegnern eine visuelle Duftmarke setzt, wie es sonst nur Szenedemos á la 5 Faces von Fairlight tun. Die zahlreichen Partikeleffekte unterstreichen den demoesken Anstrich noch zusätzlich.

Man darf gespannt sein, was die polnischen Jungspunde aus dem SuperHot-Protoypen noch formen werden. Das Potential ist da, das Art-Design fasziniert. Die Kickstarter-Kampagne mit dem Mindestziel von 100.000 US-Dollar wurde innerhalb eines Tages geknackt. Jetzt heißt es, aus dem rohen Diamanten eine glitzernde Schönheit zu formen. Mit mehr Waffen, Gegnertypen, hoffentlich einer spannenden Story und dem dazugehörigen Drumherum. Ob das funktoniert? Wir glauben daran! Noch bis zum 14. Juni läuft SuperHot auf Kickstarter und dürstet nach noch mehr Moneten.




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