WiiWare

Vorerst keine Demos

Auf der Game Developers Conference 2008 stellt Nintendo das vor längerer Zeit angekündigte WiiWare erstmals der Öffentlichkeit ausführlich vor - und N'Gai Croal konnte schon mal ein paar Details in Erfahrung bringen.

Das Konzept des Dienstes, der in Nordamerika am 12. Mai eröffnet wird, ist mit Xbox Live Arcade vergleichbar: Wii-Nutzer können online Spiele für ihr System erwerben und herunterladen. Im Gegensatz zur Virtual Console handelt es sich dabei nicht um emulierte Oldies, sondern um Neuentwicklungen.

Im Gegensatz zu Microsofts Dienst wird es aber bei WiiWare zumindest vorerst keine Demoversionen jener Spiele geben, die man dort beziehen kann. Man wolle den Entwicklern keine Restriktionen wie den Zwang zur Erstellung einer Anspielversion auferlegen, so die Begründung des Herstellers. Demos seien nicht erforderlich, heißt es - unklar bleibt allerdings, ob sie denn möglich sind, so denn der Entwickler darauf besteht. Nintendo selbst will im Netz ausführliche Informationen zu jedem Spiel zur Verfügung stellen.

Ebenfalls wage sind die Äußerungen bezüglich einer Größenbeschränkung für WiiWare-Spiele. Einigen Vermutungen zufolge liegt die bei 40 oder 50 MB, Nintendo selbst merkt nur an, dass man Entwicklern empfehle, die Software kompakt zu halten. Durch das Limit wolle man auch die Einstiegsschwelle so niedrig wie möglich gestalten und so verhindern, dass kleinere Teams mit den (umfangreicheren) Produktionen größerer Hersteller konkurrieren müssen.

Ähnlich wie bei der Virtual Console oder XBLA wird es unterschiedliche Preiskategorien geben - konkrete Zahlen wurden allerdings noch nicht genannt.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • naja...sooo schlimm find ich das nich... hier wird wohl kaum über spiele der preisklasse 45-60 euro gesprochen, sondern eher über kleine low-budget spiele....da is der ein oder andere fehlkauf sicher zu verkraften.... außerdem gibt es ja auch spielezeitschriften, die sowas testen...von daher ist  [...] naja...sooo schlimm find ich das nich... hier wird wohl kaum über spiele der preisklasse 45-60 euro gesprochen, sondern eher über kleine low-budget spiele....da is der ein oder andere fehlkauf sicher zu verkraften.... außerdem gibt es ja auch spielezeitschriften, die sowas testen...von daher ist ein fehlkauf eigentlich ausgeschlossen... also: alles halb so wild...
  • Keine Demos ist natürlich schade. Ich gehe jedoch davon aus, dass Nintendo es seinen "Vertragspartnern" freistelen wird Demos zu publizieren. Ich neme außerdem an, dass Demos nicht vorgesehen sind, da die Wii ja nur über sehr beschränkten Speicher (Intern + SD Karte) verfügt.  [...] Keine Demos ist natürlich schade. Ich gehe jedoch davon aus, dass Nintendo es seinen "Vertragspartnern" freistelen wird Demos zu publizieren. Ich neme außerdem an, dass Demos nicht vorgesehen sind, da die Wii ja nur über sehr beschränkten Speicher (Intern + SD Karte) verfügt. Vielleicht hat Nintendo davor Angst, dass aus diesem Grunde so mancher Kunde (obwohl er Demos natürlich wieder löschen kann) noch verärgerter reagieren würde.
  • Vegan Gamer schrieb:
    Demos wären echt ein schöner Service. Gab's ber bei Nintendo leider noch nie. -_- Aber zum Glück hat man heute viel mehr Möglichkeiten sich über ein Spiel zu informieren, vor allem Gameplay Videos und Video Reviews im Netz finde ich immer sehr hilfreich. nd
     [...]
    Vegan Gamer schrieb:
    Demos wären echt ein schöner Service. Gab's ber bei Nintendo leider noch nie. -_- Aber zum Glück hat man heute viel mehr Möglichkeiten sich über ein Spiel zu informieren, vor allem Gameplay Videos und Video Reviews im Netz finde ich immer sehr hilfreich. nd meine Erfahrung ist bis jetzt, das Demos i. d. R. nur meinen Eindruck von einem Spiel bestätigt haben: Guter Eindruck, gute Demo; schlechter Eindruck, schlechte Demo. Nur ganz selten hab' ich nach ner tollen Demo mal Spiele gekauft, die mir hinterher nicht gefallen haben. Richtig sinnvoll finde ich Demos aber hauptsächlich am PC, um zu schauen ob ein Spiel auf dem eigenen System läuft.
    Auch wenn das jetzt ein Filmzitat ist: " Das ist so nicht ganz richtig" Hatte mal von einem Händler, als ich mir dort mal ein Spiel gekauft hatte eine Gamecube-Demo-Disc bekommen, diese beinhaltet eine MetroidPrime2:Echoes-Demo und Videos von ResidentEvil-Spielen. Schade nur, dass Nintendo diese Demos nicht normal wie Sony in Zeitschriften solche Demos releast. Momentan habe ich die Demo-Disc meinem kleinen Bruder geliehen, damit er sich das mal ansehen kann. Was Demos allgemein angeht, ist eine Aussage, dass diese nicht erfolgreich sind völliger Bockmist! Man hat so manches Spiel, dass man gerne mal vorher anspielen würde, bevor man es für z.B. bis zu 59? im Geschäft kauft. Wenn man an einer Demo sieht, dass ein Spiel, bei dem man das vorher eher nicht gekauft hätte, könnte es sehr wahrscheinlich dazu kommen, dass man es sich kauft. Allerdings gibt es auch Spiele, dei erst in Videos vorher ziemlich gut wirken, jedoch dann wenn man die Demo spielt, als völlig beschissen rüberkommen, wodurch man sich das Geld für eine vermasselte Vollversion sparen kann. Das einzigste mal, bei dem ich nach einer Demo den Kauf bereut hatte, war StarTrek:DerAufstand(in 3Stunden durch mit einem Absturz + PC-Neustart in jeder der Stunden, damit das Spiel sich wieder als Vollversion anerkannte) - Naja, typisch für 'n Movieversoftung halt. Wenn die sich nicht vorstellen können, dass eine Demo keine positiven Effekte auf die Kaufentscheidungen haben, dann sind diese Softwareschmieden nicht davon wirklich überzeugt genug, dass Ihr Spiel gut ist. Sehr häufig erkennt man, dass ein Spiel gut ist, wenn man es zum ersten mal selber spielt, so hatte ich mir letztens mal für ~8? Viewtiful Joe bei GameStop gekauft, und muss sagen, dass es ziemlich viel spass macht. Vorher war ich bislang noch nicht davon überzeugt, da mir der Grafikstil misfiel. Nachdem ich jedoch Fansubs der ersten Anime-Folgen dazu gesehen hatte, änderte ich meine Meinung zu "mal antesten". Und ich frage mich echt, warum sich die Geister von BigN gegen die Demos stellen, zumal die meisst eher nutzen anstatt zu schaden.