gc-Eindruck: Monster-Schnetzelei
Dead Space
kam letztes Jahr wie aus dem Nichts und sorgte auf 360 & PS3 für einen actionreichen Survival Horror-Trip, der vor allem durch die beklemmende Atmosphäre und die bizarren Kreaturen an Bord der Ishimura begeistern konnte.
Auf Wii wird in Dead Space: Extraction
die Vorgeschichte erzählt und als Lightgun-Shooter umgesetzt - man wird also automatisch durch die Schauplätze der Planetenoberfläche und des Raumschiffs gelotst und sieht lediglich das Fadenkreuz, das man mit der Remote frei bewegen kann.
Das Konzept beim Kampf gegen die Biester hat man aus der Vorlage übernommen: Anstatt nur auf den Kopf zu zielen, sollte man lieber die Gliedmaßen der Gegner abtrennen, um sie zu erledigen. Auch Taktik ist gefragt, wenn man größere Brocken zunächst mit einem Stasis-Angriff erstarren lässt und anschließend von hinten die Schwachstelle ins Visier nimmt. Genau wie bei Dead Space verfügt man auch hier über ein großes Waffenarsenal vom Plasma-Cutter über Shotguns bis hin zu Impuls-Gewehren, die allesamt über einen sekundären Feuermodus verfügen. Das Nachladen funktioniert ähnlich bei bei Gears of War, denn auch hier muss man in einem kleinen Minispiel einen bestimmten Bereich in der Anzeige abpassen, um schnell frische Munition zu bekommen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Lichtpistolen-Ballereien soll bei Extraction auch die Story nicht zu kurz kommen. Es gibt also einige Zwischensequenzen zu sehen, in denen man den Dialogen der prima modellierten Charaktere folgt. Gleichzeitig werden diese Ruhepausen mit ihren langsamen Kameraschwenks dazu genutzt, sich wieder mit Heilpaketen und Munition auszurüsten, indem man Schränke öffnen oder die Augen nach nützlichen Items offen hält.
Teilweise darf man sogar kurzfristig manuell die Kamera übernehmen und sich komplett frei umschauen. Spätestens dann wird deutlich, wie ansprechend die düsteren Schauplätze aussehen. Tolle Licht- und Partikeleffekte, hervorragend modellierte Gegner, gut platzierte Schockeffekte sowie Ansätze einer dramatischen Wackelkamera sorgen für eine dichte Atmosphäre und zeigen eindrucksvoll, was man aus der Wii-Hardware technisch herausholen kann. Spaßig verspricht auch der Koop-Modus für zwei Spieler zu werden, auch wenn man sich hier mit den beiden Fadenkreuzen auf dem Bildschirm gerne mal gegenseitig die Sicht versperrt. Dafür versprechen Momente enorme Spannung, in denen ein Spieler mit Leuchtstäben die Gänge erhellt, während der andere sich um die Gegner kümmert, die plötzlich aus der Dunkelheit heraus angreifen.
Lightgun-Shooter fühlen sich wohl auf Nintendos Wii. Dead Space: Extraction könnte dabei einen Höhepunkt des Genres markieren, denn sowohl atmosphärisch als auch technisch scheint man bei EA alles richtig zu machen, um für packenden Ballerspaß zu sorgen. Bleibt nur die Frage, wie umfangreich der Überlebenskampf ausfallen und wie hoch der Wiederspielwert ausfallen wird...
gc-Eindruck: sehr gut
Auf Wii wird in Dead Space: Extraction
Das Konzept beim Kampf gegen die Biester hat man aus der Vorlage übernommen: Anstatt nur auf den Kopf zu zielen, sollte man lieber die Gliedmaßen der Gegner abtrennen, um sie zu erledigen. Auch Taktik ist gefragt, wenn man größere Brocken zunächst mit einem Stasis-Angriff erstarren lässt und anschließend von hinten die Schwachstelle ins Visier nimmt. Genau wie bei Dead Space verfügt man auch hier über ein großes Waffenarsenal vom Plasma-Cutter über Shotguns bis hin zu Impuls-Gewehren, die allesamt über einen sekundären Feuermodus verfügen. Das Nachladen funktioniert ähnlich bei bei Gears of War, denn auch hier muss man in einem kleinen Minispiel einen bestimmten Bereich in der Anzeige abpassen, um schnell frische Munition zu bekommen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Lichtpistolen-Ballereien soll bei Extraction auch die Story nicht zu kurz kommen. Es gibt also einige Zwischensequenzen zu sehen, in denen man den Dialogen der prima modellierten Charaktere folgt. Gleichzeitig werden diese Ruhepausen mit ihren langsamen Kameraschwenks dazu genutzt, sich wieder mit Heilpaketen und Munition auszurüsten, indem man Schränke öffnen oder die Augen nach nützlichen Items offen hält.
Teilweise darf man sogar kurzfristig manuell die Kamera übernehmen und sich komplett frei umschauen. Spätestens dann wird deutlich, wie ansprechend die düsteren Schauplätze aussehen. Tolle Licht- und Partikeleffekte, hervorragend modellierte Gegner, gut platzierte Schockeffekte sowie Ansätze einer dramatischen Wackelkamera sorgen für eine dichte Atmosphäre und zeigen eindrucksvoll, was man aus der Wii-Hardware technisch herausholen kann. Spaßig verspricht auch der Koop-Modus für zwei Spieler zu werden, auch wenn man sich hier mit den beiden Fadenkreuzen auf dem Bildschirm gerne mal gegenseitig die Sicht versperrt. Dafür versprechen Momente enorme Spannung, in denen ein Spieler mit Leuchtstäben die Gänge erhellt, während der andere sich um die Gegner kümmert, die plötzlich aus der Dunkelheit heraus angreifen.
Lightgun-Shooter fühlen sich wohl auf Nintendos Wii. Dead Space: Extraction könnte dabei einen Höhepunkt des Genres markieren, denn sowohl atmosphärisch als auch technisch scheint man bei EA alles richtig zu machen, um für packenden Ballerspaß zu sorgen. Bleibt nur die Frage, wie umfangreich der Überlebenskampf ausfallen und wie hoch der Wiederspielwert ausfallen wird...
gc-Eindruck: sehr gut