Head-Tracking per Wiimote

Nach seinem durchaus auch in der Praxis sinnvoll einsetzbaren Whiteboard-Mod hat sich Johnny Lee von der Carnegie Mellon University näher mit einem weiteren möglichen Anwendungsfeld für die Wiimote beschäftigt: Das Erfassen von Kopfbewegungen über die Infrarotsensoren. Dies wäre zumindest in der Theorie auch für Spiele tauglich - Simulationsfans dürften da besonders an das artverwandte TrackIR denken.

Eine Beschreibung und Demonstration seines Ansatzes für das so genannte Head-Tracking gibt es in diesem Video. Eine Bastelanleitung sowie die verwendete Software sind wie üblich auf Lees Webseite erhältlich.


Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Engadget
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Kommentare

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  • Sollen sies doch so machen wie Nintendo, siehe WiiPlay, Links Crossbow und WiiFit. Alles Spiele, die der Zusatzhardware beiliegen. So könnte man das Ganze sicherlich für einen günstigen Preis in den Laden bringen und viele Leute ansprechen. Weil ein Vollpreis Titel + Zusatzhardware wird zu teuer,  [...] Sollen sies doch so machen wie Nintendo, siehe WiiPlay, Links Crossbow und WiiFit. Alles Spiele, die der Zusatzhardware beiliegen. So könnte man das Ganze sicherlich für einen günstigen Preis in den Laden bringen und viele Leute ansprechen. Weil ein Vollpreis Titel + Zusatzhardware wird zu teuer, das darf nicht mehr als ein Vollpreis Spiel alleine kosten. Und so ne Brille sollte eigentlich in der Massenproduktion günstig zu produzieren sein, vielleicht könnte man sich hier ja auch mit einem Dritthersteller, die Zusatzhardware herstellen zusammen tun. Zu der Brille sollte allerdings auch ein kleiner Ständer für die WiiMote geliefert werden. Ein Problem des Ganzen ist eben auch, dass man um richtig was damit anfangen zu können min. 2 WiiMotes braucht. Bei den Meisten dürfte das weniger ein Problem sein, aber bei Leuten wie mir, die bis heute nur eine WiiMote besitzen, wirds nochmal zusätzlich kostspieliger. ;) Oder man entwickelt extra ein Empfänger, also praktisch statt einer WiiMote zu benutzen, nutzt man nur die Empfangseinheit für die Zeigerfunktion und lässt Bewegungssensoren und alles andere weg. Würde das Ganze nen Tick teurer machen aber das Problem mit zwei WiiMotes lösen. Da man das Ganze aber eh nur allein nutzen kann, wäre es doof für diejenigen, die eine zweite WiiMote haben. Womit die Idee auch schon wieder vom Tisch wäre. :roll:
  • E-G
    die könnten ja dem spiel so eine brille beilegen, genauso wie bei anderen spielen micros oder gitarren dabei sind und wenn die das richtig bewerben, könnt ich mir vorstellen dass es mehr als genug interessenten oder jedenfalls leute gäbe die es aus reiner neugier kaufen würden...
  • E-G schrieb:
    ich glaub nintendo hat öfter betont dass sie alle zielgruppen ansprechen...
    Könnte schon sein, bei den Verkaufszahlen sogar recht wahrscheinlich. Allerdings würde eine Aufnahme dieses Konzeptes der bisherigen Strategie widersprechen, da die Technik  [...]
    E-G schrieb:
    ich glaub nintendo hat öfter betont dass sie alle zielgruppen ansprechen...
    Könnte schon sein, bei den Verkaufszahlen sogar recht wahrscheinlich. Allerdings würde eine Aufnahme dieses Konzeptes der bisherigen Strategie widersprechen, da die Technik doch stark auf eine Person fixiert ist, was große der Nachteil ist (wahrscheinlich wird einem regelrecht schlecht wenn man das aus einer anderen Perspektive mit anschaut ;)) Hotohori schrieb:
    Nunja, eigentlich bräuchte das ja nur ein Entwickler aufgreifen und zu seinem Spiel entsprechende Zusatzhardware mit dazu packen und da diese nicht besonders teuer werden dürfte, wärs eigentlich gar kein großes Problem. Aber dennoch wird das wohl kein Entwickler machen, egal wie billig die Zusatzhardware auch wäre.
    Der letzte Satz trifft den Punkt... Eine Programmierung extra für diese Hardware wäre ein Riesenmehraufwand, der sich wohl nur lohnen würde, wenn allen Konsolen eine solche "Infrarot-Brille" beiliegen würde, und somit alle Besitzer potenzielle Spielekäufer wären. Spannend wäre es auf alle Fälle, aber wirkliche Realisierungschancen sehe ich leider nicht :(